Eigentlich wollte ich einen ganz tollen Beitrag zum Thema "(Dicken)Diskriminierung/(Schlanken)Diskriminierung" schreiben. Ich habe mich auch schon sehr auf ein Interview gefreut, welches ich einbauen wollte. Leider wird es zu diesem Intervie nicht kommen, denn die Gruppe, die sich gegen Dickendiskriminierung einsetzt, möchte mit dem Thema Abnehmen auf gar keinen Fall in Verbindung gebracht werden und hat mir deswegen abgesagt. Sie selbst halten nichts von Abnehmen und distanzieren sich konsequent von diesem Thema und auch von meinem Blog - da es bei mir ja ums Abnehmen geht und ich selbst abgenommen habe. Das hat mich jetzt dann schon überrascht und irgendwie komme auch ich mir da diskriminiert vor, denn wo bleibt denn die Toleranz und die gepriesene Körperfreiheit. Niemand soll einen Menschen nach seinem Gewicht beurteilen, doch das wurde hier eindeutig getan. Ich finde es sehr schade, dass es zu diesem Gespräch nicht gekommen ist, denn ich persönlich hätte mich gerne - aus eigener Erfahrung - auf dieses Experiment hier auf meinem Blog eingelassen.
Gerne hätte ich die Gruppe auch zu den medizinischen Aspekten ihrer Aussagen auf ihrer Homepage gefragt, die beinhalten, dass Gewicht weder etwas mit Gesundheit noch mit Ernährung zu tun hat. Gerne hätte ich auch nach der zwar sehr netten aber dennoch sehr eindeutig ablehnenden Mail gefragt, warum sie sich selbst als tolerante Vereinigung nicht auf dieses Experiment einlassen wollen. Aber ganz ehrlich: Dazu hatte ich dann auch keine Lust mehr.
Was kann ich zum Thema Diskriminierung sagen, ausser, dass in unserer heutigen Gesellschaft eigentlich jeder diskriminiert wird und es anscheinend schon zum guten Ton gehört. Egal ob man dick oder schlank oder sogar zu dünn ist. Ob man groß oder klein ist. Mann oder Frau. Home- oder Heterosexuell. Hell- oder dunkelhäutig. Egal ob man aus dem Westen oder dem Osten kommt. Dem Norden oder Süden. In einer Zeit, in der man es niemandem mehr Recht machen kann, sollte man es auch nicht mehr versuchen.
Ich finde es nicht ok, sich hinzustellen und zu sagen "die sind ja alle gegen mich", denn, wen interessieren denn alle? Gibt es einen Menschen auf der Welt, der sich wirklich für alle gleich interessiert? Also, wirklich interessiert? Nein! Auch ich interessiere mich nicht für jeden. Ich bin teilweise sogar ein sehr ignoranter Mensch. Klar, kann man auch sagen ich bin ein sehr toleranter Mensch, aber ehrlich gesagt interessiert es mich einfach nicht, was andere tun. Durchaus habe ich meine Tage an denen ich grübel, was die Leute wohl über mich denken könnten, aber auch das ist nur eine kurze Durststrecke auf meinem ignoranten Weg durch die Welt.
In meiner Vergangenheit wurde ich oft diskriminiert. Ausschließlich wegen meinem Gewicht. Wie oft habe ich gehört, dass ich doch echt cool wäre, wäre ich nicht so fett. Das hat mich immer sehr getroffen, weil die Leute mich ablehnten einfach nur wegen der Art und Weise wie aussehe. Das ist eine der ungerechtesten Arten der Ablehnung. Lange Zeit habe ich mir Gedanken darüber gemacht, dann habe ich es ignoriert und dann habe ich es angepackt. Was die Leute, die immer ziemlich anti gegen mich waren angepackt haben, weiss ich nicht. Und ich habe das auch nicht zu beurteilen. Und es ist mir auch egal, denn wenn ich mich im Spiegel betrachte, dann sehe ich, was ich gemacht habe aus dem sehr dicken Mädchen, seinen Ängsten, Wünschen und Hoffnungen.
Dieses Thema kann einen Rattenschwanz von Meinungen, Auffassungen, Überzeugungen und Thesen mit sich zerren. Deswegen möchte ich meinen Beitrag, für mich hier erstmal beenden. Man kann nie alle Aspekte aufzeigen und nie alle zu Wort lassen (weil sie es vielleicht auch gar nicht wollen). Ich könnte noch so viel schreiben und so viel sagen, mich teilweise noch so ärgern....aber ich tue es nicht.
Ich möchte diesen Beitrag abschließen mit der Erkenntniss, dass jeder Mensch einzigartig ist und kein Mensch das Recht hat, einen anderen nach seinem Aussehen, seiner Herkunft, seiner Hautfarbe, seiner Sexualität und seiner Überzeugung oder seinen Ansichten zu be- und verurteilen.
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April 16, 2015
April 09, 2015
Tagebuch - Wo ist der Baum zum ausreißen?
Heute ist wieder einer dieser Tage, an dem ich hypermotiviert bin! Ich habe das Gefühl, ich kann alles schaffen und was ich jetzt anpacke wird zu Gold. Ich will am liebsten sofort starten und nicht lange warten. Einer dieser Tage, an denen ich mir wünschte, das Beamen wäre schon erfunden worden, damit ich schneller dort sein könnte, wo ich was zu erledigen habe.
Heute habe ich beschlossen, dass ich wieder Gewichtstabelle führe. Selbst gemalt und kein Ding am PC zu dem ich keine Beziehung aufbauen kann, dessen Werte so weit von mir entfernt sind, dass ich immer denke, es wären die von jemand anderen. Ich brauche wieder was zum ausfüllen und ankreuzen, ein bisschen Kontrolle. Weg von der Schokolade und hin zum Büromaterial. Das klingt jetzt ein bisschen paranoid, aber ich empfinde wirklich Entspannung, wenn ich Angaben auf Listen abhaken oder Tabellen ausfüllen kann. So kann ich mich auch gut vom Heißhunger ablenken. Woebi heute sogar einer von den Tagen ist, an dem ich noch keinen Heißhunger hatte. Dafür habe ich schon viel getrunken, was mich wiederum stolz macht.
Ich würde gerne mehr an mir finden, was mich freut und was mich stolz macht anstatt immer nur Dinge an mir aufzuzählen die schlecht sind. So schlecht bin ich doch gar nicht. So hässlich bin ich doch gar nicht. Und so dick bin ich auch nicht. Generell bin ich gar nicht dick. Heute habe ich gelesen, dass die Durchschnittkleidergröße bei einer Frau in Österreich bei 40 liegt. Die habe ich. Warum stresse ich mich also so? Wegen den ganzen Size zero Mädchen? Wegen Models auf Plakaten? Wegen blassen Schaufensterpuppen in der Einkaufsstrasse?
Ab heute schlage ich mal einen neuen Weg ein!
Ab heute will ich mich mögen! Nein, lieben! Ab heute will ich nur die schönen Dinge an mir sehen! Positives! Energiegeladenes! Ab heute will ich mit Sonnenschein im Herzen nur noch einmal die Woche auf der Waage stehen und mich nicht jeden morgen wie durch den Gang aufs Schafott runterziehen lassen. Ich will nicht mehr die Daniela sein, die sich immer bemängelt und sich immer als größtes aller Übel sieht. Ich will mich nicht mehr selbst kleinmachen. Mich nicht mehr in Frage stellen und meinen bisherigen Erfolg durch falsche Vorstellungen zu Nichte machen. Ich will scheien "Welt, hier bin ich" und ich will mich einen Scheiß drum kümmern, ob sich darum jemand kümmert oder nicht!
Heute habe ich beschlossen, dass ich wieder Gewichtstabelle führe. Selbst gemalt und kein Ding am PC zu dem ich keine Beziehung aufbauen kann, dessen Werte so weit von mir entfernt sind, dass ich immer denke, es wären die von jemand anderen. Ich brauche wieder was zum ausfüllen und ankreuzen, ein bisschen Kontrolle. Weg von der Schokolade und hin zum Büromaterial. Das klingt jetzt ein bisschen paranoid, aber ich empfinde wirklich Entspannung, wenn ich Angaben auf Listen abhaken oder Tabellen ausfüllen kann. So kann ich mich auch gut vom Heißhunger ablenken. Woebi heute sogar einer von den Tagen ist, an dem ich noch keinen Heißhunger hatte. Dafür habe ich schon viel getrunken, was mich wiederum stolz macht.
Ich würde gerne mehr an mir finden, was mich freut und was mich stolz macht anstatt immer nur Dinge an mir aufzuzählen die schlecht sind. So schlecht bin ich doch gar nicht. So hässlich bin ich doch gar nicht. Und so dick bin ich auch nicht. Generell bin ich gar nicht dick. Heute habe ich gelesen, dass die Durchschnittkleidergröße bei einer Frau in Österreich bei 40 liegt. Die habe ich. Warum stresse ich mich also so? Wegen den ganzen Size zero Mädchen? Wegen Models auf Plakaten? Wegen blassen Schaufensterpuppen in der Einkaufsstrasse?
Ab heute schlage ich mal einen neuen Weg ein!
Ab heute will ich mich mögen! Nein, lieben! Ab heute will ich nur die schönen Dinge an mir sehen! Positives! Energiegeladenes! Ab heute will ich mit Sonnenschein im Herzen nur noch einmal die Woche auf der Waage stehen und mich nicht jeden morgen wie durch den Gang aufs Schafott runterziehen lassen. Ich will nicht mehr die Daniela sein, die sich immer bemängelt und sich immer als größtes aller Übel sieht. Ich will mich nicht mehr selbst kleinmachen. Mich nicht mehr in Frage stellen und meinen bisherigen Erfolg durch falsche Vorstellungen zu Nichte machen. Ich will scheien "Welt, hier bin ich" und ich will mich einen Scheiß drum kümmern, ob sich darum jemand kümmert oder nicht!
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April 07, 2015
Tagebuch - Haters gonna hate
Ich habe wieder zugenommen. Genaugenommen schwankt mein Gewicht eigentlich ständig und ich bin nur sehr selten auf dem Wert, der oben in meinem Ticker steht. Also richtig genau genommen, war ich schon verdammt lange nicht mehr dort.
Es gibt Tage, wie heute, da lässt mich das verzweifeln. Dann gibt es Tage, da traue ich mich nicht mal in den Spiegel zu schauen weil mir allein schon mein Körpergefühl sagt, dass ich womöglich wieder mein alten Klamotten raussuchen sollte, weil mir meine schönen "kleinen" Sachen gar nicht mehr passen. Dann gibt es wieder Tage, an denen mir das gar nichts ausmacht, weil ich sehe, dass ich nicht dick bin. Dass ich keinen Grund habe zu zweifeln oder verzweifelt zu sein. Diese Tage sind selten. Von 365 Tagen im Jahr geht es mir ungefähr an 10 Tagen so, wie ich es gerade beschrieben habe. Das ist ganz schön wenig. Das finde ich auch. Und ich weiss auch, dass das nicht an meinem Körper, sondern an meinem Kopf liegt. An meiner Sicht auf mich selbst. An meinen selbst gesteckten und bisher nicht erreichten (vielleicht nie erreichbaren) Zielen. An meinem Problem, nicht sehen zu können, was ich im Moment habe und nur zu sehen, was ich haben könnte/sollte oder gerne hätte. Dem familiären Defizit, nie mit dem zufrieden zu sein, was man hat.
Ich versuche angestrengt, diese Sicht zu ändern, aber ich gebe offen zu, dass es einerseits total schwer ist und ich andererseits auch nicht weiss, wie ich das anstellen soll.
Abnehmen war so leicht. Es gibt nichts, was leichter ist, als Gewicht zu verlieren. Es hat auch Spaß gemacht. Ich hatte Motivation, Durchhaltevermögen und das besondere Fünkchen an persönlichen Drill. All das vermisse ich jetzt.
Klar, all das war damals als ich anfing total leicht: Ich hatte keinen Job, konnte morgens gleich mal 1 oder 2 Stunden Ausdauersportmachen. Musste nicht schnell schnell etwas in mich hineinstopfen, sondern konnte bewusst essen, was mir gut tat und gesund war. Ich hatte Zeit und Muse, ich von meinem Heißhunger, meinem Frust oder meiner Langeweile abzulenken. Alles lief toll. Die Pfunde purzelten.
Heute ist das nicht mehr so. Ich stehe ständig unter Strom. Habe einen Vollzeitjob, einen Sohn und ständig was zu tun. Mein Tag beginnt um 4 Uhr morgens. Kaffee trinken, ein bisschen entspannen und versuchen, mich so herzurichten, dass ich auf der Straße auch erkannt werde. Je weniger Stunden Schlaf hinter mir liegen, desto leichter ist das (erstaunlicherweise - Heute Nacht habe ich nur 2 Stundne geschlafen und sehe aus wie das blühende Leben). Um 7 beginnt mein zweites Leben im Büro. Ich versuche ranzuklotzen, alles in meine Arbeitszeit zu quetschen, was zu tun ist. Ich habe Stress. Ich mache mir selbst Stress. Ich will es gut machen und das gelingt mir auch. Immhin will ich pünktlich gehen. Noch ein paar Stunden mit meinem Sohn spielen, Zeit mit ihm vebringen. Mit meiner Mutter reden. Auf die Idee, dass ich nach der Arbeit noch was für mich tun könnte, bin ich schon lange nicht mehr gekommen. Ich bin ja schon froh, wenn ich 15 Minuten Duschen einplanen kann. Diese kurze Zeit fühlt sich dann an wie ein 3 tägiger Wellnessurlaub. Das heisst, wenn ich es wirklich ins Bad schaffe. Ich sage es ganz ehrlich. Meist tu ich das nicht, weil mir Schlafen einfach wichtiger ist. Nachtruhe gibt es für mich nicht. Zwar hilft mir meine Mutter unter der Woche nachts mit der Betreuung meines Sohnes, damit ich ein bisschen Schlaf bekomme, aber eigentlich ist auch das nicht möglich. Meistens stehe ich schon um 2 oder 3 wieder auf. Koche Kakao, wickel meinen Sohn oder tanze mit ihm zur Endlosschleife von Donikkl`s Fliegerlied durch die Wohnung. Meistens lohnt es sich nicht, danach noch mal ins Bett zu gehen.
Ich mache das gerne. Ich jammer nicht darüber und es hat mir auch noch nie jemand angemerkt, wie kurz meine Nacht war, bzw wie lang der Tag davor... Ich beschwere mich nicht und ich nehme nicht an Fahrt ab. Ich erledige meine Aufgaben trotzdem so gut es geht. So viel es geht und so schnell es geht.
Was mir dann bitter aufstößt sind Menschen, die meinen mich und meinen Lebensstil kritisieren zu müssen. Sei es die Tatsache dass sie nicht verstehen können, dass mein Sohn und meine Mutter oberste Priorität für mich haben und ich nun mal daheim bleiben muss, wenn mein Kind mit Fieber im Bett liegt. Sei es auch die Tatsache, dass selbst ich bei Fieber mal eine Auszeit brauche. Sei es die Tatsache, dass ich nicht so hip und spontan bin, wie sie selbst. Dass in meinem Leben ein anderer Inhalt ist als Party, Saufen oder leeres Geschwätz. Meinen Job lege ich nicht ab, wenn ich das Büro verlasse. Mein Hirn schalte ich nicht ab, sobald die Tür hinter mir ins Schloss fällt und selbst mein Handy darf klingeln, auch wenn ich eigentlich nicht in der Lage bin auf irgendwas zu reagieren. An manchen Tagen habe ich das Gefühl, einfach nur noch zu agieren. Wie ein Roboter, programmiert auf Leistung.
Wie soll ich auf mein Gewicht achten, wenn ich versuche nur etwas in mich hineinzustopfen, damit der Motor weiter knattert? Wie soll ich verzichten, wenn meist ein Stück (oder 2 oder 3) Schokolade die einzige Entspannung ist, die mir gönnen kann? Wie soll ich Kalorien sparen, wenn mein Sohn nur isst, wenn ich auch was esse?
Ich möchte kein Mitleid, kein Verständnis. Besonders nicht von den Leuten, die meinen sich über mich ihren Mund zerreissen zu müssen. Die meinen, dass sie es besser können oder irgendein Recht haben mein Leben und meine Umstände zu bewerten. All den Menschen, deren Gespräche verstummen, wenn ich den Raum betrete gönne ich ähnliche Situationen, Einsichten in eine Welt, über die sie bei mir nur spotten und herziehen.
So wie mir geht es vielen alleinerziehenden Müttern. Wenn nicht sogar allen. 48 Stunden Tage, Menschen, die nichts besseres zu tun haben als sich die Münder zu zerreissen, wenn sie überhaupt mit einem reden und einen nicht einfach so von oben herab behandeln. Als hätte man Ihnen persönlich Leid angetan, nur weil man andere Prioritäten hat....
Ich sollte stolz auf mich sein! Stolz auf fast 50 verlorene Kilos (eigentlich sind es sogar mehr, da ich nach der Geburt meines Sohnes noch mal 30 Kilo verloren habe)! Stolz auf unzählig vergeschmolzene Zentimeter! Stolz auf meinen Sohn, der mir jeden Tag aufs neue zeigt, dass die Hater da draußen wirklich bemitleidenswert sind, weil ihnen so viel entgeht! Mein Sohn ist der Superman, der die Sonne an einen grauen Tag hinter Wolke herzieht und genau über meinen Kopf setzt! Ich bin stolz auf meine Familie, die hinter mit steht und mich nicht nur anhand der Tage bewertet, an denen ich kapituliert habe, sondern anhand der Tage, an denen ich wieder aufgestanden und weitergelaufen bin! Ich bin stolz auf meine Freunde, die immer da sind, auch wenn ich nicht immer da bin! Ich bin stolz auf sie, weil sie mich mögen, obwohl ich ein verdammt schlechter Freund bin, eine Zicke, eine Heulsuse oder einfach ein vergessliches Geschöpf welches beim Überqueren der Strasse nicht mal mehr weiss, was es eigentlich hier wollte! Ich sollte stolz sein, dass ich trotz Stress und Ärger nicht wieder zugenommen habe, dass mein Gewicht nur schwankt! Ich sollte stolz sein, dass ich trotz allem noch die Motivation besitze, Abends Sport zu machen! Ich sollte auf so viel stolz, dass eigentlich gar kein Platz mehr für Zweifel da sein kann...
Ich bin stolz auf mein Leben wie es ist im Moment. Ich lasse die anderen reden, denn das tun sie so und so - am liebsten hinter meinem Rücken. Ich bin stolz auf meine Freiheit, meine Überzeugung, meine Fähigkeit, immer wieder aufzustehen, egal wie scheiße es aussieht. Ich bin stolz, dass ich all das unter einen Hut bekommen habe und dennoch nicht so verbittert bin wie all die Hater hier. Ich bin stolz so zu sein wie ich bin!
Danielas Aufgabe für den April: Lerne dich wieder selbst lieben! Versuche dich im Spiegel zu sehen wie du bist und nicht so wie du am meisten Angst vor dir hast! Tu das, was dir gut tut! Sei so, wie du dich am liebsten hast!
