Der gute alte Ticker



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Januar 02, 2015

Tagebuch - Neues Jahr/Neues Glück !?!

Na, seid ihr gut rüber gerutscht und ein neues Jahr vollbepackt mit neuen Erkenntnissen, Zielen, Wegen und Verstrickungen die das Leben für uns bereit hält`?

Ich liebe Neuanfänge - ich liebe Veränderungen (und ja, auch jeglicher Art) und deswegen liebe ich Neujahr! Silvester liebe ich nicht. Das hasse ich regelrecht. Nur Trinken, Böllern und aufgesetzte Heiterkeit verbreiten. Das ist mir alles viel zu fake. Neujahr hat was ehrliches und nüchternes (und nicht nur, weil man dabei ist wieder auszunüchtern von der Nacht davor). Neuerungen beginnen nie mit einem Knall sondern schleichen sich heimlich, still und leise von hinten an....wie Neujahr. Plötzlich ist es da. Plötzlich liegt es vor einem. 365 leere Seiten zum Füllen. Zum Beschriften mit Glück und Liebe, Gesundheit und vielen tollen Leuten, die man vielleicht noch gar nicht kennt. All das finde ich sehr spannnend und aufregend und deswegen bin ich auch immer groß mit dabei, mir Vorsätze für das neue Jahr zurecht zu legen. Bis jetzt habe ich immer alle meine Zeile erreicht und starte deswegen auch für diese Ziele mit sehr viel Motivation (oder so viel, wie mein migränegeplagter Kopf heute zulässt).

Meine Vorsätze für das neue Jahr, sind teilweise bescheiden und sehr einfach umzusetzen und andere wiederum scheinen nur leicht zu sein, sollten oder werden mich aber einige Übung und Überwindung und vielleicht auch Anstrengung kosten. Aber man will sich ja verbessern oder verändern, pimpen, und das geht eben auch nicht ohne Mühe.

  • Auf Fotos lachen lernen
Wer meine Bilder kennt, der weiß, dass ich recht selten lache. Einfach aus dem Grund, weil ich mich lachend nicht schön finde. Ich bin ein Mensch der gerne lacht, auch mal ein (zwei oder drei) Späßchen macht und Leute mitreissen kann mit meinem Lachen. Allerdings nicht auf Bildern. Meist schaue ich ernst, böse oder komplett ausdruckslos und gefalle mir damit aber. Wenn ich dann von anderen höre, dass ich gerade auf Bildern auf denen ich lache, sehr hübsch aussehe, kann ich das gar nicht nachvollziehen. Also habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, dass ich das Lachen auf Bildern lernen möchte! Und auch lernen möchte, mir selbst dabei zu gefallen!

  • Wieder Sport machen
Ich vermisse meinen täglichen Sport. Allerdings wird das nicht besser, wenn ich ständig nur darüber jammere, anstatt endlich mal wieder was zu tun. Deswegen möchte ich wieder mehr Sport in meinen Alltag unterbringen (ganz davon abgesehen, dass ich eh lieber die Treppe nehme als den Aufzug usw.). Für den Januar habe ich mir das Ziel gesetzt, mindestens eine Stunde pro Woche auf meinen Stepper zu kommen. Im Februar möchte ich dann schon 2 Stunden die Woche auf den Stepper und vielleicht schon mit Hanteltraining beginnen. Ab März möchte ich dann zusätzlich noch nach meinem Pilatesvideo sporteln und/oder zu einem Zumbakurs nach der Arbeit gehen. Das sind alles Dinge, an denen ich Spaß habe und wo ich hoffe, dass die Umstellung nicht zu anstrengend neben Vollzeitberuf und Kind wird.

  • Ein Traumtagebuch führen
Für viele klingt das wie Humbug für mich ist es spannend und interessant: Traumdeutung. Oft passiert es mir, dass ich vollkommen skurrile Dinge träume, die dann mit etwas Abstand passieren. Ich bin dann immer der, der dumme und fragende Blicke bekommt, wenn ich sage "das habe ich geträumt" und dem will ich jetzt vorbeugen: Ich will jetzt ein Traumtagebuch führen. Auch, um ein bisschen über mich und meine Wünsche und Ängste zu lernen.