Es gibt Tage, wie heute, da lässt mich das verzweifeln. Dann gibt es Tage, da traue ich mich nicht mal in den Spiegel zu schauen weil mir allein schon mein Körpergefühl sagt, dass ich womöglich wieder mein alten Klamotten raussuchen sollte, weil mir meine schönen "kleinen" Sachen gar nicht mehr passen. Dann gibt es wieder Tage, an denen mir das gar nichts ausmacht, weil ich sehe, dass ich nicht dick bin. Dass ich keinen Grund habe zu zweifeln oder verzweifelt zu sein. Diese Tage sind selten. Von 365 Tagen im Jahr geht es mir ungefähr an 10 Tagen so, wie ich es gerade beschrieben habe. Das ist ganz schön wenig. Das finde ich auch. Und ich weiss auch, dass das nicht an meinem Körper, sondern an meinem Kopf liegt. An meiner Sicht auf mich selbst. An meinen selbst gesteckten und bisher nicht erreichten (vielleicht nie erreichbaren) Zielen. An meinem Problem, nicht sehen zu können, was ich im Moment habe und nur zu sehen, was ich haben könnte/sollte oder gerne hätte. Dem familiären Defizit, nie mit dem zufrieden zu sein, was man hat.
Ich versuche angestrengt, diese Sicht zu ändern, aber ich gebe offen zu, dass es einerseits total schwer ist und ich andererseits auch nicht weiss, wie ich das anstellen soll.
Abnehmen war so leicht. Es gibt nichts, was leichter ist, als Gewicht zu verlieren. Es hat auch Spaß gemacht. Ich hatte Motivation, Durchhaltevermögen und das besondere Fünkchen an persönlichen Drill. All das vermisse ich jetzt.
Klar, all das war damals als ich anfing total leicht: Ich hatte keinen Job, konnte morgens gleich mal 1 oder 2 Stunden Ausdauersportmachen. Musste nicht schnell schnell etwas in mich hineinstopfen, sondern konnte bewusst essen, was mir gut tat und gesund war. Ich hatte Zeit und Muse, ich von meinem Heißhunger, meinem Frust oder meiner Langeweile abzulenken. Alles lief toll. Die Pfunde purzelten.
Heute ist das nicht mehr so. Ich stehe ständig unter Strom. Habe einen Vollzeitjob, einen Sohn und ständig was zu tun. Mein Tag beginnt um 4 Uhr morgens. Kaffee trinken, ein bisschen entspannen und versuchen, mich so herzurichten, dass ich auf der Straße auch erkannt werde. Je weniger Stunden Schlaf hinter mir liegen, desto leichter ist das (erstaunlicherweise - Heute Nacht habe ich nur 2 Stundne geschlafen und sehe aus wie das blühende Leben). Um 7 beginnt mein zweites Leben im Büro. Ich versuche ranzuklotzen, alles in meine Arbeitszeit zu quetschen, was zu tun ist. Ich habe Stress. Ich mache mir selbst Stress. Ich will es gut machen und das gelingt mir auch. Immhin will ich pünktlich gehen. Noch ein paar Stunden mit meinem Sohn spielen, Zeit mit ihm vebringen. Mit meiner Mutter reden. Auf die Idee, dass ich nach der Arbeit noch was für mich tun könnte, bin ich schon lange nicht mehr gekommen. Ich bin ja schon froh, wenn ich 15 Minuten Duschen einplanen kann. Diese kurze Zeit fühlt sich dann an wie ein 3 tägiger Wellnessurlaub. Das heisst, wenn ich es wirklich ins Bad schaffe. Ich sage es ganz ehrlich. Meist tu ich das nicht, weil mir Schlafen einfach wichtiger ist. Nachtruhe gibt es für mich nicht. Zwar hilft mir meine Mutter unter der Woche nachts mit der Betreuung meines Sohnes, damit ich ein bisschen Schlaf bekomme, aber eigentlich ist auch das nicht möglich. Meistens stehe ich schon um 2 oder 3 wieder auf. Koche Kakao, wickel meinen Sohn oder tanze mit ihm zur Endlosschleife von Donikkl`s Fliegerlied durch die Wohnung. Meistens lohnt es sich nicht, danach noch mal ins Bett zu gehen.
Ich mache das gerne. Ich jammer nicht darüber und es hat mir auch noch nie jemand angemerkt, wie kurz meine Nacht war, bzw wie lang der Tag davor... Ich beschwere mich nicht und ich nehme nicht an Fahrt ab. Ich erledige meine Aufgaben trotzdem so gut es geht. So viel es geht und so schnell es geht.
Was mir dann bitter aufstößt sind Menschen, die meinen mich und meinen Lebensstil kritisieren zu müssen. Sei es die Tatsache dass sie nicht verstehen können, dass mein Sohn und meine Mutter oberste Priorität für mich haben und ich nun mal daheim bleiben muss, wenn mein Kind mit Fieber im Bett liegt. Sei es auch die Tatsache, dass selbst ich bei Fieber mal eine Auszeit brauche. Sei es die Tatsache, dass ich nicht so hip und spontan bin, wie sie selbst. Dass in meinem Leben ein anderer Inhalt ist als Party, Saufen oder leeres Geschwätz. Meinen Job lege ich nicht ab, wenn ich das Büro verlasse. Mein Hirn schalte ich nicht ab, sobald die Tür hinter mir ins Schloss fällt und selbst mein Handy darf klingeln, auch wenn ich eigentlich nicht in der Lage bin auf irgendwas zu reagieren. An manchen Tagen habe ich das Gefühl, einfach nur noch zu agieren. Wie ein Roboter, programmiert auf Leistung.
Wie soll ich auf mein Gewicht achten, wenn ich versuche nur etwas in mich hineinzustopfen, damit der Motor weiter knattert? Wie soll ich verzichten, wenn meist ein Stück (oder 2 oder 3) Schokolade die einzige Entspannung ist, die mir gönnen kann? Wie soll ich Kalorien sparen, wenn mein Sohn nur isst, wenn ich auch was esse?
Ich möchte kein Mitleid, kein Verständnis. Besonders nicht von den Leuten, die meinen sich über mich ihren Mund zerreissen zu müssen. Die meinen, dass sie es besser können oder irgendein Recht haben mein Leben und meine Umstände zu bewerten. All den Menschen, deren Gespräche verstummen, wenn ich den Raum betrete gönne ich ähnliche Situationen, Einsichten in eine Welt, über die sie bei mir nur spotten und herziehen.
So wie mir geht es vielen alleinerziehenden Müttern. Wenn nicht sogar allen. 48 Stunden Tage, Menschen, die nichts besseres zu tun haben als sich die Münder zu zerreissen, wenn sie überhaupt mit einem reden und einen nicht einfach so von oben herab behandeln. Als hätte man Ihnen persönlich Leid angetan, nur weil man andere Prioritäten hat....
Ich sollte stolz auf mich sein! Stolz auf fast 50 verlorene Kilos (eigentlich sind es sogar mehr, da ich nach der Geburt meines Sohnes noch mal 30 Kilo verloren habe)! Stolz auf unzählig vergeschmolzene Zentimeter! Stolz auf meinen Sohn, der mir jeden Tag aufs neue zeigt, dass die Hater da draußen wirklich bemitleidenswert sind, weil ihnen so viel entgeht! Mein Sohn ist der Superman, der die Sonne an einen grauen Tag hinter Wolke herzieht und genau über meinen Kopf setzt! Ich bin stolz auf meine Familie, die hinter mit steht und mich nicht nur anhand der Tage bewertet, an denen ich kapituliert habe, sondern anhand der Tage, an denen ich wieder aufgestanden und weitergelaufen bin! Ich bin stolz auf meine Freunde, die immer da sind, auch wenn ich nicht immer da bin! Ich bin stolz auf sie, weil sie mich mögen, obwohl ich ein verdammt schlechter Freund bin, eine Zicke, eine Heulsuse oder einfach ein vergessliches Geschöpf welches beim Überqueren der Strasse nicht mal mehr weiss, was es eigentlich hier wollte! Ich sollte stolz sein, dass ich trotz Stress und Ärger nicht wieder zugenommen habe, dass mein Gewicht nur schwankt! Ich sollte stolz sein, dass ich trotz allem noch die Motivation besitze, Abends Sport zu machen! Ich sollte auf so viel stolz, dass eigentlich gar kein Platz mehr für Zweifel da sein kann...
Ich bin stolz auf mein Leben wie es ist im Moment. Ich lasse die anderen reden, denn das tun sie so und so - am liebsten hinter meinem Rücken. Ich bin stolz auf meine Freiheit, meine Überzeugung, meine Fähigkeit, immer wieder aufzustehen, egal wie scheiße es aussieht. Ich bin stolz, dass ich all das unter einen Hut bekommen habe und dennoch nicht so verbittert bin wie all die Hater hier. Ich bin stolz so zu sein wie ich bin!
Danielas Aufgabe für den April: Lerne dich wieder selbst lieben! Versuche dich im Spiegel zu sehen wie du bist und nicht so wie du am meisten Angst vor dir hast! Tu das, was dir gut tut! Sei so, wie du dich am liebsten hast!
April 02, 2015
Tagebuch - Feinde, Freunde, Verbündete und nichts als Fremde
Wie bin ich eigentlich so? Wer bin ich? Wieviele? Und generell: warum eigentlich?
Das habe ich mich ja schon in meinem letzten Post gefragt.
Bevor ich nun aber abdrifte in die Scheinwelt der Lyriker und Philosophen (in der ich mich by the way eigentlich eh am wohlsten fühle), habe ich mich ganz neutral gefragt, was mich eigentlich ausmacht. Woran man mich aus tausenden erkennt - oder wo ich mich tausenden angleiche. Das ist alles recht kompliziert und schwierig zu erklären, denn mit ein paar trockenen Worten, erklärt man keinen Menschen. Schon gar keinen Nerd und Schreiberling, so wie ich das bin. Es gibt so viel zu sagen und nach hunderten von Seiten fällt einem vielleicht auf, dass es eigentlich gar nichts zu sagen gibt.
Menschen werden von ihrer Angst getrieben, vielleicht in Richtungen, in die sie gar nicht laufen wollen (ich spreche aus Erfahrung). Menschen werden vom Glück beflügelt und landen in Ecken, an die sie nie gedacht haben. Menschen werden geleitet von Idealen und Vorstellungen, manchmal auch in komplett falsche Richtungen. Menschen werden getragen von ihrem Glauben, Wünschen und Hoffnungen und vielleicht fallen sie auch mal. Und hier und da stehen Menschen auch wieder auf, gezogen und geschützt von ihrem Stolz und ihrem Mut.
* * *
In meinem Alter weiss man meist schon ganz genau, wer Feind und wer Freund ist. Man weiss sich einzuschätzen und besonders weiss man, was man nicht will.
Im Laufe der Jahre haben sich bei mir mehrere Feinde angesammelt. Zucker zum Beispiel. Ich möchte ihn verbannen aus meinem Leben, aber immer wieder kriegt er mich. Wie ein Junkie krieche ich auf allen Vieren jammernd ihm entgegen mit der Bitte, dass er mir nur dieses eine Mal noch mal was gibt. Doch was gibt mir Zucker? Zufriedenheit? Glück? Irgendein Wohlgefühl? Eigentlich nicht. Klar, gerne esse ich mal ein Stück Schokolade (gut, mehrere Stücke Schokolade - unter anderem), aber esse ich es weil ich es brauche, oder weil ich einfach nur süchtig bin und mir einbilde, dass ich Zucker haben muss, weil ich sonst kein Stück weiter leben kann? Ich würde sagen: JA, ich bin süchtig! Süchtig nach Zucker! Und wie jede andere Sucht auch, ist das nicht sonderlich gesund. Gut, nach einer Überdosis sterbe ich nicht. Aber dass dank Zucker der Tod leise um mich schleicht und nur darauf wartet, dass ich wieder schwach werde (und diesmal für immer), ist mir klar. Was den Entzug so schwer macht, ist die Tatsache, dass Zucker heutzutage überall drin ist. Selbst da, wo man ihn nicht erwartet. Nicht braucht. Wer mich kennt weiß, dass ich ein Gegner der heutigen krank machenden Lebensmittelindustrie bin. Mit inzwischen Gluten- und Laktoseintoleranz ist es wie ein Hürdenlauf in einem Laden - außer pure Lebensmittel wie Obst und Gemüse - etwas zu finden, was ich zum Beispiel unterwegs essen kann. Und schon wären wir bei meinem zweiten Feind angekommen: die Lebensmittelindustrie. Die vielen tollen Firmen mit ihren E`s im Essen. Die mit ihren Produkten Menschen erst krank machen. Krank und abhängig. Unter anderem von Zucker. Ich sage euch, wenn ich hier jetzt weiter schreiben würde, hätte dieser Post hunderte von Seiten und ich ganz schlechte Laune. Also lasse ich es mal so stehen. Freue mich aber über eure Meinung zu diesem Thema.
Ein großer Feind bin aber auch ich selbst. Falscher Stolz, zu hohe oder zu falsche Ziele, kein Sinn für die Realität und geleitet von Modezeitschriften mit dürren Frauen, die mir vorgaukeln, dass ich nur so gut bin. Falsche Wünsche und Träume und ja, eingefahrene Ansichten machen mir das Leben schwer. All das sind Feinde, die ich nicht so leicht los bekomme. Feinde, die immer auf meiner Schulter sitzen und feixen und lachen. Feinde, die mir sagen, dass dieser eine Mann mich nicht an- sondern auslacht. Weil ich so fett bin. Feinde die mir sagen, dass mich mit meiner Figur und meinem Gewicht niemand ernst nimmt. Ich wüsste das ja auch selbst, weil es immer so war. Als ich noch 120 Kg hatte. Für mich gibt es keinen Unterschied zwischen damals und heute. Ich fühle keinen. Vielleicht sehe ich eine kleine Veränderung, aber nichts, was mich jetzt umdenken lassen könnte. Ich bin mein eigener Feind. Ich mache mir selbst mein Leben schwer. Lasse Gelegenheiten ziehen, weil ich mich automatisch schlecht mache, ohne mir selbst eine Chance zu geben. Nicht aus Angst vor Enttäuschung, sondern aus der Überzeugung heraus, dass es eben so ist, wie es ist. Manchmal zweifel ich, ob es wirklich so ist. Aber ich kann mich auch schnell wieder vom Gegenteil überzeugen. Nicht, weil es so bequem ist, denn ich liebe Veränderungen, sondern weil es einfach nicht anders geht. Ich fühle mich gefangen im psychischen Körper meines eigenen Übergewichts und langsam versteinert sich die Hülle herum und ich werde ewig im dicken Mädchen leben bleiben. Ein Gefühl, welches mir Angst macht, weil ich dann die ganzen letzten 5 Jahre vollkommen umsonst geackert und gekämpft hätte....
* * *
Freunde. Ja, wer sind denn meine Freunde? Abgesehen von den von mir sehr geliebten Menschen in meinem Leben (Tobi, Iris und Katha)?
Musik ist mein Freund. Musik war immer für mich da und hatte immer die richtigen Worte. Für jeden Moment die richtigen Lyriks, für jede Frage, die richtige Antwort und für jeden Schmerz die richtige Medizin. Mein Tag steht und fällt mit Musik. Musik hat mich nie in eine Schublade steckt oder versucht zu beeinflussen, mich nie beschimpft oder bevormundet, nie meine Meinung in Frage gefragt und mich immer Ernst genommen. Musik ist nie gegangen, wenn es mir am schlechtesten ging und Musik hat immer geantwortet, wenn ich gerufen habe.
Essen ist mein Freund. Eigentlich ist Essen mein Feind. Eine Droge, die ich mir nur in Maßen geben kann. Darf. Es gibt nichts, wo ich so sehr aufpassen muss wie beim Essen. Es gibt nichts, was mich so krank macht und es gibt nichts, was mich so gesund macht, wie Essen. Es ist ein schmaler Grad auf dem ich bei diesem Thema wandere und ich muss jeden Tag aufs Neue versuchen, mich mit diesem Thema gut zu stellen. Denn es geht leider nicht ohne. Aber es geht auch sehr schlecht mit. Eine Hassliebe sondergleichen.
* * *
Mein größter Verbündeter - wieder - ist mein Sport. Wir hatten schon vor meiner Schwangerschaft ein gutes Bündnis, aber das war nichts im Gegensatz zu jetzt. Wir stehen für einander ein und haben schon so manch schwere und schwitzige Stunde hinter uns gebracht. Und wir haben noch viele solche Stunden vor uns, auf die ich mich sehr freue. Ich hoffe, dass diese Verbindung nun für ewig hält und eine der wenigen Konstanten in meinem Leben bildet.
* * *
Seit 10 Jahren lebe ich nun schon in dieser Gegend. Teilweise ziemlich allein in einem Pulk voll fremder Menschen. Das liegt zum Teil an mir und zum Teil an den anderen.
Als ich her zog bildeten sich zwei Gruppen von Menschen. Die einen überrannten mich förmlich und wollten mich unbedingt kennenlernen. Alles wissen. Das nahte schon an einer Belagerung, die allerdings recht schnell wieder abflaute, als ich nicht mehr neu und exotisch, sondern einfach da war. Menschen die gestern noch "Hallo, wie geht es dir?" sagten, kenne dich heute nicht mehr. Die andere Hälte wollte mich gar nicht kennenlernen und redete lieber über mich als mit mir (was ich heute noch gut beobachten und besonders mithören kann). Das ging bei manchen so weit, dass sie selbst mir, die neuesten Geschichten über mich erzählten, ohne zu wissen, dass ich ich bin. Was ich sehr spannend fand, denn teilweise war mein erfundenes Leben viel spannender als mein wirkliches eigentliches. Nach den ersten 3 Jahren und unzähligen solcher Ereignisse habe ich mich aus dem allgemeinen Leben weitesgehends ausgegliedert. Ich hatte keine Lust mehr, mitzumachen. Und das habe ich noch heute nicht. Über die "öffentliche" Meinung bilde ich mir selbst keine Meinung, finde es aber spannend zu sehen, wie die Menschen da draußen versuchen, mich in eine Schublade zu quetschen auf der beispielsweise arrogant, ständig schlecht gelaunt, nerdig, aggressiv und womöglich auch dumm. Cool oder? Ein ganz neues Ich!
Nach der Geburt meines Sohnes ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen, dass ich es einfach allen nicht rechtmachen muss (auch wenn ich es teilweise noch immer tue oder vorhabe und mich selbst dabei ertappe in alte Muster zu verfallen und mich zu fragen, wie mich die anderen wohl finden, obwohl mir das doch so egal sein könnte...sollte), dass ich es nicht nötig habe, bestimmte Dinge zu tun, dass ich nicht an Dingen festhalten muss, die mir nichts bringen, die ich nicht will und die mir nichts zurückgeben nur aus Angst, dann gar nichts zu haben. Ich habe gesehen, dass ich auch wenn ich so bin, wie mich die anderen gerne hätte, nicht das bin, was sie wollen. Dafür bin ich aber viel unglücklicher.
Ach ja...all das ist ein Widerspruch in sich. Und das bin ich wahrscheinlich auch. An guten Tagen bin ich vielleicht so wie die andere mich sehen (außer dumm! Also bitte!!) und an anderen Tagen bin ich vielleicht das genau Gegenteil. Ich lege einfach nur noch Wert darauf, so zu sein wie ich bin und wie ich mich gerade fühle. Ich versuche mich nicht mehr zu verstecken. Ich versuche jeden Tag zumindest eine Sache an mir zu finden, die ich mag - auch wenn es der verbotene Eiweißriegel in meiner Handtasche ist. Ich arbeite täglich an mir.
Um zu gefallen.
Mir zu gefallen.....
Das habe ich mich ja schon in meinem letzten Post gefragt.
Bevor ich nun aber abdrifte in die Scheinwelt der Lyriker und Philosophen (in der ich mich by the way eigentlich eh am wohlsten fühle), habe ich mich ganz neutral gefragt, was mich eigentlich ausmacht. Woran man mich aus tausenden erkennt - oder wo ich mich tausenden angleiche. Das ist alles recht kompliziert und schwierig zu erklären, denn mit ein paar trockenen Worten, erklärt man keinen Menschen. Schon gar keinen Nerd und Schreiberling, so wie ich das bin. Es gibt so viel zu sagen und nach hunderten von Seiten fällt einem vielleicht auf, dass es eigentlich gar nichts zu sagen gibt.
Menschen werden von ihrer Angst getrieben, vielleicht in Richtungen, in die sie gar nicht laufen wollen (ich spreche aus Erfahrung). Menschen werden vom Glück beflügelt und landen in Ecken, an die sie nie gedacht haben. Menschen werden geleitet von Idealen und Vorstellungen, manchmal auch in komplett falsche Richtungen. Menschen werden getragen von ihrem Glauben, Wünschen und Hoffnungen und vielleicht fallen sie auch mal. Und hier und da stehen Menschen auch wieder auf, gezogen und geschützt von ihrem Stolz und ihrem Mut.
* * *
In meinem Alter weiss man meist schon ganz genau, wer Feind und wer Freund ist. Man weiss sich einzuschätzen und besonders weiss man, was man nicht will.
Im Laufe der Jahre haben sich bei mir mehrere Feinde angesammelt. Zucker zum Beispiel. Ich möchte ihn verbannen aus meinem Leben, aber immer wieder kriegt er mich. Wie ein Junkie krieche ich auf allen Vieren jammernd ihm entgegen mit der Bitte, dass er mir nur dieses eine Mal noch mal was gibt. Doch was gibt mir Zucker? Zufriedenheit? Glück? Irgendein Wohlgefühl? Eigentlich nicht. Klar, gerne esse ich mal ein Stück Schokolade (gut, mehrere Stücke Schokolade - unter anderem), aber esse ich es weil ich es brauche, oder weil ich einfach nur süchtig bin und mir einbilde, dass ich Zucker haben muss, weil ich sonst kein Stück weiter leben kann? Ich würde sagen: JA, ich bin süchtig! Süchtig nach Zucker! Und wie jede andere Sucht auch, ist das nicht sonderlich gesund. Gut, nach einer Überdosis sterbe ich nicht. Aber dass dank Zucker der Tod leise um mich schleicht und nur darauf wartet, dass ich wieder schwach werde (und diesmal für immer), ist mir klar. Was den Entzug so schwer macht, ist die Tatsache, dass Zucker heutzutage überall drin ist. Selbst da, wo man ihn nicht erwartet. Nicht braucht. Wer mich kennt weiß, dass ich ein Gegner der heutigen krank machenden Lebensmittelindustrie bin. Mit inzwischen Gluten- und Laktoseintoleranz ist es wie ein Hürdenlauf in einem Laden - außer pure Lebensmittel wie Obst und Gemüse - etwas zu finden, was ich zum Beispiel unterwegs essen kann. Und schon wären wir bei meinem zweiten Feind angekommen: die Lebensmittelindustrie. Die vielen tollen Firmen mit ihren E`s im Essen. Die mit ihren Produkten Menschen erst krank machen. Krank und abhängig. Unter anderem von Zucker. Ich sage euch, wenn ich hier jetzt weiter schreiben würde, hätte dieser Post hunderte von Seiten und ich ganz schlechte Laune. Also lasse ich es mal so stehen. Freue mich aber über eure Meinung zu diesem Thema.
Ein großer Feind bin aber auch ich selbst. Falscher Stolz, zu hohe oder zu falsche Ziele, kein Sinn für die Realität und geleitet von Modezeitschriften mit dürren Frauen, die mir vorgaukeln, dass ich nur so gut bin. Falsche Wünsche und Träume und ja, eingefahrene Ansichten machen mir das Leben schwer. All das sind Feinde, die ich nicht so leicht los bekomme. Feinde, die immer auf meiner Schulter sitzen und feixen und lachen. Feinde, die mir sagen, dass dieser eine Mann mich nicht an- sondern auslacht. Weil ich so fett bin. Feinde die mir sagen, dass mich mit meiner Figur und meinem Gewicht niemand ernst nimmt. Ich wüsste das ja auch selbst, weil es immer so war. Als ich noch 120 Kg hatte. Für mich gibt es keinen Unterschied zwischen damals und heute. Ich fühle keinen. Vielleicht sehe ich eine kleine Veränderung, aber nichts, was mich jetzt umdenken lassen könnte. Ich bin mein eigener Feind. Ich mache mir selbst mein Leben schwer. Lasse Gelegenheiten ziehen, weil ich mich automatisch schlecht mache, ohne mir selbst eine Chance zu geben. Nicht aus Angst vor Enttäuschung, sondern aus der Überzeugung heraus, dass es eben so ist, wie es ist. Manchmal zweifel ich, ob es wirklich so ist. Aber ich kann mich auch schnell wieder vom Gegenteil überzeugen. Nicht, weil es so bequem ist, denn ich liebe Veränderungen, sondern weil es einfach nicht anders geht. Ich fühle mich gefangen im psychischen Körper meines eigenen Übergewichts und langsam versteinert sich die Hülle herum und ich werde ewig im dicken Mädchen leben bleiben. Ein Gefühl, welches mir Angst macht, weil ich dann die ganzen letzten 5 Jahre vollkommen umsonst geackert und gekämpft hätte....
* * *
Freunde. Ja, wer sind denn meine Freunde? Abgesehen von den von mir sehr geliebten Menschen in meinem Leben (Tobi, Iris und Katha)?
Musik ist mein Freund. Musik war immer für mich da und hatte immer die richtigen Worte. Für jeden Moment die richtigen Lyriks, für jede Frage, die richtige Antwort und für jeden Schmerz die richtige Medizin. Mein Tag steht und fällt mit Musik. Musik hat mich nie in eine Schublade steckt oder versucht zu beeinflussen, mich nie beschimpft oder bevormundet, nie meine Meinung in Frage gefragt und mich immer Ernst genommen. Musik ist nie gegangen, wenn es mir am schlechtesten ging und Musik hat immer geantwortet, wenn ich gerufen habe.
* * *
Mein größter Verbündeter - wieder - ist mein Sport. Wir hatten schon vor meiner Schwangerschaft ein gutes Bündnis, aber das war nichts im Gegensatz zu jetzt. Wir stehen für einander ein und haben schon so manch schwere und schwitzige Stunde hinter uns gebracht. Und wir haben noch viele solche Stunden vor uns, auf die ich mich sehr freue. Ich hoffe, dass diese Verbindung nun für ewig hält und eine der wenigen Konstanten in meinem Leben bildet.
* * *
Seit 10 Jahren lebe ich nun schon in dieser Gegend. Teilweise ziemlich allein in einem Pulk voll fremder Menschen. Das liegt zum Teil an mir und zum Teil an den anderen.
Als ich her zog bildeten sich zwei Gruppen von Menschen. Die einen überrannten mich förmlich und wollten mich unbedingt kennenlernen. Alles wissen. Das nahte schon an einer Belagerung, die allerdings recht schnell wieder abflaute, als ich nicht mehr neu und exotisch, sondern einfach da war. Menschen die gestern noch "Hallo, wie geht es dir?" sagten, kenne dich heute nicht mehr. Die andere Hälte wollte mich gar nicht kennenlernen und redete lieber über mich als mit mir (was ich heute noch gut beobachten und besonders mithören kann). Das ging bei manchen so weit, dass sie selbst mir, die neuesten Geschichten über mich erzählten, ohne zu wissen, dass ich ich bin. Was ich sehr spannend fand, denn teilweise war mein erfundenes Leben viel spannender als mein wirkliches eigentliches. Nach den ersten 3 Jahren und unzähligen solcher Ereignisse habe ich mich aus dem allgemeinen Leben weitesgehends ausgegliedert. Ich hatte keine Lust mehr, mitzumachen. Und das habe ich noch heute nicht. Über die "öffentliche" Meinung bilde ich mir selbst keine Meinung, finde es aber spannend zu sehen, wie die Menschen da draußen versuchen, mich in eine Schublade zu quetschen auf der beispielsweise arrogant, ständig schlecht gelaunt, nerdig, aggressiv und womöglich auch dumm. Cool oder? Ein ganz neues Ich!
Nach der Geburt meines Sohnes ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen, dass ich es einfach allen nicht rechtmachen muss (auch wenn ich es teilweise noch immer tue oder vorhabe und mich selbst dabei ertappe in alte Muster zu verfallen und mich zu fragen, wie mich die anderen wohl finden, obwohl mir das doch so egal sein könnte...sollte), dass ich es nicht nötig habe, bestimmte Dinge zu tun, dass ich nicht an Dingen festhalten muss, die mir nichts bringen, die ich nicht will und die mir nichts zurückgeben nur aus Angst, dann gar nichts zu haben. Ich habe gesehen, dass ich auch wenn ich so bin, wie mich die anderen gerne hätte, nicht das bin, was sie wollen. Dafür bin ich aber viel unglücklicher.
Ach ja...all das ist ein Widerspruch in sich. Und das bin ich wahrscheinlich auch. An guten Tagen bin ich vielleicht so wie die andere mich sehen (außer dumm! Also bitte!!) und an anderen Tagen bin ich vielleicht das genau Gegenteil. Ich lege einfach nur noch Wert darauf, so zu sein wie ich bin und wie ich mich gerade fühle. Ich versuche mich nicht mehr zu verstecken. Ich versuche jeden Tag zumindest eine Sache an mir zu finden, die ich mag - auch wenn es der verbotene Eiweißriegel in meiner Handtasche ist. Ich arbeite täglich an mir.
Um zu gefallen.
Mir zu gefallen.....
März 26, 2015
Tagebuch - Der Anfang vom Ende...
Oder: der Anfang von einem neuen Anfang?
Mein Gewicht steigt und steigt. Ja, weil ich es aufgrund meiner Krankheit ein bisschen schleifen lassen musste. Aber auch, weil ich Muskeln aufbaue. Leider sagt einem das die Waage in der Früh nicht ständig und so sieht man nur, dass wieder ein paar Gramm dazu gekommen sind. Was bei mir gleich den Effekt auslöst, dass ich mich wahnsinnig dick fühle, dass ich glaube, dass meine Kleidung gleich zerspringt sobald ich mich setze und dass ich jetzt mal die nächsten Wochen gar nichts mehr esse, was irgendwie Kalorien hat. Das letztere wäre natürlich die total falsche Einstellung, das weiss ich auch. Aber da falle ich eben wieder in alt bekannte Muster. Und das nach fast 5 Jahren. Ja, dieser Sport bringt bei mir einiges durcheinander. Ich WEISS, dass ich zunehme weil ich Muskeln aufbaue. Aber das weiss ich nur, wenn ich die Tatsache, dass ich wieder Gewicht zugenommen habe, erst einige Stunden habe sacken lassen. Dennoch, jedes mal Gefühlsterror! Auf der anderen Seite habe ich es schleifen lassen. Ich war krank, hatte Fieber, musste Medikamente nehmen, wollte mir was leckeres gönnen....bla bla bla....viele kennen das und ich muss den Satz nicht beenden...Damit muss jetzt dann auch Schluß sein!
Meine 10 Wochen sind bald vorbei und Gewicht verloren habe ich null - auch wenn mein Körper eher nach 5 kg weniger aussieht (sich aber nicht so anfühlt - zumindest nicht heute). Beim Sport war ich immer beinhart dabei, habe mich gefordert und gesteigert, was mir auch total gut gefällt. Ich liebe Fitness! Damit will ich weiter machen und auch den fixen Sporttagen bleibe ich erhalten. Das einzige, an dem ich noch schrauben muss, ist meine Ernährung. Mein Essverhalten. Nicht bei Stress doch zu was "leckerem" aber verbotenen zu greifen. Nicht den Pudding meines Sohnes aufzuessen, den er nur aufmachen aber nicht selbst naschen will. Nicht immer nur meiner Mutter predigen, sondern auch mit guten Beispiel voran schreiten und zeigen wie es geht. Beispiel sein und nicht Beispiele zeigen. Auch meinem Sohn, denn der kopiert ja mein Essverhalten und dann soll er schon bitte das richtige nachmachen.
Gestern hatte ich Glück und ich konnte meine neue Lieblingssendung "Schrankalarm" schauen. Ich liebe Shows, in denen Menschen umgestylt werden und neue Kleidung bekommen, tolle Fotos gemacht werden. Das will ich auch! Ich will auch mal so umgestylt und gepimpt werden. Am liebsten auch von Manuel und Miyabi.
Jedenfalls waren sie gestern bei einer Frau in meinem Alter, die einige mir sehr bekannte Probleme (klein, Größe 40/42 - gerne rockig aber nicht gewusst wie), aber auch mir sehr unbekannte (große Brust) Probleme hatte. Eine Frau, in die ich mich teilweise sehr gut hineinversetzen konnte. Und die Anlass dazu gab, dass Manuel einige sehr schöne Dinge zum Thema Figur sagte, die ich mir als Mantra behalten will.
Zum Beispiel. Kleine Frauen mit einer weiblichen Figur sehen automatisch dick aus, obwohl sie das gar nicht sind. Das liegt nicht an ihrem Körper, sondern an den falschen Klamotten. Nicht ich bin dick, meine Kleidung macht mich dick - meine morgens unnachgedacht übergeschmissenen Klamotten machen mich dick, wobei mich ein paar andere Schuhe, eine andere Jacke oder eine schmaler geschnittene Hose gleich viel schlanker aussehen lassen würden. Und ich merke wieder, dass ich zwar gerne shoppe und mir neue Dinge kaufe, aber viel zu wenig darauf Acht gebe, wie mir die Kleidung steht - besonders bei Hosen. Eigentlich nur bei Hosen. Mein großes Problemthema. Hosen.
Zum Beispiel. Dass man nicht auf die Kleidergröße achten sollte, sondern das tragen soll, was einem steht, egal welche Größe in der Kleidung angebracht ist. Es ist eine Nummer. Eine Nummer, die einen bestimmten Weg weist, aber mehr auch nicht. Ich lasse mich viel zu sehr von diesen Nummern beeinflussen - ja, meinen ganzen Tag ruinieren. Wenn mir die Hose in 42 nicht passt, weil sie schmal geschnitten ist oder aus welchem Grund auch immer, bin ich frustriert und ziehe mich sauer und traurig an, anstatt die 44 zu probieren, die vielleicht wunderbar passen würde. Die ich aber verschmähe. Aus Verletzung. Aber Hallo! Dieser Körper hatte mal 120 Kilo! Hat 50 Kilo Gewicht verloren, dann ein Kind bekommen und plötzlich wieder ganz von vorne angefangen! Ich bin zwar da, wo ich vor der Schwangerschaft auch war, aber es sieht anders aus. Ich könnte stolz sein! Ich sollte stolz sein! Aber nein, ich bin auf dem Trip, dass ich erst stolz sein kann, wenn ich weit weniger wiege, obwohl ich nie in meinem Leben vorher dachte, jemals so auszusehen, so viel bzw wenig zu wiegen und so leben zu können wie ich es tue. Ich lasse meinen Stolz nicht zu, aus falschem Stolz. Aus falschen Ansichten, von den falschen Leuten geleitet, von den falschen Medien verführt und auf dem falschen Pfad geführt, auf dem mich schmale Hungerhaken Hamburger fressend überholen und mir erzählen wie toll es doch ist androgyn zu sein. Ich lebe auf dem falschen Pfad.
Ihr seht, nur weil man ein bestimmes Alter erreicht hat, heisst das nicht, dass man gleich schlauer, weiser oder selbstsicherer ist. Mich hat bisher meine Diät nur unsicherer gemacht. Warum? Weil ich an den falschen Zielen hänge, weil ich den falschen Idealen nachhetze. Weil ich vielleicht generell noch Idealen herhetze, wobei ich doch mein eigenes Vorbild sein sollte. Ich könnte auf mich und mein Leben stolz sein. Aber blicke immer nur durch andere Fenster, in andere Kleiderschränke und auf andere Teller.
DAMIT muss jetzt Schluss sein! Schluß damit, immer hinterher zu laufen (seien es nun Trends, Figuren, Menschen oder schlichtweg dem Bus). Schluß damit immer gefallen zu wollen - auch wenn es viele nicht glauben wollen, das versuche ich irgendwie noch immer. Schluß damit zu denken, was wohl die Leute über mich denken. F*** y**! Es zählt nur was meine Freunde und Familie über mich denkt! Mehr nicht! Es zählt, was ich über mich denke....
Doch, was denke ich eigentlich über mich...?
Das sollte ich mal in bei meinem nächsten Eintrag näher beleuchten....
The Rebirth.
Februar 20, 2015
Tagebuch - Metamorphose
Also ich sage es gleich zu Beginn: Bisher habe ich noch nichts abgenommen!
Ich muss mich jeden Tag zusammen reissen, nicht in einen gewissen Frust deswegen zu verfallen, weil ich mich so anstrenge und nichts passiert. Aber das wäre dann gelogen, WEIL nämlich etwas passiert. Nicht, was das Gewicht angeht, aber was meinen Körper betrifft. Er nimmt nämlich Kontur an. Kleidung wird angenehm weit - auch meine neue Jeans. Meine Beine sehen länger aus, auch meine Arme. Mein Hals ist schlanker, mein Bauch fast ganz flach. Und auch anderen fällt auf, dass ich fitter aussehe. Das habe ich ja in meinem Leben noch nie gehört "Daniela, du schaust so fit aus" Das freut mich, denn ich fühle mich auch fit. Die Übungen - besonders die harten - fangen an, mir leicht zu fallen, Spaß zu machen. Meine Muskeln sind straff und ich spüre sie bei jeder Bewegung. Ich finde es toll, wie meine Arme langsam definiert werden und ich bin gespannt, was ich in den nächsten 7 Wochen noch alles erreichen kann. Es macht richtig Spaß zu sehen, was alles sein kann! Ich fühle mich wohl und ich bin glücklich. Meine Laune spiegelt all das wider. Seit Wochen hören ich endlich wieder Musik und kann mich daran erfreuen und mich nicht von irgendwelchen Gelüsten versuchen abzulenken. Ich habe keine mehr. Keinen Heißhunger, kein Verlangen. Gluten- und Laktosefrei ist toll! Seit Wochen habe ich keine Beschwerden, keine Schmerzen mehr.
Nach meinem Schlaganfall 2011 hatte ich starke Probleme mit meinem linken Arm. Die Kraft war draußen und schwere Dinge (oder zerbechliches) zu tragen war ein Balanceakt. Ich konnte mit der linken Hand nicht mal eine Tür öffnen. Das hat sich schlagartig verändert. Am Wochenende ist mir aufgefallen, dass ich ohne große Probleme selbst Schraubverschlüsse von Flaschen und Gläsern problemlos öffnen kann und das ist für mich ein enormer Fortschritt. Ich habe ein kleines bisschen Lebenqualität zurück bekommen und das bedeutet mir wahnsinnig viel. Und ich will noch mehr!
Seit langem will ich endlich wieder versuchen, das Beste aus mir rauszuholen. Mich zu fordern, mich zu pushen und mich fit zu machen. Das brauche ich und im Moment kann ich mir all das geben und auch wenn das blöd klingt, im Moment lebe ich echt erfüllt. All das, was mir so lange fehlte, ist plötzlich wieder da und ich bin froh, dass ich mich aufraffen konnte. Dass ich mir die Zeit genommen habe (und nehme) um etwas für mich zu tun.
Wenn ich heute gut gelaunt bin (am Mittag noch immer) dann mache ich mal ein Foto von mir und meiner neuer Figur in Metamorphose.
Ich muss mich jeden Tag zusammen reissen, nicht in einen gewissen Frust deswegen zu verfallen, weil ich mich so anstrenge und nichts passiert. Aber das wäre dann gelogen, WEIL nämlich etwas passiert. Nicht, was das Gewicht angeht, aber was meinen Körper betrifft. Er nimmt nämlich Kontur an. Kleidung wird angenehm weit - auch meine neue Jeans. Meine Beine sehen länger aus, auch meine Arme. Mein Hals ist schlanker, mein Bauch fast ganz flach. Und auch anderen fällt auf, dass ich fitter aussehe. Das habe ich ja in meinem Leben noch nie gehört "Daniela, du schaust so fit aus" Das freut mich, denn ich fühle mich auch fit. Die Übungen - besonders die harten - fangen an, mir leicht zu fallen, Spaß zu machen. Meine Muskeln sind straff und ich spüre sie bei jeder Bewegung. Ich finde es toll, wie meine Arme langsam definiert werden und ich bin gespannt, was ich in den nächsten 7 Wochen noch alles erreichen kann. Es macht richtig Spaß zu sehen, was alles sein kann! Ich fühle mich wohl und ich bin glücklich. Meine Laune spiegelt all das wider. Seit Wochen hören ich endlich wieder Musik und kann mich daran erfreuen und mich nicht von irgendwelchen Gelüsten versuchen abzulenken. Ich habe keine mehr. Keinen Heißhunger, kein Verlangen. Gluten- und Laktosefrei ist toll! Seit Wochen habe ich keine Beschwerden, keine Schmerzen mehr.
Nach meinem Schlaganfall 2011 hatte ich starke Probleme mit meinem linken Arm. Die Kraft war draußen und schwere Dinge (oder zerbechliches) zu tragen war ein Balanceakt. Ich konnte mit der linken Hand nicht mal eine Tür öffnen. Das hat sich schlagartig verändert. Am Wochenende ist mir aufgefallen, dass ich ohne große Probleme selbst Schraubverschlüsse von Flaschen und Gläsern problemlos öffnen kann und das ist für mich ein enormer Fortschritt. Ich habe ein kleines bisschen Lebenqualität zurück bekommen und das bedeutet mir wahnsinnig viel. Und ich will noch mehr!
Seit langem will ich endlich wieder versuchen, das Beste aus mir rauszuholen. Mich zu fordern, mich zu pushen und mich fit zu machen. Das brauche ich und im Moment kann ich mir all das geben und auch wenn das blöd klingt, im Moment lebe ich echt erfüllt. All das, was mir so lange fehlte, ist plötzlich wieder da und ich bin froh, dass ich mich aufraffen konnte. Dass ich mir die Zeit genommen habe (und nehme) um etwas für mich zu tun.
Wenn ich heute gut gelaunt bin (am Mittag noch immer) dann mache ich mal ein Foto von mir und meiner neuer Figur in Metamorphose.
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Januar 21, 2015
Tagebuch - Zu dick
Zucker ist mein größter Feind. Das weiss ich jetzt.
Jetzt, nachdem ich die letzten Tage so viel davon in mich reingestopft habe, dass mir schlecht ist. Richtig gehend schlecht, wenn ich nur "Zucker" oder "Schokolade" höre. Ich weiß, dass ich es in dem Moment gebraucht habe (Frauen und Mädchen wissen genau, welche Zeit des Monats ich meine), aber nun brauch und will ich das nicht mehr. Schluß jetzt! Ich möchte genauso dem Zucker abschwören (nicht gänzlich, aber ich möchte lernen, Zucker in Maßen zu konsumieren und genießen und nicht in Massen nur der Süße wegen in mich reinzustopfen), wie ich es mit dem Mehl getan habe. Das wird ein hartes Stück Arbeit. Und ich bin schwach. Besonders jetzt im Moment. Ich stehe nicht mehr unter Druck als sonst, fühle mich aber kaputter und ausgelaugter als sonst. Ich strauchel ein bisschen und muss meine Stärke wieder finden. Jeden Tag arbeite ich ein Stücken mehr daran, aber bis jetzt sehe ich noch kein Licht am Ende des Tunnels.
Gestern habe ich mich wieder mal dabei erwischt dass ich gedacht habe "dazu bist du zu dick - nicht gut genug" und ich habe mich gefragt, warum ich das noch immer denke, obwohl es nicht der Fall ist und auch nie war (Ehrlich jetzt, es gibt kein "zu dick" oder "zu schlecht" für irgendwas - solche Sätze zerstören Träume bei vielen, die zum Erreichen einfach nur einen kleinen Schubser brauchen. Auch bei mir). Ich erinnerte mich an das erste Mal, als ich das hörte.
Wir schreiben das Jahr 1998. Ich war 14 und machte mir zu diesem Zeitpunkt noch keine Gedanken, ob ich für irgendwas oder irgendwem zu dick sein könnte. Klar, habe ich wahrgenommen, dass es Mädchen gab, die schlanker waren (was ich auch schön fand) und obwohl ich viel gehänselt wurde, fühlte ich mich aber deswegen nicht gleich schlechter oder fett. Ich stand mit einem Kumpel vor der Schule. Er wurde von vielen Mädchen angehimmelt, auch fand ihn sehr süß, aber ich wollte nichts von ihm. Wir verstanden uns recht gut und so wählte er mich aus um mich über einen Neuzugang in unserer Klasse auszuheulen. Wie toll sie ist und so weiter. Und plötzlich fiel dieser Satz: "Mit dir würde ich gerne gehen, weil du cool bist - wenn du nicht so dick wärst"
Obwohl ich grinste fing in meinem Kopf ein ganzes Bergwerk zu rattern an, was das denn nun bedeuten soll. Ich wäre zu dick? Zu dick, dass man mich außerhalb einer kumpelhaften Beziehung gern haben kann? Und das sagte mir ein Kumpel, der mich cool fand....ABER? Nicht das ich was wollte von ihm und vielleicht gerade aus dem Grund weil ich dachte dass er mich anders bewertet, hat mich dieser Satz getroffen und begleitet mich bis heute. Damals schon find ich an, ständig zu hinterfragen, ob ich zu bestimmten Dingen nicht zu dick bin. Ich trug keine schönen Mädchensachen mehr, weil ich zu dick dazu war. Ich ging nicht aus, weil ich dazu zu dick war. Ich wollte mich nicht schminken, weil ich auch dazu zu dick war. Ich war auch zu dick für eine schöne Frisur oder zu dick um einen bestimmten Typen anzusprechen. Ich war zu dick für die Theatergruppe und ich war zu dick für Konzerte oder Kinobesuche. Ich begann mich abzuwerten und mich für alles zu ungenügend zu halten und machte bestimmte Dinge einfach nicht.
Jetzt im Nachhinein und mit 15 Jahren unterschied komme ich mir ein bisschen blöd vor, aber auf der anderen Seite ist genau das noch immer ein großes Problem, welches mich begleitet und welches ich seitdem noch nicht abschütteln konnte. Ich habe noch nicht gelernt, dass ich eben nicht zu dick für etwas bin. Ich habe noch nicht gelernt zu sagen "Das habe ich verdient". Wahrscheinlich auch, weil das andere viel leichter ist zu sagen und weniger enttäuscht. Dabei fällt mir auf, dass ich trotz allem nie von Enttäuschungen verschont blieb. Sie waren dennoch da. Sie werden immer da sein. Egal wie ich lebe. Ob ich es mir gönne oder nicht, irgendwann kommt wieder ein Rückschlag - so wie bei jedem anderen Menschen auch. Die Frage ist allerdings immer, was man daraus macht und ich glaube, ich habe langsam nicht mehr die Lust dazu, für mich alles zu dick und zu ungenügend zu halten. Ich will jetzt auch mal dran kommen!
Und ich hoffe, dass ich in den entsprechenden Situationen, dann auch so denke und vorpreschen kann, wie ich es mir hier und heute wünsche....
Nein, ich bin nicht zu dick um schlank und schön zu sein. Ich bin nicht zu dick um begehrt zu werden und ich bin definitiv nicht zu dick um ich zu sein!
Jetzt, nachdem ich die letzten Tage so viel davon in mich reingestopft habe, dass mir schlecht ist. Richtig gehend schlecht, wenn ich nur "Zucker" oder "Schokolade" höre. Ich weiß, dass ich es in dem Moment gebraucht habe (Frauen und Mädchen wissen genau, welche Zeit des Monats ich meine), aber nun brauch und will ich das nicht mehr. Schluß jetzt! Ich möchte genauso dem Zucker abschwören (nicht gänzlich, aber ich möchte lernen, Zucker in Maßen zu konsumieren und genießen und nicht in Massen nur der Süße wegen in mich reinzustopfen), wie ich es mit dem Mehl getan habe. Das wird ein hartes Stück Arbeit. Und ich bin schwach. Besonders jetzt im Moment. Ich stehe nicht mehr unter Druck als sonst, fühle mich aber kaputter und ausgelaugter als sonst. Ich strauchel ein bisschen und muss meine Stärke wieder finden. Jeden Tag arbeite ich ein Stücken mehr daran, aber bis jetzt sehe ich noch kein Licht am Ende des Tunnels.
Gestern habe ich mich wieder mal dabei erwischt dass ich gedacht habe "dazu bist du zu dick - nicht gut genug" und ich habe mich gefragt, warum ich das noch immer denke, obwohl es nicht der Fall ist und auch nie war (Ehrlich jetzt, es gibt kein "zu dick" oder "zu schlecht" für irgendwas - solche Sätze zerstören Träume bei vielen, die zum Erreichen einfach nur einen kleinen Schubser brauchen. Auch bei mir). Ich erinnerte mich an das erste Mal, als ich das hörte.
Wir schreiben das Jahr 1998. Ich war 14 und machte mir zu diesem Zeitpunkt noch keine Gedanken, ob ich für irgendwas oder irgendwem zu dick sein könnte. Klar, habe ich wahrgenommen, dass es Mädchen gab, die schlanker waren (was ich auch schön fand) und obwohl ich viel gehänselt wurde, fühlte ich mich aber deswegen nicht gleich schlechter oder fett. Ich stand mit einem Kumpel vor der Schule. Er wurde von vielen Mädchen angehimmelt, auch fand ihn sehr süß, aber ich wollte nichts von ihm. Wir verstanden uns recht gut und so wählte er mich aus um mich über einen Neuzugang in unserer Klasse auszuheulen. Wie toll sie ist und so weiter. Und plötzlich fiel dieser Satz: "Mit dir würde ich gerne gehen, weil du cool bist - wenn du nicht so dick wärst"
Obwohl ich grinste fing in meinem Kopf ein ganzes Bergwerk zu rattern an, was das denn nun bedeuten soll. Ich wäre zu dick? Zu dick, dass man mich außerhalb einer kumpelhaften Beziehung gern haben kann? Und das sagte mir ein Kumpel, der mich cool fand....ABER? Nicht das ich was wollte von ihm und vielleicht gerade aus dem Grund weil ich dachte dass er mich anders bewertet, hat mich dieser Satz getroffen und begleitet mich bis heute. Damals schon find ich an, ständig zu hinterfragen, ob ich zu bestimmten Dingen nicht zu dick bin. Ich trug keine schönen Mädchensachen mehr, weil ich zu dick dazu war. Ich ging nicht aus, weil ich dazu zu dick war. Ich wollte mich nicht schminken, weil ich auch dazu zu dick war. Ich war auch zu dick für eine schöne Frisur oder zu dick um einen bestimmten Typen anzusprechen. Ich war zu dick für die Theatergruppe und ich war zu dick für Konzerte oder Kinobesuche. Ich begann mich abzuwerten und mich für alles zu ungenügend zu halten und machte bestimmte Dinge einfach nicht.
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| Quelle: www.mademyday.cc |
Und ich hoffe, dass ich in den entsprechenden Situationen, dann auch so denke und vorpreschen kann, wie ich es mir hier und heute wünsche....
Nein, ich bin nicht zu dick um schlank und schön zu sein. Ich bin nicht zu dick um begehrt zu werden und ich bin definitiv nicht zu dick um ich zu sein!
Januar 20, 2015
Tagebuch - Miesepeter
Die letzten Tage ging es mir nicht gut. Heute ist es auch noch nicht besser. Meine Laune und mein Elan sind einfach im Keller...und spielen dort wohl Flipper oder so einen Mist. Würde ich auch gerne, wenn ich ehrlich bin. Aber mich fragt ja keiner ob ich mitmachen will. Ich bin halt mehr der coole Einzelgänger. Finden die anderen. Aber bin ich das wirklich?
Was mich freut ist, dass ich von Mehl und Gebackenen total weg bin und es nicht mal vermisse. Weiss nicht wie das kam, aber plötzlich ist es Fakt, dass ich das Zeug nicht mehr will. Wenn mir das jetzt mit dem Großteil der Zuckerversuchungen und meiner Lieblingsschokolade auch noch gelingt, dann bin ich rundum zufrieden.
Heute ist mir aufgefallen, dass ich nicht dick bin...sondern nur unvorteilhaft angezogen. Das muss sich ändern. Auch das werde ich anpacken. Eigentlich läuft alles wie geschmiert.
Eigentlich....
Was mich freut ist, dass ich von Mehl und Gebackenen total weg bin und es nicht mal vermisse. Weiss nicht wie das kam, aber plötzlich ist es Fakt, dass ich das Zeug nicht mehr will. Wenn mir das jetzt mit dem Großteil der Zuckerversuchungen und meiner Lieblingsschokolade auch noch gelingt, dann bin ich rundum zufrieden.
Heute ist mir aufgefallen, dass ich nicht dick bin...sondern nur unvorteilhaft angezogen. Das muss sich ändern. Auch das werde ich anpacken. Eigentlich läuft alles wie geschmiert.
Eigentlich....
Januar 05, 2015
Tagebuch - Aller Anfang ist schwer
Und damit meine ich nicht den Anfang des Jahres...
Da sitzt es nun. Das stinkende, rotzende Vieh mit dem stetig tropfenden Zahn und grinst mich hämisch mit seiner blutroten Fresse an. Es bewegt sich nur, wenn es seinen pickeligen Hintern auf dem Fußboden schrubbt. Und zum Essen. Ja, wenn es ums Essen geht, da kann es sich ganz schnell bewegen, diese rottende Bestie! Aber nicht mit mir, Schweinehund! Du wirst schon sehen, dünn wirst du werden! So dünn, dass du dir zukünftigt wieder deinen Hintern selbst kratzen kannst. Und es wird uns gehen, das glaube mir mal. Vorbei die Zeit der Kuchen und Brezeln, der Nudeln und Semmeln und allem anderen Dreck mit Mehl und Getreide. Ich will mich nicht mehr schlechten fühlen, will keine Probleme mehr haben. Also hau ab, du Monster und such dir einen anderen Herd!
Noch lässt er sich nicht vertreiben. Vielleicht klangen meine Worte noch nicht überzeugend genug. Ich glaube, im Moment bin ich auch nicht wirklich überzeugend, denn ich sage euch was: Es ist verdammt schwer. Gerade jetzt. Es gab Zeiten, da ist es mir total leicht gefallen zu beginnen und durchzuhalten, aber jetzt...vielleicht liegt es am Wetter, an dem meterhohen Schnee vor meinem Fenster oder an mangelnder Sonne dass ich im Moment das Gefühl habe, ohne Mehlprodukte kein Sättigungsgefühl zu bekommen. Ich weiß, dass Mehl nicht satt macht und ich weiß, dass es mir nicht gut tut...aber dieser Hund...dieses stinkende Etwas....*grrrrrr*
Ich versuche mich wirklich zusammen zu reissen. Ich habe gestern nur eine Semmeln gegessen....am Abend...weil ich glaubte Unterzucker zu haben...damit kriegt er mich immer, das Schwein....Unterzucker...dabei habe ich doch gut gegessen und na ja....vielleicht war es auch kein Hunger, sondern nur Appetit...Fakt ist, Manuel Neuer war es nicht...das wäre ein angenehmer Schweinehund. Womit sich dann die Frage auftun würde, warum man diesen loswerden wollen würde....
Ich schweife ab...wo war ich? Ach ja, der pickelige Dreckskerl namens Schweinehund. Der grunzende Teufel, der mich wie ein Schatten verfolgt.
Gestern konnte ich ihm ein bisschen entfliehen. Eine ganze Stunde lang. Auf dem Stepper. Da bin ich schon stolz auf mich, dass ich das geschafft habe. Dass ich einen Vorsatz schon mal umsetzen konnte. Es geht halt doch!
Zumindest gestern mittag gings...bis zum Abend....dann ging weniger...
Die Tatsache dass ich weiß, was ich falsch mache, macht die Sache in meinen Augen noch schlimmer...
Heute war ich aber brav bisher...nur Tomaten, Eier und Käse gegessen....meinen Smoothie...Kaffee, 2 Stück mit Süßstoff und ein bisschen Milch....Wasser anstatt Tee...nachher noch ein griechischer Joghurt mit Erdbeermus...ein Molkeriegel....wie die Tafel Schokolade auf meinen Tisch kommt, weiß ich nicht. Ich will sie nicht essen. Doch will ich....
NEIN. ICH WILL SIE NICHT ESSEN! Aber ihre Anwesenheit macht mich ruhiger. Ich weiß, dass ich könnte, wenn ich wollte. Versuche aber, nicht zu wollen. Hin und wieder schaue ich, ob sie noch da liegt....nur zur Sicherheit, dass sie nicht wegkommt und dann irgendwo alleine rumliegt...und nicht mehr zu mir findet....oder ich zu ihr. Ich lasse keine Panik aufkommen! Ich habe noch nie Schokolade laufen sehen...oder vielleicht doch?
*umdreh*
Puhh...sie ist noch da...direkt über meinem Joghurt. Jetzt grinst das Vieh schon wieder...
NEIN, ich mache dir Tafel nicht auf! Die ist wie eine teure Briefmarke! Man sammelt sie und schleckt sie nicht ab - sonst ist sie nichts mehr wert. Eine offene Tafel Schokolade schmeckt nie so gut, wie die Vorstellung der geschlossenen Tafel...ich lebe von der Vorstellung ich würde sie genüsslich....SCHLUSS JETZT!
Ich brauche noch mehr Wasser! Wasser ohne jeglichen Geschmack....nur mit Blubber....in warm....
Sei ruhig jetzt, du dummes Ding!
Da sitzt es nun. Das stinkende, rotzende Vieh mit dem stetig tropfenden Zahn und grinst mich hämisch mit seiner blutroten Fresse an. Es bewegt sich nur, wenn es seinen pickeligen Hintern auf dem Fußboden schrubbt. Und zum Essen. Ja, wenn es ums Essen geht, da kann es sich ganz schnell bewegen, diese rottende Bestie! Aber nicht mit mir, Schweinehund! Du wirst schon sehen, dünn wirst du werden! So dünn, dass du dir zukünftigt wieder deinen Hintern selbst kratzen kannst. Und es wird uns gehen, das glaube mir mal. Vorbei die Zeit der Kuchen und Brezeln, der Nudeln und Semmeln und allem anderen Dreck mit Mehl und Getreide. Ich will mich nicht mehr schlechten fühlen, will keine Probleme mehr haben. Also hau ab, du Monster und such dir einen anderen Herd!
Noch lässt er sich nicht vertreiben. Vielleicht klangen meine Worte noch nicht überzeugend genug. Ich glaube, im Moment bin ich auch nicht wirklich überzeugend, denn ich sage euch was: Es ist verdammt schwer. Gerade jetzt. Es gab Zeiten, da ist es mir total leicht gefallen zu beginnen und durchzuhalten, aber jetzt...vielleicht liegt es am Wetter, an dem meterhohen Schnee vor meinem Fenster oder an mangelnder Sonne dass ich im Moment das Gefühl habe, ohne Mehlprodukte kein Sättigungsgefühl zu bekommen. Ich weiß, dass Mehl nicht satt macht und ich weiß, dass es mir nicht gut tut...aber dieser Hund...dieses stinkende Etwas....*grrrrrr*
Ich versuche mich wirklich zusammen zu reissen. Ich habe gestern nur eine Semmeln gegessen....am Abend...weil ich glaubte Unterzucker zu haben...damit kriegt er mich immer, das Schwein....Unterzucker...dabei habe ich doch gut gegessen und na ja....vielleicht war es auch kein Hunger, sondern nur Appetit...Fakt ist, Manuel Neuer war es nicht...das wäre ein angenehmer Schweinehund. Womit sich dann die Frage auftun würde, warum man diesen loswerden wollen würde....
Ich schweife ab...wo war ich? Ach ja, der pickelige Dreckskerl namens Schweinehund. Der grunzende Teufel, der mich wie ein Schatten verfolgt.
Gestern konnte ich ihm ein bisschen entfliehen. Eine ganze Stunde lang. Auf dem Stepper. Da bin ich schon stolz auf mich, dass ich das geschafft habe. Dass ich einen Vorsatz schon mal umsetzen konnte. Es geht halt doch!
Zumindest gestern mittag gings...bis zum Abend....dann ging weniger...
Die Tatsache dass ich weiß, was ich falsch mache, macht die Sache in meinen Augen noch schlimmer...
Heute war ich aber brav bisher...nur Tomaten, Eier und Käse gegessen....meinen Smoothie...Kaffee, 2 Stück mit Süßstoff und ein bisschen Milch....Wasser anstatt Tee...nachher noch ein griechischer Joghurt mit Erdbeermus...ein Molkeriegel....wie die Tafel Schokolade auf meinen Tisch kommt, weiß ich nicht. Ich will sie nicht essen. Doch will ich....
NEIN. ICH WILL SIE NICHT ESSEN! Aber ihre Anwesenheit macht mich ruhiger. Ich weiß, dass ich könnte, wenn ich wollte. Versuche aber, nicht zu wollen. Hin und wieder schaue ich, ob sie noch da liegt....nur zur Sicherheit, dass sie nicht wegkommt und dann irgendwo alleine rumliegt...und nicht mehr zu mir findet....oder ich zu ihr. Ich lasse keine Panik aufkommen! Ich habe noch nie Schokolade laufen sehen...oder vielleicht doch?
*umdreh*
Puhh...sie ist noch da...direkt über meinem Joghurt. Jetzt grinst das Vieh schon wieder...
NEIN, ich mache dir Tafel nicht auf! Die ist wie eine teure Briefmarke! Man sammelt sie und schleckt sie nicht ab - sonst ist sie nichts mehr wert. Eine offene Tafel Schokolade schmeckt nie so gut, wie die Vorstellung der geschlossenen Tafel...ich lebe von der Vorstellung ich würde sie genüsslich....SCHLUSS JETZT!
Ich brauche noch mehr Wasser! Wasser ohne jeglichen Geschmack....nur mit Blubber....in warm....
Sei ruhig jetzt, du dummes Ding!
Januar 02, 2015
Tagebuch - Neues Jahr/Neues Glück !?!
Na, seid ihr gut rüber gerutscht und ein neues Jahr vollbepackt mit neuen Erkenntnissen, Zielen, Wegen und Verstrickungen die das Leben für uns bereit hält`?
Ich liebe Neuanfänge - ich liebe Veränderungen (und ja, auch jeglicher Art) und deswegen liebe ich Neujahr! Silvester liebe ich nicht. Das hasse ich regelrecht. Nur Trinken, Böllern und aufgesetzte Heiterkeit verbreiten. Das ist mir alles viel zu fake. Neujahr hat was ehrliches und nüchternes (und nicht nur, weil man dabei ist wieder auszunüchtern von der Nacht davor). Neuerungen beginnen nie mit einem Knall sondern schleichen sich heimlich, still und leise von hinten an....wie Neujahr. Plötzlich ist es da. Plötzlich liegt es vor einem. 365 leere Seiten zum Füllen. Zum Beschriften mit Glück und Liebe, Gesundheit und vielen tollen Leuten, die man vielleicht noch gar nicht kennt. All das finde ich sehr spannnend und aufregend und deswegen bin ich auch immer groß mit dabei, mir Vorsätze für das neue Jahr zurecht zu legen. Bis jetzt habe ich immer alle meine Zeile erreicht und starte deswegen auch für diese Ziele mit sehr viel Motivation (oder so viel, wie mein migränegeplagter Kopf heute zulässt).
Meine Vorsätze für das neue Jahr, sind teilweise bescheiden und sehr einfach umzusetzen und andere wiederum scheinen nur leicht zu sein, sollten oder werden mich aber einige Übung und Überwindung und vielleicht auch Anstrengung kosten. Aber man will sich ja verbessern oder verändern, pimpen, und das geht eben auch nicht ohne Mühe.
Oder wie war das noch mal mit dem schicken Anzugträger vom Bahnhof immer Freitags um 2, der so interessiert mit seinen grünen Kopfhöhrern rübergeschielt hat und ich mich in meiner Mütze verkrochen habe, weil ich weder schick noch schön unterwegs war und es mir einfach peinlich war, da auch noch rüber zu lachen? Das will ich nicht mehr erleben! Die Begegnung schon - aber nicht mein Aufzug!
Nanu?! Gar kein "Abnehmen" in meinen Vorsätzen. Zum ersten Mal in meinem Leben, glaube ich. Das hat auch einen Grund: Noch weiter abzunehmen ist derzeit nicht meine Hauptaufgabe. Meine Hauptaufgabe ist, glücklich zu sein und mich gut zu fühlen! Und das schaffe ich schon mit den oben genannten Punkten. Soll nicht heissen, dass ich nicht weiter auf meine Ernährung achte und so ganz nebenbei ernähre ich mich seit diesem Jahr auch gänzlich ohne Mehl (also seit gestern), weil es mir einfach viel zu viele Probleme und gesundheitliche Defizite beschert, auf die ich einfach keinen Bock mehr habe. Das gilt aber nicht als Vorsatz, sondern als notwendige Maßnahme und fällt deswegen auch nicht unter meine schönen oben genannten Punkte.
Was habt ihr euch vorgenommen für das neue Jahr? Und was erwartet ihr von 2015?
Ein neuer Job? Eine neue Wohnung? Ein Bodytuning? Eine neue Liebe? Heirat? Kinder?
Es würde mich freuen, mehr von euren Wünschen und Träumen für das neue Jahr zu erfahren!
Ich liebe Neuanfänge - ich liebe Veränderungen (und ja, auch jeglicher Art) und deswegen liebe ich Neujahr! Silvester liebe ich nicht. Das hasse ich regelrecht. Nur Trinken, Böllern und aufgesetzte Heiterkeit verbreiten. Das ist mir alles viel zu fake. Neujahr hat was ehrliches und nüchternes (und nicht nur, weil man dabei ist wieder auszunüchtern von der Nacht davor). Neuerungen beginnen nie mit einem Knall sondern schleichen sich heimlich, still und leise von hinten an....wie Neujahr. Plötzlich ist es da. Plötzlich liegt es vor einem. 365 leere Seiten zum Füllen. Zum Beschriften mit Glück und Liebe, Gesundheit und vielen tollen Leuten, die man vielleicht noch gar nicht kennt. All das finde ich sehr spannnend und aufregend und deswegen bin ich auch immer groß mit dabei, mir Vorsätze für das neue Jahr zurecht zu legen. Bis jetzt habe ich immer alle meine Zeile erreicht und starte deswegen auch für diese Ziele mit sehr viel Motivation (oder so viel, wie mein migränegeplagter Kopf heute zulässt).
Meine Vorsätze für das neue Jahr, sind teilweise bescheiden und sehr einfach umzusetzen und andere wiederum scheinen nur leicht zu sein, sollten oder werden mich aber einige Übung und Überwindung und vielleicht auch Anstrengung kosten. Aber man will sich ja verbessern oder verändern, pimpen, und das geht eben auch nicht ohne Mühe.
- Auf Fotos lachen lernen
- Wieder Sport machen
- Ein Traumtagebuch führen
- Entschleunigen
- Rausputzen/Pflegen/Schön fühlen
Oder wie war das noch mal mit dem schicken Anzugträger vom Bahnhof immer Freitags um 2, der so interessiert mit seinen grünen Kopfhöhrern rübergeschielt hat und ich mich in meiner Mütze verkrochen habe, weil ich weder schick noch schön unterwegs war und es mir einfach peinlich war, da auch noch rüber zu lachen? Das will ich nicht mehr erleben! Die Begegnung schon - aber nicht mein Aufzug!
Nanu?! Gar kein "Abnehmen" in meinen Vorsätzen. Zum ersten Mal in meinem Leben, glaube ich. Das hat auch einen Grund: Noch weiter abzunehmen ist derzeit nicht meine Hauptaufgabe. Meine Hauptaufgabe ist, glücklich zu sein und mich gut zu fühlen! Und das schaffe ich schon mit den oben genannten Punkten. Soll nicht heissen, dass ich nicht weiter auf meine Ernährung achte und so ganz nebenbei ernähre ich mich seit diesem Jahr auch gänzlich ohne Mehl (also seit gestern), weil es mir einfach viel zu viele Probleme und gesundheitliche Defizite beschert, auf die ich einfach keinen Bock mehr habe. Das gilt aber nicht als Vorsatz, sondern als notwendige Maßnahme und fällt deswegen auch nicht unter meine schönen oben genannten Punkte.
Was habt ihr euch vorgenommen für das neue Jahr? Und was erwartet ihr von 2015?
Ein neuer Job? Eine neue Wohnung? Ein Bodytuning? Eine neue Liebe? Heirat? Kinder?
Es würde mich freuen, mehr von euren Wünschen und Träumen für das neue Jahr zu erfahren!
Dezember 16, 2014
Tagebuch - Keine Spielereien mehr
Mein Gott, was mein Wochenende bescheiden. Im wahrsten Sinne des Wortes!
Also nur mal fürs Protokoll: Glutenfrei gibt es nicht für mich. Einzige Möglichkeit: Mehlfrei.
Ich habe nämlich schmerzhaft gemerkt, dass ich auch glutenfrei nicht vertrage. Da das Zeug aber sowieso nicht schmeckt ist das jetzt wiederrum keine große Umstellung. Eher noch ein Zugewinn. Kartoffeln und Reis esse ich noch - in ganz seltenen Ausnahmen - ansonsten ist alles gestrichen vom Speiseplan. Also keine leckere und mit Zuckerguss verzierte Mohnkrone mehr *heul* und keine zünftige Brezel mit einer kleinen aber feinen schwarzen Kruste auf der Unterseite vom Holzhofen *kreischheul* Sonst habe ich eh nicht viel mit Mehl gegessen. Die erwähnten Dinge schmerzen schon. Die Nebenwirkungen aber noch mehr und naja gegen ein kleines Stück so nebenbei sagt keiner was. Mir selbst muss ich ehrlich gegenüber sein und ich hoffe, mir im Moment des Heißhungers auch ehrlich sagen zu können, dass ich es lieber lassen sollte, weil ich es eh nicht vertrage. Da mache ich mir nun aber keine Sorgen drüber.
Letztens habe ich eine Anfrage bekommen, ob ich in der Frauen-WG (unter Links) anzutreffen bin und man auch dort über das Thema "Abnehmen" mit mir schreiben könnte und ich muss leider sagen, dass ich dort nicht mehr bin. Ich hatte schon am Anfang bedenken, dass es zu Zickenkriegen kommen könnte - was mich sonst vor solchen Sachen immer abgeschreckt hat - und ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen. In noch jeder so tollen Gruppe (und ich mag das Forum, die Admine und sehr viele von den Mitgliedern echt sehr gerne), sind immer ein paar Ausreisser, die einem alles versauen können. Streit, Zank und unwahres hinter dem Rücken-Gerede oder Lügen, die kann ich auch außerhalb des Internets bekommen und dazu muss ich meine Zeit nicht vor dem PC verbringen. Zwar waren diese Leute weg, als ich mich dazu entschloss zu gehen...aber wer weiß? Vielleicht sind sie schon lange wieder zurück...?!!!?!?!!!
Fakt ist, das Forum ist echt toll! Es sind viele nette Leute darin und jede Leserin, die Lust hat sich dort anzumelden, darf/soll das gerne tun. Nur ich bin halt leider nicht mehr dort anzutreffen. Ich bin hier. Ohne Forum. Ohne Zicken. Nur ich und mein Kontaktformular.
Also nur mal fürs Protokoll: Glutenfrei gibt es nicht für mich. Einzige Möglichkeit: Mehlfrei.
Ich habe nämlich schmerzhaft gemerkt, dass ich auch glutenfrei nicht vertrage. Da das Zeug aber sowieso nicht schmeckt ist das jetzt wiederrum keine große Umstellung. Eher noch ein Zugewinn. Kartoffeln und Reis esse ich noch - in ganz seltenen Ausnahmen - ansonsten ist alles gestrichen vom Speiseplan. Also keine leckere und mit Zuckerguss verzierte Mohnkrone mehr *heul* und keine zünftige Brezel mit einer kleinen aber feinen schwarzen Kruste auf der Unterseite vom Holzhofen *kreischheul* Sonst habe ich eh nicht viel mit Mehl gegessen. Die erwähnten Dinge schmerzen schon. Die Nebenwirkungen aber noch mehr und naja gegen ein kleines Stück so nebenbei sagt keiner was. Mir selbst muss ich ehrlich gegenüber sein und ich hoffe, mir im Moment des Heißhungers auch ehrlich sagen zu können, dass ich es lieber lassen sollte, weil ich es eh nicht vertrage. Da mache ich mir nun aber keine Sorgen drüber.
Letztens habe ich eine Anfrage bekommen, ob ich in der Frauen-WG (unter Links) anzutreffen bin und man auch dort über das Thema "Abnehmen" mit mir schreiben könnte und ich muss leider sagen, dass ich dort nicht mehr bin. Ich hatte schon am Anfang bedenken, dass es zu Zickenkriegen kommen könnte - was mich sonst vor solchen Sachen immer abgeschreckt hat - und ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen. In noch jeder so tollen Gruppe (und ich mag das Forum, die Admine und sehr viele von den Mitgliedern echt sehr gerne), sind immer ein paar Ausreisser, die einem alles versauen können. Streit, Zank und unwahres hinter dem Rücken-Gerede oder Lügen, die kann ich auch außerhalb des Internets bekommen und dazu muss ich meine Zeit nicht vor dem PC verbringen. Zwar waren diese Leute weg, als ich mich dazu entschloss zu gehen...aber wer weiß? Vielleicht sind sie schon lange wieder zurück...?!!!?!?!!!
Fakt ist, das Forum ist echt toll! Es sind viele nette Leute darin und jede Leserin, die Lust hat sich dort anzumelden, darf/soll das gerne tun. Nur ich bin halt leider nicht mehr dort anzutreffen. Ich bin hier. Ohne Forum. Ohne Zicken. Nur ich und mein Kontaktformular.
Dezember 05, 2014
Tagebuch - Ein besseres ich
"Today you are You, that is truer than true.
There is no one alive who ist Youer than You."
In den letzten Tagen ist mir vermehrt augefallen, dass sich meine Wahrnehmungen und Einstellungen geändert haben. Wenn ich in den Spiegel sehe, nehme ich mich anders war. Auf der einen Seite kommt der Gedanke "Boa bist du fett" und auf der anderen eine Stimmte die sagt "Nein, bist du nicht - du hast eine gute Figur. Sei zufrieden" und ich höre auf diese Stimme und gehe in einen guten Tag ohne zu denken, dass mich die Leute anstarren, weil ich so fett bin.
Ich bin gelassener geworden und versuche mich nicht zu verhalten, als müsste ich ständig etwas an meinem Äußeren kaschieren, mein Gesicht tief hinter meiner Kapuze verstecken, meinen Blick senken und böse schauen, um andere Blicke abzuwehren. Neuerdings schaue ich offen in die Welt, lache die Menschen an und...sie lachen zurück! Freundlich und glücklich. Und das macht Spaß! Es ist ein schönes Gefühl. Plötzlich habe ich den Eindruck, ich werde wahrgenommen und bilde mir nicht mehr ein, es wäre aufgrund der Tatsache, dass ich besonders hässlich oder besonders dick, unvorteilhaft gekleidet oder einfach nur abstoßend bin. Ich weiß, dass ich es nicht bin und erschrecke mich, dass ich so über mich denke. Auch das ist neu.
Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, aber es ist ein Gefühl tief in mir drin, welches ständig prickelt und einfach schön ist, ohne dass ich es beim Namen nennen kann. Es lässt mich auch jeden noch so dunklen Tag durchstehen. Woher es kommt so plötzlich weiß ich nicht, aber ich hoffe, dass es nicht mehr geht.
Weg sind die Gedanken und Gefühle, dass sich andere Menschen nicht auf mich einlassen wollen, weil ich eben nicht gut genug bin. Da ist das Gefühl, dass ich eine tolle Frau bin und auch wenn ich nicht Gr. 38 habe, so bin doch hübsch anzusehen, mit einer guten Figur (wenn auch keiner perfekt schlanken Figur) und einem wirklich tollen Charakter. Plötzlich merke ich, dass ich hinter mir stehe und mich so annehmen kann, wie ich bin. Ja, ich habe Defizite. Aber ja, die hat jeder. Jeder noch so gutaussehende und beneidenswerte Mensch hat irgendwo Defizite, die ihn stören, abschrecken und verängstigen. Ich bin keine Ausnahme - nur weil ich nur meine Defizite sehe.
Plötzlich bin ich geerdet. Stehe vor dem Spiegel, sehe meinen dicken Hintern und denke mir nur "so what?!" Ich bin kein schlechter Mensch nur weil ich einen dicken Hintern habe (und viele finden meinen Hintern gar nicht dick! Woran liegt es, dass mich die Menschen nicht mal halb so fett sehen, wie ich mich sehe?). Und ich bin auch noch lange keine Kim Kardashian (Gott sei Dank) nur weil ich einen dicken Hintern habe. Ich bin ich und das ist was Tolles! Denn soll ich euch was sagen? Es gibt auf dieser großen Welt niemanden sonst, der so ist wie ich!
Und das gilt für jeden von uns.
In diesem Sinne....
Dezember 01, 2014
Tagebuch - Vorbereitung ist der beste Anfang
Das Jahr geht zu Ende und mir schwirren schon einige "gute Vorsätze" im Kopf herum, die ich auf jeden Fall realisieren möchte. Manche aus gesundheitlichen Gründen, manche, um einfach glücklicher zu sein oder noch glücklich zu werden bzw. dieses Glück auch nach Aussen tragen zu können und manche, einfach so...um neue Ziele zu erreichen, neue Wege zu finden oder einfach weil es vielleicht ein Abenteuer ist, mal was ganz anderes zu machen.
Diese gute Vorsätze - zumindest meine - bedürfen aber auch eine gute Vorbereitung. Beispielsweise nehme ich mir vor, dass ich ab Jänner keine mehlhaltigen Lebensmittel mehr zu mir nehmen möchte. Ausnahmen werden nur für glutenfreie Lebensmittel gemacht und diese Ausnahme darf nur einmal im Monat passieren. Das ist keine aberwitzige Idee von mir, sondern passiert zu 95% aus gesundheitlichen Gründen. Seit heute bereite ich mich auf diesen "aprupten" und "krassen" Schnitt vor und esse schon mal keine mehlhaltigen Produkte mehr *zwinker* Einfach um mich einzustimmen und den Teufel an den Haaren zu packen und aus meinem Leben zu schleifen. Es ist ja so...man nimmt sich immer vor, dass man Diät macht zum Beispiel...ab morgen..oder ab Montag...oder ab nächsten Monat. Das mache ich im übertragenen Sinne auch. Ich fange ab 01. Jänner damit an, was weg zu lassen. Ich weiß aber, dass ich Heißhunger bekommen werde, wenn ich mir das so plötzlich verbiete. Deswegen bereite ich mich vor. Ich lasse einfach jetzt schon Mehl weg, aber denke nicht weiter drüber nach, weil mein Vorsatz ja erst in 4 Wochen startet. So habe ich keine Entzugserscheinungen, denn eigentlich kann ich ja jetzt noch essen, wenn ich wollen würde. Ja, damit verarsche ich mich selbst (und wenn mich wer verarscht, dann bin ich das). Aber wisst ihr was? Das klappt wunderbar! Das hat damals auch geklappt und ich sehe auch für dieses Mal ein wunderbares grelles Licht am Ende des Tunnels. Heute gab es zwar ein dreivierteltes geschenktes Kipferl am Morgen aber sonst blieb ich - zumindest bis jetzt - standhaft: Eier, Äpfel, Grünen Tee und bisher 3 Tassen Kaffee. Ich bin gut dabei und ich habe keinen Hunger. Ich fühle mich sogar super und freue mich jetzt schon auf das, was noch kommen mag, bis mein Vorsatz wirklich startet.
Apropos Vorsätze.
Habt ihr euch darüber schon Gedanken gemacht?
Was haltet ihr denn davon, ein neues Jahr mit neuen Taten (die man hoffentlich auch durchzieht) zu starten?
Über meine Vorsätze werde ich, wenn das Jahr so richtig zur Neige geht, noch gesondert berichten. Aus dem Grund, weil ich das alles noch gar nicht wirklich zusammen habe, was ich mir vornehme, was ich erreichen will. Ich weiß nur, dass Pläne zu schmieden was schönes ist und Lust auf das Leben macht! Wer keine Wünsche, Träume, Hoffnungen und Vorsätze hat, hat auch kein Leben mehr....Denkt mal drüber nach...
Diese gute Vorsätze - zumindest meine - bedürfen aber auch eine gute Vorbereitung. Beispielsweise nehme ich mir vor, dass ich ab Jänner keine mehlhaltigen Lebensmittel mehr zu mir nehmen möchte. Ausnahmen werden nur für glutenfreie Lebensmittel gemacht und diese Ausnahme darf nur einmal im Monat passieren. Das ist keine aberwitzige Idee von mir, sondern passiert zu 95% aus gesundheitlichen Gründen. Seit heute bereite ich mich auf diesen "aprupten" und "krassen" Schnitt vor und esse schon mal keine mehlhaltigen Produkte mehr *zwinker* Einfach um mich einzustimmen und den Teufel an den Haaren zu packen und aus meinem Leben zu schleifen. Es ist ja so...man nimmt sich immer vor, dass man Diät macht zum Beispiel...ab morgen..oder ab Montag...oder ab nächsten Monat. Das mache ich im übertragenen Sinne auch. Ich fange ab 01. Jänner damit an, was weg zu lassen. Ich weiß aber, dass ich Heißhunger bekommen werde, wenn ich mir das so plötzlich verbiete. Deswegen bereite ich mich vor. Ich lasse einfach jetzt schon Mehl weg, aber denke nicht weiter drüber nach, weil mein Vorsatz ja erst in 4 Wochen startet. So habe ich keine Entzugserscheinungen, denn eigentlich kann ich ja jetzt noch essen, wenn ich wollen würde. Ja, damit verarsche ich mich selbst (und wenn mich wer verarscht, dann bin ich das). Aber wisst ihr was? Das klappt wunderbar! Das hat damals auch geklappt und ich sehe auch für dieses Mal ein wunderbares grelles Licht am Ende des Tunnels. Heute gab es zwar ein dreivierteltes geschenktes Kipferl am Morgen aber sonst blieb ich - zumindest bis jetzt - standhaft: Eier, Äpfel, Grünen Tee und bisher 3 Tassen Kaffee. Ich bin gut dabei und ich habe keinen Hunger. Ich fühle mich sogar super und freue mich jetzt schon auf das, was noch kommen mag, bis mein Vorsatz wirklich startet.
Apropos Vorsätze.
Habt ihr euch darüber schon Gedanken gemacht?
Was haltet ihr denn davon, ein neues Jahr mit neuen Taten (die man hoffentlich auch durchzieht) zu starten?
Über meine Vorsätze werde ich, wenn das Jahr so richtig zur Neige geht, noch gesondert berichten. Aus dem Grund, weil ich das alles noch gar nicht wirklich zusammen habe, was ich mir vornehme, was ich erreichen will. Ich weiß nur, dass Pläne zu schmieden was schönes ist und Lust auf das Leben macht! Wer keine Wünsche, Träume, Hoffnungen und Vorsätze hat, hat auch kein Leben mehr....Denkt mal drüber nach...
November 28, 2014
Tagebuch - Das Leben danach...
Gerade habe ich einen tollen Satz von Torsten gelesen (er war vor einiger Zeit Kandidat bei Extrem schwer auf RTL II). Da stand, er freut sich zu sehen wie sich die Ausstrahlung eines Menschen ändert - in diesem Fall, wenn er abgenommen hat und sieht, dass sich seine Mühen und Anstrengungen lohnen. Das finde ich ein schönes Zitat, weil es einerseits zeigt, dass Thorsten wahnsinnig stolz auf sich selbst sein kann für all das was er erreicht hat und dennoch auf die anderen schaut und ihnen hilft, auch ihren eigenen Weg zu einem neuen Leben zu gehen und andererseits ist dieses Zitat schön, weil es mir in Erinnerung ruft, wie sehr ich mich - innerlich und äußerlich - in den letzten 4,5 Jahren verändert habe. Ich stehe an einem Punkt, von dem ich nie dachte, dass ich ihn erreichen werde. Ich kaufe in Läden ein, vor denen ich mich vor 5 Jahren nicht mal getraut habe durch das Schaufenster zu sehen (und besitze sogar Kundenkarten davon). Es ist so vieles so anders und das Einkaufen in einer normalen Klamottenabteilung, ohne dass irgendwo "Übergrößen" draufsteht, ist nur ein winziger Teil davon. Teilweise haben sich Dinge geändert, die ich noch gar nicht wirklich realisiert habe. Auch jetzt noch nicht, nach dieser Zeit. Dinge, die ich von anderen Leuten höre oder gesagt bekomme. Dinge, die mir plötzlich wie Schuppen von den Augen fallen.
Wenn ich jetzt gefragt werde, was sich denn - außer das Offensichtliche - noch geändert hat, kann ich eigentlich keine Antwort geben, denn ich weiß einfach nicht, wo ich anfangen soll. Und wenn ich anfange, befürchte ich, dass ich kein Ende finden werde, weil es einfach so unheimlich viele kleine Dinge sind, die mich jeden erfreuen und die mir zeigen, dass ich trotz Selbstzweifeln, alles richtig gemacht habe.
Ich finde, ich habe mich sehr verändert in den letzten Jahren. Selbstverständlich das Aussehen. Die Macht, nun tragen zu können, was ich will (außer Faltenröcke) und nicht mehr tragen zu müssen, was eben passt. Ich habe mehr Selbstbewusstsein und ziehe es vor, mich nur noch mit Leuten zu umgeben, die mir positiven Input geben können und die ich wirklich mag und ertragen kann. Vorbei sind die Zeiten, in denen ich Menschen akzeptiere, nur um nicht alleine zu sein. Vorbi ist die Zeit mich mit etwas zufrieden zu geben, was ich eigentlich gar nicht will. Ja, noch nicht mal ertragen kann. Ich gebe mich nicht mehr mit dem zufrieden, was ich eben bekomme, sondern habe wieder Wünsche, Träume und Ziele in meinem Leben gesetzt, auf die ich hinarbeite und wenn ich daran nur mit halb so viel Elan gehe, werde ich alles schaffen, was ich mir vorstelle. Ich bin nicht mehr der düstere Pessimist, der ich mal war, sondern schaue mit Optimismus in eine Zukunft, die ich so gestalten kann, wie ich sie mir vorstelle. Das alles sind Vorstellungen, die beflügeln.
Ich muss aber auch aufpassen. Aufpassen, dass mich mein eigener Ehrgeiz nicht auffrisst und mir in den Rücken fällt. Dass mich mein Eifer nach immer wenigeren Kilos in eine Spirale zieht, die ich versuche zu umschiffen.
Vor meiner Schwangerschaft habe ich 75 bis 78 Kilo gewogen. Ich trug Gr. 42 und war wunschlos glücklich. Hatte auch Kleider und Röcke, es hat nichts gespannt ich sah schön aus und fühlte mich gut. Im Laufe meiner Schwangerschaft nahm ich wieder ordentlich an Gewicht zu und fand mich plötzlich wieder um die 25 Kilo schwerer vor. Und auch wenn ich im Kopf hatte, dass ja in meinem Bauch ein kleiner Mensch wohnt, fühlte ich mich mit den Kilo unwohl, schwer und belastet. Und nach der Geburt ging plötzlich gar nichts mehr. Für Sport war keine Zeit, regelmäßige Essenszeiten waren ein Traum und Schlaf sowieso nur etwas, was ich aus Erzählungen kannte. Und dennoch machte es irgendwann "Klick" (wieder) und ich stimmte mich voll auf die neue Situation ein. Ich ließ die Kohlehydrate weg, machte LCHF (nicht so streng wie manch ein anderer) und nahm binnen einem Monat wieder 10 Kilo ab. Das motivierte mich und ich fing an, wieder an mir zu arbeiten. Wieder etwas für mich zu tun. Und siehe da, plötzlich wa ich sogar unter meinem Mindestmaß auf 73 Kilo. Das spornte mich an! Es müsste doch jetzt zu schaffen sein, endlich unter die 70 Kilo Marke zu kommen. Und auch wenn ich mich mal mit etwas mehr Gewicht wohl fühlte, schob ich das ganz nach hinten und bildete mir ein, ich müsste weiter abnehmen, denn ich bin fett und unansehnlich. Ganz lange ging das so. Ich fing an, mir Dinge zu verbieten - krampfhaft. Die Quittung bekam ich schnell, denn mein Körper hat da nicht so ganz mitgespielt. Die Doppelbelastung mit Kind und Vollzeitjob war zu viel und ich musste in den letzten Wochen lernen, wieder auf mich, wieder auf meinen Körper zu hören und ich fing das Grübeln an. Wie kommt es, dass ich mich nun mit eigentlich dem gleichen Gewicht wie davor (und sogar einer Hosengröße kleiner als damals) so derartig unwohl fühle? Warum sehe ich jetzt nur Schwabbeln, wenn ich in den Spiegel schaue und warum idealisiere ich alte Bilder von vor der Schwangerschaft obwohl ich da sogar mehr wog wie jetzt (bzw gleich viel wiege)?
Jeder merkt, dass da was schief läuft und so sollte es für mich nicht weitergehen. Ich will mich wieder gesund ernähren, will mir auch mal was gönnen, will mein Gewicht halten, denn ja, ich fühle mich wohl, ich gefalle mir und ja, ich bin der festen Überzeugung, dass ich eine hübsche Frau mit einer tollen Figur bin, egal, was mir mein Ikeaspiegel versucht vorzugaukeln. Egal, was mir aufkeimende schlechte PMS-Gefühle einreden wollen. Ich will einfach so bleiben wie ich bin. Ich bin nunmal breit gebaut, werde nie eine Victoria Beckham - und will das auch gar nicht sein. Ich will mein eigenes Vorbild sein und ich will wieder richtig durchstarten. Durchststarten mich glücklich sein!
Gestern habe ich mich mit Heike von Fräulein Muster`s Welt über Vorsätze für das neue Jahr unterhalten und ich denke, dass ich bei diesem Gespräch einige gute Ideen für mein neue Jahr gefunden habe, auf die ich mich schon freue, sie anzupacken und wahr werden zu lassen...
Ihr dürft gespannt sein....
Wenn ich jetzt gefragt werde, was sich denn - außer das Offensichtliche - noch geändert hat, kann ich eigentlich keine Antwort geben, denn ich weiß einfach nicht, wo ich anfangen soll. Und wenn ich anfange, befürchte ich, dass ich kein Ende finden werde, weil es einfach so unheimlich viele kleine Dinge sind, die mich jeden erfreuen und die mir zeigen, dass ich trotz Selbstzweifeln, alles richtig gemacht habe.
Ich finde, ich habe mich sehr verändert in den letzten Jahren. Selbstverständlich das Aussehen. Die Macht, nun tragen zu können, was ich will (außer Faltenröcke) und nicht mehr tragen zu müssen, was eben passt. Ich habe mehr Selbstbewusstsein und ziehe es vor, mich nur noch mit Leuten zu umgeben, die mir positiven Input geben können und die ich wirklich mag und ertragen kann. Vorbei sind die Zeiten, in denen ich Menschen akzeptiere, nur um nicht alleine zu sein. Vorbi ist die Zeit mich mit etwas zufrieden zu geben, was ich eigentlich gar nicht will. Ja, noch nicht mal ertragen kann. Ich gebe mich nicht mehr mit dem zufrieden, was ich eben bekomme, sondern habe wieder Wünsche, Träume und Ziele in meinem Leben gesetzt, auf die ich hinarbeite und wenn ich daran nur mit halb so viel Elan gehe, werde ich alles schaffen, was ich mir vorstelle. Ich bin nicht mehr der düstere Pessimist, der ich mal war, sondern schaue mit Optimismus in eine Zukunft, die ich so gestalten kann, wie ich sie mir vorstelle. Das alles sind Vorstellungen, die beflügeln.
Ich muss aber auch aufpassen. Aufpassen, dass mich mein eigener Ehrgeiz nicht auffrisst und mir in den Rücken fällt. Dass mich mein Eifer nach immer wenigeren Kilos in eine Spirale zieht, die ich versuche zu umschiffen.
Vor meiner Schwangerschaft habe ich 75 bis 78 Kilo gewogen. Ich trug Gr. 42 und war wunschlos glücklich. Hatte auch Kleider und Röcke, es hat nichts gespannt ich sah schön aus und fühlte mich gut. Im Laufe meiner Schwangerschaft nahm ich wieder ordentlich an Gewicht zu und fand mich plötzlich wieder um die 25 Kilo schwerer vor. Und auch wenn ich im Kopf hatte, dass ja in meinem Bauch ein kleiner Mensch wohnt, fühlte ich mich mit den Kilo unwohl, schwer und belastet. Und nach der Geburt ging plötzlich gar nichts mehr. Für Sport war keine Zeit, regelmäßige Essenszeiten waren ein Traum und Schlaf sowieso nur etwas, was ich aus Erzählungen kannte. Und dennoch machte es irgendwann "Klick" (wieder) und ich stimmte mich voll auf die neue Situation ein. Ich ließ die Kohlehydrate weg, machte LCHF (nicht so streng wie manch ein anderer) und nahm binnen einem Monat wieder 10 Kilo ab. Das motivierte mich und ich fing an, wieder an mir zu arbeiten. Wieder etwas für mich zu tun. Und siehe da, plötzlich wa ich sogar unter meinem Mindestmaß auf 73 Kilo. Das spornte mich an! Es müsste doch jetzt zu schaffen sein, endlich unter die 70 Kilo Marke zu kommen. Und auch wenn ich mich mal mit etwas mehr Gewicht wohl fühlte, schob ich das ganz nach hinten und bildete mir ein, ich müsste weiter abnehmen, denn ich bin fett und unansehnlich. Ganz lange ging das so. Ich fing an, mir Dinge zu verbieten - krampfhaft. Die Quittung bekam ich schnell, denn mein Körper hat da nicht so ganz mitgespielt. Die Doppelbelastung mit Kind und Vollzeitjob war zu viel und ich musste in den letzten Wochen lernen, wieder auf mich, wieder auf meinen Körper zu hören und ich fing das Grübeln an. Wie kommt es, dass ich mich nun mit eigentlich dem gleichen Gewicht wie davor (und sogar einer Hosengröße kleiner als damals) so derartig unwohl fühle? Warum sehe ich jetzt nur Schwabbeln, wenn ich in den Spiegel schaue und warum idealisiere ich alte Bilder von vor der Schwangerschaft obwohl ich da sogar mehr wog wie jetzt (bzw gleich viel wiege)?
Jeder merkt, dass da was schief läuft und so sollte es für mich nicht weitergehen. Ich will mich wieder gesund ernähren, will mir auch mal was gönnen, will mein Gewicht halten, denn ja, ich fühle mich wohl, ich gefalle mir und ja, ich bin der festen Überzeugung, dass ich eine hübsche Frau mit einer tollen Figur bin, egal, was mir mein Ikeaspiegel versucht vorzugaukeln. Egal, was mir aufkeimende schlechte PMS-Gefühle einreden wollen. Ich will einfach so bleiben wie ich bin. Ich bin nunmal breit gebaut, werde nie eine Victoria Beckham - und will das auch gar nicht sein. Ich will mein eigenes Vorbild sein und ich will wieder richtig durchstarten. Durchststarten mich glücklich sein!
Gestern habe ich mich mit Heike von Fräulein Muster`s Welt über Vorsätze für das neue Jahr unterhalten und ich denke, dass ich bei diesem Gespräch einige gute Ideen für mein neue Jahr gefunden habe, auf die ich mich schon freue, sie anzupacken und wahr werden zu lassen...
Ihr dürft gespannt sein....
November 24, 2014
Tagebuch - Mehr als das, was man sieht
Ich habe keinem Lust mehr, einer, wenn auch geraden, zweistelligen Zahl nachzulaufen nur um mir einzubilden, ich wäre glücklicher, wenn ich diese in unveränderter Form (unmöglich) jeden Morgen auf meiner Waage sehe (Möglichkeit, die noch bliebe: Zahl auf ein Post it schreiben und über die Anzeige der Waage kleben "Wunderschönen guten Morgen Daniela, die wiegst heute 68 kg, trägst noch immer Größe 40/42 und auch deine Reiterhosen und Cellulite ist nicht weggegangen. Du bist morgens genauso müde und siehst genauso scheiße aus wie mich 75 Kilo und bevor ich es vergesse: Gewachsen bist du auch nicht mehr. Freust du dich??"). NEIN, ich freue mich nicht!
Wow, ich habe ausserhalb meiner Tagtraumklammer geantwortet - was Kaffee aus mir macht. Beziehungsweise das nicht Trinken von Kaffee - einen irren Psychopathen, der als seine eigene Waage verkleidet mit sich selbst redet...
Schluß damit!
Ich fühle mich wohl! (Das kostete viel Überwindung - nein, das ist keine Tagtraumklammer, das ist jetzt eine "Anmerkung des Autors" Klammer - Tagtraumklammers sind rosa! Guckst du () oder sowas in der Art )
Ich mag mich so wie ich bin! (Bis "Ich liebe mich, wird noch viel Zeit vergehen, aber ich mag mich erstmal echt doll)
Ich bin zufrieden mit mir!
Ich bin stolz auf mich!(Endlich mal nach 4,5 Jahren)
Ich habe meine Träume verwirklicht und auch wenn ich nicht an irgendeinem komischen Ziel mit einer dummen Zahl angekommen bin, so habe ich doch alles erreicht was ich mir je gewünscht habe!
Ich bin cool! (Ja, auch wenn man das nicht mehr sagt - sagt man doch nicht mehr, oder?)
Ich bin schlagfertig und lustig und sarkastisch und mit mir kann man an guten Tagen (also so 2 bis 3 mal im Jahr) echt sehr viel Spaß haben, den man, wenn man Glück hat (und gut aussieht *zwinker*) auch unbeschadet überlebt - damit meine ich seelische Schmerzen, denn ich mag mir nicht die Finger dreckig machen. Obwohl, wenn jemand vor mir geht und ich eine Kaffeetasse in der linken Hand trage, dann kann es gefährlich werden, denn ich werde stinkig, wenn ich jemanden meinen Kaffee überschütte und der sich dann nicht mal entschuldigen kann!
Ich bin ehrlich und ein sehr guter Freund. Ich bin eine treue Tomate und halte zu meinen Freunden, kann ihnen aber auch sehr gut den Kopf waschen, was es mir auch wert ist, wenn sie es mir wert sind.
Ich habe viele Interessen wie Musik und Kunst, gehe gerne in alte Burgen, Kirchen oder Schlösser. Ich liebe das Mittelalter und die Bauten der Ägypter. Fasziniere mich für die Vergangenheit und für Zeitreisen. Lebe in der Gegenwart und freue mich auf die Zukunft!
Ich bin ein toller Mensch und ich bin mehr, als nur ein Körper der Kleidung in einer bestimmten Größe trägt.
Ich habe bisher ein turbulentes Leben geführt, weiss viel zu erzählen, höre mir gerne die turbulenten Leben der anderen an und will einfach nur glücklich sein. Leben, lieben und Abenteuer erleben mit allen Leuten die ich liebe und den Weg mit mir zusammen gehen. Und zwar so wie ich bin!
Und wenn ich weiter abnehme, dann tue ich das, aber ich werde es nicht mehr darauf anlegen (Zunehmen aber auch nicht mehr).
Ich bin Daniela und ich bin toll so wie ich bin!
Ich liebe mich, meine Familie und meine Freunde!
Und wisst ihr was?
Die lieben mich auch. Obwohl ich so bin, wie ich bin und obwohl oder gerade weil ich keine Size Zero sondern eine Size 14 (Britische Größe - versteht sich) bin.
Wow, ich habe ausserhalb meiner Tagtraumklammer geantwortet - was Kaffee aus mir macht. Beziehungsweise das nicht Trinken von Kaffee - einen irren Psychopathen, der als seine eigene Waage verkleidet mit sich selbst redet...
Ich fühle mich wohl! (Das kostete viel Überwindung - nein, das ist keine Tagtraumklammer, das ist jetzt eine "Anmerkung des Autors" Klammer - Tagtraumklammers sind rosa! Guckst du () oder sowas in der Art )
Ich mag mich so wie ich bin! (Bis "Ich liebe mich, wird noch viel Zeit vergehen, aber ich mag mich erstmal echt doll)
Ich bin zufrieden mit mir!
Ich bin stolz auf mich!(Endlich mal nach 4,5 Jahren)
Ich habe meine Träume verwirklicht und auch wenn ich nicht an irgendeinem komischen Ziel mit einer dummen Zahl angekommen bin, so habe ich doch alles erreicht was ich mir je gewünscht habe!
Ich bin cool! (Ja, auch wenn man das nicht mehr sagt - sagt man doch nicht mehr, oder?)
Ich bin schlagfertig und lustig und sarkastisch und mit mir kann man an guten Tagen (also so 2 bis 3 mal im Jahr) echt sehr viel Spaß haben, den man, wenn man Glück hat (und gut aussieht *zwinker*) auch unbeschadet überlebt - damit meine ich seelische Schmerzen, denn ich mag mir nicht die Finger dreckig machen. Obwohl, wenn jemand vor mir geht und ich eine Kaffeetasse in der linken Hand trage, dann kann es gefährlich werden, denn ich werde stinkig, wenn ich jemanden meinen Kaffee überschütte und der sich dann nicht mal entschuldigen kann!
Ich bin ehrlich und ein sehr guter Freund. Ich bin eine treue Tomate und halte zu meinen Freunden, kann ihnen aber auch sehr gut den Kopf waschen, was es mir auch wert ist, wenn sie es mir wert sind.
Ich habe viele Interessen wie Musik und Kunst, gehe gerne in alte Burgen, Kirchen oder Schlösser. Ich liebe das Mittelalter und die Bauten der Ägypter. Fasziniere mich für die Vergangenheit und für Zeitreisen. Lebe in der Gegenwart und freue mich auf die Zukunft!
Ich bin ein toller Mensch und ich bin mehr, als nur ein Körper der Kleidung in einer bestimmten Größe trägt.
Ich habe bisher ein turbulentes Leben geführt, weiss viel zu erzählen, höre mir gerne die turbulenten Leben der anderen an und will einfach nur glücklich sein. Leben, lieben und Abenteuer erleben mit allen Leuten die ich liebe und den Weg mit mir zusammen gehen. Und zwar so wie ich bin!
Und wenn ich weiter abnehme, dann tue ich das, aber ich werde es nicht mehr darauf anlegen (Zunehmen aber auch nicht mehr).
Ich bin Daniela und ich bin toll so wie ich bin!
Ich liebe mich, meine Familie und meine Freunde!
Und wisst ihr was?
Die lieben mich auch. Obwohl ich so bin, wie ich bin und obwohl oder gerade weil ich keine Size Zero sondern eine Size 14 (Britische Größe - versteht sich) bin.
November 17, 2014
Tagebuch - Hypnotisch Schrumpfen
Am Wochenende habe ich einen tollen Bericht im TV, den ich erst gar nicht schauen wollte, weil es wieder um das leidige Thema "Magenband" ging. Menschen, die sich sowas einsetzen lassen und sich zwar eigenständig zu einem bestimmten Gewicht "essen" konnten, aber nicht die Disziplin haben, das alles auch mit eigenen Kräften wieder anzutrainieren, finde ich schwach und ja, erbärmlich. Ich denke nicht, dass die vom groß geleisteten Erfolg reden sollten, denn was haben sie schon geschafft? Sie haben lediglich ein bestimmtes Gewicht erreicht, damit die Krankenkasse ihnen ein Magenband zahlt und sie dann gar nicht mehr Essen KÖNNEN. Und irgendwann gewöhnt sich der Körper daran und fertig.
Wo ist da der selbst erarbeitete Erfolg? Wo ist der Schweiß, der jeden Tag in Bächen rann, nur damit man seinem Traum, einem schlanken und gesunden Körper zu haben, ein Stückchen näher kommt?
Nein, ich denke nicht, dass diese Abnahmen Respekt verdient haben. Mit sowas schafft es doch jeder, abzunehmen.
Vollkommen ausgliedern möchte ich, bevor jetzt wieder Massen an Kommentaren kommen, Menschen, die aufgrund von Krankheiten oder Fehlfunktionen des Körpers zugenommen haben und denen keine andere Möglichkeit bleibt, Gewicht zu verlieren. Ich denke, dass diese Methode ohnehin für solche Menschen entwickelt wurde und nicht für Personen, die lieber den faulen Weg zu Abnahme wählen.
Aber darum geht es jetzt gar nicht.
In dem Bericht aus England ging es um eine Frau, die durch eine Hypnosesitzung ein "mentales Magenband" verpasst bekam. Hypnose finde ich ohnehin interessant und jeder, der mich und meinen Blog kennt, weiss, dass auch ich viel mit der mentalen Stärke bei meinem Abnehmversuch gearbeitet habe. Leider habe ich das in den letzten Monaten wieder schleifen lassen, aber dieser Beitrag hat mich motiviert, wieder damit zu starten. Weiter im Text: Nach der Sitzung begann das Abnehmen. Die Frau griff nicht mehr ins Süßigkeiten- oder Chipsregal beim Einkaufen, sondern entwickelte eine Vorliebe für Rosenkohl, der seitdem ständig daheim sein muss - wie damals die ungesunden Knabbereien. Sie kochte gesund, ging nicht mehr in Fast Food Läden zu Essen und bewegte sich mehr. Sie hörte früher auf zu Essen, weil sie plötzlich ihr Sattgefühl, bemerkte und nahm so binnen weniger Monate über 25 Kilo ab. Respekt! Das finde ich super!
Wie ihr seht, kann das Unterbewusstsein mehr, als man glaubt. Und viele glauben ja generell nicht daran.
Das solltet ihr vielleicht noch mal überdenken.... *zwinker*
Noch am gleichen Abend fasste ich meinen Entschluß, dass ich auch wieder mit meiner "mentalen Arbeit" beginne. Dass ich wieder meine Mantra wiederbelebe und so meine weitere Abnahme und mein gutes Körpergefühl unterstütze. Bevor ich einschlief, zählte ich noch mal auf, was mir wichtig ist, was ich erreichen will und wie viel ich bisher für meinen Traum geleistet habe. Ich habe mir aufgezählt, was ich nicht mehr sein möchte, wie ich nicht mehr aussehen möchte und wie ich mich nicht mehr fühlen möchte - besonders, weil ich mich in den letzten Wochen wirklich gehen ließ und meine Gefühle von damals wieder hoch kamen. Das will ich alles nicht mehr. Nichts Süßes, keine Chips, keine Ausreden, kein Frustfressen oder Essen aussonstigen Gefühlsregungen außer Hunger. Und mit diesen Wünschen und Träumen schlief ich ein.
Und wachte am Sonntag mit einem ekelhaften Geschmack im Mund wieder auf. Meine Kaffee schmeckte auch nicht, denn irgendwie war mir der Süßstoff zu viel, obwohl der die gleiche Menge hatte wie immer. Die Milchschnitte meines Sohnes war mir definitiv auch suspekt und beim Gedanken an Chips bekam ich gleich mal pauschal Migräne. Mein Mantra wird doch wohl nicht schon gewirkt haben?
Ja, Einbildung ist auch Bildung.
Aber wenns schee macht *zwinker*
Mein persönlicher Buchtipp zu diesem Thema: Pierre Frankh "Wünsch dich schlank" - meine Durchhaltebibel!
Wo ist da der selbst erarbeitete Erfolg? Wo ist der Schweiß, der jeden Tag in Bächen rann, nur damit man seinem Traum, einem schlanken und gesunden Körper zu haben, ein Stückchen näher kommt?
Nein, ich denke nicht, dass diese Abnahmen Respekt verdient haben. Mit sowas schafft es doch jeder, abzunehmen.
Vollkommen ausgliedern möchte ich, bevor jetzt wieder Massen an Kommentaren kommen, Menschen, die aufgrund von Krankheiten oder Fehlfunktionen des Körpers zugenommen haben und denen keine andere Möglichkeit bleibt, Gewicht zu verlieren. Ich denke, dass diese Methode ohnehin für solche Menschen entwickelt wurde und nicht für Personen, die lieber den faulen Weg zu Abnahme wählen.
Aber darum geht es jetzt gar nicht.
In dem Bericht aus England ging es um eine Frau, die durch eine Hypnosesitzung ein "mentales Magenband" verpasst bekam. Hypnose finde ich ohnehin interessant und jeder, der mich und meinen Blog kennt, weiss, dass auch ich viel mit der mentalen Stärke bei meinem Abnehmversuch gearbeitet habe. Leider habe ich das in den letzten Monaten wieder schleifen lassen, aber dieser Beitrag hat mich motiviert, wieder damit zu starten. Weiter im Text: Nach der Sitzung begann das Abnehmen. Die Frau griff nicht mehr ins Süßigkeiten- oder Chipsregal beim Einkaufen, sondern entwickelte eine Vorliebe für Rosenkohl, der seitdem ständig daheim sein muss - wie damals die ungesunden Knabbereien. Sie kochte gesund, ging nicht mehr in Fast Food Läden zu Essen und bewegte sich mehr. Sie hörte früher auf zu Essen, weil sie plötzlich ihr Sattgefühl, bemerkte und nahm so binnen weniger Monate über 25 Kilo ab. Respekt! Das finde ich super!
Wie ihr seht, kann das Unterbewusstsein mehr, als man glaubt. Und viele glauben ja generell nicht daran.
Das solltet ihr vielleicht noch mal überdenken.... *zwinker*
Noch am gleichen Abend fasste ich meinen Entschluß, dass ich auch wieder mit meiner "mentalen Arbeit" beginne. Dass ich wieder meine Mantra wiederbelebe und so meine weitere Abnahme und mein gutes Körpergefühl unterstütze. Bevor ich einschlief, zählte ich noch mal auf, was mir wichtig ist, was ich erreichen will und wie viel ich bisher für meinen Traum geleistet habe. Ich habe mir aufgezählt, was ich nicht mehr sein möchte, wie ich nicht mehr aussehen möchte und wie ich mich nicht mehr fühlen möchte - besonders, weil ich mich in den letzten Wochen wirklich gehen ließ und meine Gefühle von damals wieder hoch kamen. Das will ich alles nicht mehr. Nichts Süßes, keine Chips, keine Ausreden, kein Frustfressen oder Essen aussonstigen Gefühlsregungen außer Hunger. Und mit diesen Wünschen und Träumen schlief ich ein.
Und wachte am Sonntag mit einem ekelhaften Geschmack im Mund wieder auf. Meine Kaffee schmeckte auch nicht, denn irgendwie war mir der Süßstoff zu viel, obwohl der die gleiche Menge hatte wie immer. Die Milchschnitte meines Sohnes war mir definitiv auch suspekt und beim Gedanken an Chips bekam ich gleich mal pauschal Migräne. Mein Mantra wird doch wohl nicht schon gewirkt haben?
Ja, Einbildung ist auch Bildung.
Aber wenns schee macht *zwinker*
Mein persönlicher Buchtipp zu diesem Thema: Pierre Frankh "Wünsch dich schlank" - meine Durchhaltebibel!
November 12, 2014
Tagebuch - Nichts Halbes und nichts Ganzes
Gestern eine Enttäuschung. Heute ein Stillstand. Und was kommt morgen?
Frustration?
Abnehmen läuft gut. Heute steht das Gewicht, aber das ist in Ordnung. Es kann nicht immer runter gehen und das wäre auch nicht gesund wenn die Waage ständig ihre Werte verkleinert. Ich bin zufrieden so wie es ist. Meine Kleidung spannt nicht mehr und ich fühle mich auch nicht mehr wie ein gestrandeter Wal und somit bin ich doch einfach mal zufrieden, so wie es ist. Solche Momente muss ich genießen, denn die sind selten für mich.
Heute habe ich ein Bild von Jennifer Lopez gesehen. Wow - die sieht toll aus. Mein absolutes Body-Vorbild!
Ich weiß aber auch, dass ich es nie dahin schaffen werden, denn ich habe eine ganz andere Ausgangssituation. So viele Jahre war ich dick...ok, ich war fett. Solange hat mein Bindegewebe gelitten. Dann habe ich ziemlich schnell ziemlich viel verloren. 46 kg in einem knappen halben Jahr. Auch da hatte das Bindegewebe einiges zu tun, denn es musste schrumpfen. Zu 90% hat es das auch geschafft. Dann wurde ich schwanger, ging auseinander wie ein Hefekloß. Und wieder wurde das Gewebe strapaziert. Besonders an Bauch, Hintern und Oberschenkeln habe ich wieder enorm zugelegt. Meine Hüfte ist unnatürlich auseinander gegangen und immer noch 2 cm breiter als vor der Schwangerschaft (obwohl mir jetzt Gr. 40 passt). Dann habe ich wieder abgenommen und wieder musste das Gewebe mitziehen. Ergebnis: Cellulite an Hintern und Oberschenkeln. So stark, dass ich im Sommer wohl keine Shorts mehr tragen kann. Leider. Wir wissen ja alle, dass gegen Cellulite nichts hilft. Leider. Damit muss ich mich abfinden und das Problem wird auch erst im Sommer wieder aktuell werden. Der Frust wird groß, das weiss ich jetzt schon.
Klar, freue ich mich, dass ich die Figur wieder habe, die ich mir vor der Schwangerschaft hart erarbeitet hatte (wenn das auch nicht das Ultimo ist, was ich erreichen wollte). Es hätte auch um einiges anders aussehen können und damit hatte ich eigentlich gerechnet. Ich bin also froh über das, was ich habe. Aber ich blicke auch wehmütig auf all die anderen Mama's die gertenschlank mit ihren Kindern spazieren gehen. Klar, die waren bestimmt nie so dick wie ich und die haben auch nicht den Weg hinter sich, den ich mir zuschreiben kann. Dennoch sind meine Blicke nicht immer bewundert, aufgrund der schönen Körper, sondern auch ganz oft neidisch. Ich gebe es offen zu, sowas hätte ich auch gerne. Einmal in meinem Leben so richtig schlank sein. Ich bin realist und weiß, dass ich das nie kann. Ich werde mich nie im Bikini am Strand räkeln und dafür Komplimente bekommen. Ich weiß, dass das nicht meine Zukunft ist - egal wie stark ich an meiner Figur arbeite. Es gibt Grenzen für den Körper und ich muss zugeben dass ich die Grenzen meines Körpers schon ziemlich beanspruche und versuche zu dehnen. Das aber auch nur, weil ich noch immer die Hoffnung habe, dass es vielleicht doch nich klappt, mit der Bikinifigur - wenn ich nur Hintern und Oberschenkel gegen ein Ersatzteil tauschen könnte....
Heute habe ich das Model gesehen, welches für Calvin Klein als "Plus Size Model" engagiert wurde. Sie hat Gr. 40 und eine wunderschöne Figur. Ich habe auch Gr. 40 aber ich sehe ganz anders aus. Ganz ganz anders. Auf der einen Seite ist es gut, dass die Menschen verschieden sind und auch verschieden aussehen. Auf der anderen Seite ist es schon ungerecht, dass die eine mit Gr. 40 bombenmäßig aussieht und die andere einfach nur klein und pummelig. So wie ich. Trotz allem....
Frustration?
Abnehmen läuft gut. Heute steht das Gewicht, aber das ist in Ordnung. Es kann nicht immer runter gehen und das wäre auch nicht gesund wenn die Waage ständig ihre Werte verkleinert. Ich bin zufrieden so wie es ist. Meine Kleidung spannt nicht mehr und ich fühle mich auch nicht mehr wie ein gestrandeter Wal und somit bin ich doch einfach mal zufrieden, so wie es ist. Solche Momente muss ich genießen, denn die sind selten für mich.
Heute habe ich ein Bild von Jennifer Lopez gesehen. Wow - die sieht toll aus. Mein absolutes Body-Vorbild!
Ich weiß aber auch, dass ich es nie dahin schaffen werden, denn ich habe eine ganz andere Ausgangssituation. So viele Jahre war ich dick...ok, ich war fett. Solange hat mein Bindegewebe gelitten. Dann habe ich ziemlich schnell ziemlich viel verloren. 46 kg in einem knappen halben Jahr. Auch da hatte das Bindegewebe einiges zu tun, denn es musste schrumpfen. Zu 90% hat es das auch geschafft. Dann wurde ich schwanger, ging auseinander wie ein Hefekloß. Und wieder wurde das Gewebe strapaziert. Besonders an Bauch, Hintern und Oberschenkeln habe ich wieder enorm zugelegt. Meine Hüfte ist unnatürlich auseinander gegangen und immer noch 2 cm breiter als vor der Schwangerschaft (obwohl mir jetzt Gr. 40 passt). Dann habe ich wieder abgenommen und wieder musste das Gewebe mitziehen. Ergebnis: Cellulite an Hintern und Oberschenkeln. So stark, dass ich im Sommer wohl keine Shorts mehr tragen kann. Leider. Wir wissen ja alle, dass gegen Cellulite nichts hilft. Leider. Damit muss ich mich abfinden und das Problem wird auch erst im Sommer wieder aktuell werden. Der Frust wird groß, das weiss ich jetzt schon.
Klar, freue ich mich, dass ich die Figur wieder habe, die ich mir vor der Schwangerschaft hart erarbeitet hatte (wenn das auch nicht das Ultimo ist, was ich erreichen wollte). Es hätte auch um einiges anders aussehen können und damit hatte ich eigentlich gerechnet. Ich bin also froh über das, was ich habe. Aber ich blicke auch wehmütig auf all die anderen Mama's die gertenschlank mit ihren Kindern spazieren gehen. Klar, die waren bestimmt nie so dick wie ich und die haben auch nicht den Weg hinter sich, den ich mir zuschreiben kann. Dennoch sind meine Blicke nicht immer bewundert, aufgrund der schönen Körper, sondern auch ganz oft neidisch. Ich gebe es offen zu, sowas hätte ich auch gerne. Einmal in meinem Leben so richtig schlank sein. Ich bin realist und weiß, dass ich das nie kann. Ich werde mich nie im Bikini am Strand räkeln und dafür Komplimente bekommen. Ich weiß, dass das nicht meine Zukunft ist - egal wie stark ich an meiner Figur arbeite. Es gibt Grenzen für den Körper und ich muss zugeben dass ich die Grenzen meines Körpers schon ziemlich beanspruche und versuche zu dehnen. Das aber auch nur, weil ich noch immer die Hoffnung habe, dass es vielleicht doch nich klappt, mit der Bikinifigur - wenn ich nur Hintern und Oberschenkel gegen ein Ersatzteil tauschen könnte....
Heute habe ich das Model gesehen, welches für Calvin Klein als "Plus Size Model" engagiert wurde. Sie hat Gr. 40 und eine wunderschöne Figur. Ich habe auch Gr. 40 aber ich sehe ganz anders aus. Ganz ganz anders. Auf der einen Seite ist es gut, dass die Menschen verschieden sind und auch verschieden aussehen. Auf der anderen Seite ist es schon ungerecht, dass die eine mit Gr. 40 bombenmäßig aussieht und die andere einfach nur klein und pummelig. So wie ich. Trotz allem....
November 10, 2014
Tagebuch - Mit Verlusten war zu rechnen
Verluste sind immer schmerzhaft und für niemanden leicht zu ertragen.
Für mich schon.
Mir hat es nie Probleme bereitet, mich vom lästigen Übel zu treffen. Seien das nun Klamotten, die mir nicht passen oder gefallen, Jobs in denen ich mich geknechtet fühle oder Menschen, die in meinem Leben einfach keinen Platz mehr verdienen. Auch jetzt trenne ich mich wieder. Von meinem Gewicht. Zwei werte Kilo habe ich in die ewigen Jagdtgründe verbannt. Noch bin ich nicht am Ziel, fühle mich aber wieder richtig gut. Frei leicht.
Insgesamt sind schon 4 Kilo unten. Und das nur durch ein paar Liter Grünen Tee - denn mehr mache ich eigentlich nicht. Ich trinke. Literweise. Habe keinen Appetit mehr auf Süßes - zumindest nicht Fressattackengleich wie in den letzten Wochen - kein Appetit mehr auf Chips und generell esse ich weniger. Davon dann aber gesund. Ich bin wieder im Flow, könnte man so sagen.
Für mich schon.
Mir hat es nie Probleme bereitet, mich vom lästigen Übel zu treffen. Seien das nun Klamotten, die mir nicht passen oder gefallen, Jobs in denen ich mich geknechtet fühle oder Menschen, die in meinem Leben einfach keinen Platz mehr verdienen. Auch jetzt trenne ich mich wieder. Von meinem Gewicht. Zwei werte Kilo habe ich in die ewigen Jagdtgründe verbannt. Noch bin ich nicht am Ziel, fühle mich aber wieder richtig gut. Frei leicht.
Insgesamt sind schon 4 Kilo unten. Und das nur durch ein paar Liter Grünen Tee - denn mehr mache ich eigentlich nicht. Ich trinke. Literweise. Habe keinen Appetit mehr auf Süßes - zumindest nicht Fressattackengleich wie in den letzten Wochen - kein Appetit mehr auf Chips und generell esse ich weniger. Davon dann aber gesund. Ich bin wieder im Flow, könnte man so sagen.
November 07, 2014
One Lovely Blog Award
Wieder ein Award! Und diesmal nicht der Liebster Award. Das ist ja mal eine freudige Abwechslung, denn ich wusste eh schon nicht mehr, was ich fragen soll....und wen....
Die liebe Bika hat mir jetzt also den Lovely Blog Award verliehen. Ich habe noch nie davon gehört, bin aber dabei :)
Darum geht es:
1. Verlinke die Person, die dich nominiert hat
2, Blogge die Regeln und zeige den Award
3. Veröffentliche 7 Fakten über Dich
4. Veröffentliche 15 Blogger und teile ihnen die Nominierung mit
7 Fakten über mich....am besten 7 Fakten, die ich noch nicht in meinen 50 Facts about.... stehen habe.
Das wird schwer. Zumal ich nicht glaube, dass es so viele Fakten über mich gibt. Und einige Fakten, die es sonst noch gibt, die kann ich nicht schreiben. Die will ich nicht schreiben. Das sind Geheimnisse die nur Mine Albe kennt. Und die sagt auch nichts.
Probieren wir es hiermit:
Fakt 1: Meine Freundin nennt mich Mine Mähre - uraltdeutsch (gleich bekomme ich Haue, weil es wieder mal nicht stimmt oder so) für Meine Mährin. Sie nennt mich so, weil meine Uroma aus Mähren kam. Ja, ich weiß. Langweiliger Fakt. Aber ein Fakt.
Fakt 2: Ich liebe die Bücher von Felix J. Palma. Endlich mal ein Spanier mit dem man was anfangen kann. Der hat eine Fantasie wie ein wundervolles, zauberhaftes Märchenbuch und einen Schreibstil wie pures Lebensexilir. Zumindest für mich. Es schreibt über Zeitreisen, Marsinvasionen und H.G. Wells. Ich liebe seine Bücher. Ihn nicht. Seine Bücher.
Mann, immer noch 5 Fakten...
Fakt 3: Ich war (bin und werde) Boygroup Fan. Aber von den guten - nicht diesem Billigkram mit schrägen Firsuren... (obwohl...Nick Carter...hm...das war auch...na ja...) und ihren Frauengeschichten. Zu meiner Zeit waren Boybands alle hetero (auch Mark von Westlife - das war eine schöne Zeit), alle solo und alle haben synchron getanzt. Bei Liebesliedern MUSSTEN ausschweifende Armbewegungen gemacht werden und auf jedem Bravoposter war mindestens ein Arm sinnlos ausgestreckt als würde der Typ am liebsten aus dem Poster raussteigen und dich würgen. So musste das sein! SO und nicht anders....
Fakt 4: Ich habe Musik von "Der Wolf" (Nee nee, Beruhigung! Ist mir eh klar, dass den keiner mehr kennt) - aber nicht weil mir seine Musik so gut gefiehl, sondern sein Gitarrist. Der dann der Gitarrist von Sasha wurde (da brachte ich aber einen CD Kauf echt nicht übers Herz). Der dann der Gitarrist bei Dick Brave and the Backbeats wurde (wo da definitiv nicht Sasha gesungen hat *zwinker*). Der dann auch noch ein eigenes Orchester hat UND nun bei Peter Kraus auch Gitarre spielt und am 22.11 in Wien ist und ich keine Karte habe. So kanns gehen...das ist aber ein lange Fakt.
Fakt 5: Als Kind wollte ich Archäologin werden (und ich weiss sogar, wie man das schreibt), aber nicht weil ich gerne nach zerbrochenen Vasen in feuchter Erde buddel, sondern weil ich Geschichte liebe!!!!
Fakt 6: Ein jüngerer Mann käme für mich nie in Frage! Und eigentlich kann ich auch mit Gleichaltrigen nicht viel anfangen...
Fakt 7: Ich stehe auf Männer im Anzug. Was gut gekleidet ist schon sehr hübsch anzuschauen. Aus diesem Grund kleide ich mich nicht gut.
Damit mich keiner anschaut...
WAS?! Schon 7 Fakten? Jetzt, wo ich so schön drin bin?
Na Gott sei Dank!
Wen nominiere ich?
Selli De Villiers
Das Glüxkind Kathi
Mine Albe - auch wenn sie keinen Blog hat, das alles aber toll auch auf FB machen kann
Und mehr mag ich heute nicht...
Die liebe Bika hat mir jetzt also den Lovely Blog Award verliehen. Ich habe noch nie davon gehört, bin aber dabei :)
Darum geht es:
1. Verlinke die Person, die dich nominiert hat
2, Blogge die Regeln und zeige den Award
3. Veröffentliche 7 Fakten über Dich
4. Veröffentliche 15 Blogger und teile ihnen die Nominierung mit
7 Fakten über mich....am besten 7 Fakten, die ich noch nicht in meinen 50 Facts about.... stehen habe.
Das wird schwer. Zumal ich nicht glaube, dass es so viele Fakten über mich gibt. Und einige Fakten, die es sonst noch gibt, die kann ich nicht schreiben. Die will ich nicht schreiben. Das sind Geheimnisse die nur Mine Albe kennt. Und die sagt auch nichts.
Probieren wir es hiermit:
Fakt 1: Meine Freundin nennt mich Mine Mähre - uraltdeutsch (gleich bekomme ich Haue, weil es wieder mal nicht stimmt oder so) für Meine Mährin. Sie nennt mich so, weil meine Uroma aus Mähren kam. Ja, ich weiß. Langweiliger Fakt. Aber ein Fakt.
Fakt 2: Ich liebe die Bücher von Felix J. Palma. Endlich mal ein Spanier mit dem man was anfangen kann. Der hat eine Fantasie wie ein wundervolles, zauberhaftes Märchenbuch und einen Schreibstil wie pures Lebensexilir. Zumindest für mich. Es schreibt über Zeitreisen, Marsinvasionen und H.G. Wells. Ich liebe seine Bücher. Ihn nicht. Seine Bücher.
Mann, immer noch 5 Fakten...
Fakt 3: Ich war (bin und werde) Boygroup Fan. Aber von den guten - nicht diesem Billigkram mit schrägen Firsuren... (obwohl...Nick Carter...hm...das war auch...na ja...) und ihren Frauengeschichten. Zu meiner Zeit waren Boybands alle hetero (auch Mark von Westlife - das war eine schöne Zeit), alle solo und alle haben synchron getanzt. Bei Liebesliedern MUSSTEN ausschweifende Armbewegungen gemacht werden und auf jedem Bravoposter war mindestens ein Arm sinnlos ausgestreckt als würde der Typ am liebsten aus dem Poster raussteigen und dich würgen. So musste das sein! SO und nicht anders....
Fakt 4: Ich habe Musik von "Der Wolf" (Nee nee, Beruhigung! Ist mir eh klar, dass den keiner mehr kennt) - aber nicht weil mir seine Musik so gut gefiehl, sondern sein Gitarrist. Der dann der Gitarrist von Sasha wurde (da brachte ich aber einen CD Kauf echt nicht übers Herz). Der dann der Gitarrist bei Dick Brave and the Backbeats wurde (wo da definitiv nicht Sasha gesungen hat *zwinker*). Der dann auch noch ein eigenes Orchester hat UND nun bei Peter Kraus auch Gitarre spielt und am 22.11 in Wien ist und ich keine Karte habe. So kanns gehen...das ist aber ein lange Fakt.
Fakt 5: Als Kind wollte ich Archäologin werden (und ich weiss sogar, wie man das schreibt), aber nicht weil ich gerne nach zerbrochenen Vasen in feuchter Erde buddel, sondern weil ich Geschichte liebe!!!!
Fakt 6: Ein jüngerer Mann käme für mich nie in Frage! Und eigentlich kann ich auch mit Gleichaltrigen nicht viel anfangen...
Fakt 7: Ich stehe auf Männer im Anzug. Was gut gekleidet ist schon sehr hübsch anzuschauen. Aus diesem Grund kleide ich mich nicht gut.
Damit mich keiner anschaut...
WAS?! Schon 7 Fakten? Jetzt, wo ich so schön drin bin?
Na Gott sei Dank!
Wen nominiere ich?
Selli De Villiers
Das Glüxkind Kathi
Mine Albe - auch wenn sie keinen Blog hat, das alles aber toll auch auf FB machen kann
Und mehr mag ich heute nicht...
Tagebuch - Absolute Verwirrung
Ich bin verwirrt.
Nicht, dass ich sonst nicht verwirrt bin. Verwirrung ist bei mir sozusagen ein Dauerzustand. Aber diese Verwirrung ist....nun ja...verwirrender als die alltägliche Verwirrung. Sozusagen. Es ist schwer zu beschreiben.
Vielleicht liegt es am Grünen Tee, der mir noch 500g weniger auf der Waage beschert hat. Aber nein eh eh, würde meine weise Mine Albe, der Tee ist es nicht. Die Frage ist, ob ihr meine Verwirrung eigentlich auffallen würde, wo sie doch selbst immer verwirrt ist. *grübel*
Es ist Freitag. Freitag bedeutet, dass das gefährliche Wochenende vor der Tür steht. Nein, ich bin kein Extremsportler und habe nicht vor, mich von Klippen oder Berghängen zu stürzen. Ich will auch nicht auf die Votivkirche klettern (denn das hat ja schon einer gemacht und das ist ja jetzt dann auch langweilig) oder Wakeboarden. Gefärhlich wird mir das Essen. Beziehungsweise die Situationen, die mich in den letzten Wochen wieder zum Essen außerhalb des Hungergefühls (hey, klingt gut) veranlasst haben (Dr. Daniela bitte zum Punkt kommen). Ich muss also tunlichst folgende Gefühle und Situationen vermeiden:
Müdigkeit, Langeweile, positiver Stress, negativer Stress, Hysterie, Freude, Leid, Traurigkeit, Aufgeregtheit und Verwirrung....
Hm....
Schlechtes Omen, meinte Mine Albe gestern. Jetzt weiß ich, wie sie das meinte...
Nicht, dass ich sonst nicht verwirrt bin. Verwirrung ist bei mir sozusagen ein Dauerzustand. Aber diese Verwirrung ist....nun ja...verwirrender als die alltägliche Verwirrung. Sozusagen. Es ist schwer zu beschreiben.
Vielleicht liegt es am Grünen Tee, der mir noch 500g weniger auf der Waage beschert hat. Aber nein eh eh, würde meine weise Mine Albe, der Tee ist es nicht. Die Frage ist, ob ihr meine Verwirrung eigentlich auffallen würde, wo sie doch selbst immer verwirrt ist. *grübel*
Es ist Freitag. Freitag bedeutet, dass das gefährliche Wochenende vor der Tür steht. Nein, ich bin kein Extremsportler und habe nicht vor, mich von Klippen oder Berghängen zu stürzen. Ich will auch nicht auf die Votivkirche klettern (denn das hat ja schon einer gemacht und das ist ja jetzt dann auch langweilig) oder Wakeboarden. Gefärhlich wird mir das Essen. Beziehungsweise die Situationen, die mich in den letzten Wochen wieder zum Essen außerhalb des Hungergefühls (hey, klingt gut) veranlasst haben (Dr. Daniela bitte zum Punkt kommen). Ich muss also tunlichst folgende Gefühle und Situationen vermeiden:
Müdigkeit, Langeweile, positiver Stress, negativer Stress, Hysterie, Freude, Leid, Traurigkeit, Aufgeregtheit und Verwirrung....
Hm....
Schlechtes Omen, meinte Mine Albe gestern. Jetzt weiß ich, wie sie das meinte...
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