  • Entschleunigen
In den letzten paar Jahren habe ich gemerkt, dass ich manchmal wie ein gehetztes Tier bin. Ich haste und sprinte von einer Sache zur nächsten, mache vielleicht nicht immer alles fertig, bevor ich schon was neues beginne. Ich fühle mich ständig unter Druck und gestresst und das auch an Tagen oder in Situationen, in denen gar kein Stress da ist. Ich bin eine Person, die nur selten ausflippt in Stresssituationen. Ich kann den Stress nicht ablassen, vielleicht fehlt mir auch das Ventil. Ich igel mich dann ein, brodel die Probleme die ich mir selbst hinaufbeschwere in meinem Kessel bis zu einem Punkt, an dem ich alles nicht mehr halten kann. Und was passiert dann? Ich klappe zusammen. Ich werde krank, bekomme Migräne, Reizmagen und liege flach. Ich kann und will mir solche Situationen einfach nicht mehr geben. Ich will mich nicht mehr stressen lassen, will nicht mehr nur durch die Straßen jagen, sondern auch mal gemütlich gehen. Ich will entschleunigen. Aus diesem Grund kaufe ich mir einen schönen Taschenkalender, in dem ich meine Termine genau im Auge behalten kann und in dem ich besonders sehe, wann einfach keine Termine anstehen, wann ich rasten kann. Wann es auch mal egal ist, ob ich nun den früheren Zug erwische oder nicht. Und ich will mir auch notieren, was gut war an einem Tag oder eben was nicht so gut war. Und besonders, will ich mich nicht mehr stressen....

  • Rausputzen/Pflegen/Schön fühlen
Kennt ihr auch diese Tage an denen ihr euch einfach nur dreckig und schlecht fühlt? An denen ihr euch nicht aufraffen könnt etwas zu tun und schon gar nicht dazu in der Lage seid, euch hübsch oder ansehnlich zu gestalten (gut gesgt, gell?)? Ich kenne diese Tage auch und dann ist es mir egal wie ich aussehe und wie ich rumlaufe. Ich suhle mich in meinem schlechten Gefühl, schiebe das Haarewaschen bis zum Wochenende hinaus, weil ich einfach keine Lust auf den Aufwand habe oder versuche meinen abgeranzten Nagellack durch gezieltes kratzen von meinen Nägeln zu entfernen, einfach weil ich keine Lust habe, den Lack zu entfernen, die Nägel zu feilen und vielleicht neu zu lakieren. Es muss aber endlich Schluss sein mit der Gammelei! Ich will nicht mehr rumschlürfen und wie ein Penner aussehen. Ich will mich schick machen und schön sein und gut fühlen und gut riechen und Bling-Bling tragen. Wieder mehr auf mich schauen und es mir selbst wert sein, mich herzurichten! Und ich werde mich jetzt anstrengen, das jeden Tag zu tun - für mich! Für mein Selbstbewusstsein und für meine Selbstliebe. Und wer weiß, vielleicht begegnet mir bald mein Traummann, dann sehe ich aus wie ein Penner! Das wäre ja fatal!

Oder wie war das noch mal mit dem schicken Anzugträger vom Bahnhof immer Freitags um 2, der so interessiert mit seinen grünen Kopfhöhrern rübergeschielt hat und ich mich in meiner Mütze verkrochen habe, weil ich weder schick noch schön unterwegs war und es mir einfach peinlich war, da auch noch rüber zu lachen? Das will ich nicht mehr erleben! Die Begegnung schon - aber nicht mein Aufzug!

Nanu?! Gar kein "Abnehmen" in meinen Vorsätzen. Zum ersten Mal in meinem Leben, glaube ich. Das hat auch einen Grund: Noch weiter abzunehmen ist derzeit nicht meine Hauptaufgabe. Meine Hauptaufgabe ist, glücklich zu sein und mich gut zu fühlen! Und das schaffe ich schon mit den oben genannten Punkten. Soll nicht heissen, dass ich nicht weiter auf meine Ernährung achte und so ganz nebenbei ernähre ich mich seit diesem Jahr auch gänzlich ohne Mehl (also seit gestern), weil es mir einfach viel zu viele Probleme und gesundheitliche Defizite beschert, auf die ich einfach keinen Bock mehr habe. Das gilt aber nicht als Vorsatz, sondern als notwendige Maßnahme und fällt deswegen auch nicht unter meine schönen oben genannten Punkte.

Was habt ihr euch vorgenommen für das neue Jahr? Und was erwartet ihr von 2015?
Ein neuer Job? Eine neue Wohnung? Ein Bodytuning? Eine neue Liebe? Heirat? Kinder?

Es würde mich freuen, mehr von euren Wünschen und Träumen für das neue Jahr zu erfahren!

Dezember 01, 2014

Tagebuch - Vorbereitung ist der beste Anfang

Das Jahr geht zu Ende und mir schwirren schon einige "gute Vorsätze" im Kopf herum, die ich auf jeden Fall realisieren möchte. Manche aus gesundheitlichen Gründen, manche, um einfach glücklicher zu sein oder noch glücklich zu werden bzw. dieses Glück auch nach Aussen tragen zu können und manche, einfach so...um neue Ziele zu erreichen, neue Wege zu finden oder einfach weil es vielleicht ein Abenteuer ist, mal was ganz anderes zu machen.

Diese gute Vorsätze - zumindest meine - bedürfen aber auch eine gute Vorbereitung. Beispielsweise nehme ich mir vor, dass ich ab Jänner keine mehlhaltigen Lebensmittel mehr zu mir nehmen möchte. Ausnahmen werden nur für glutenfreie Lebensmittel gemacht und diese Ausnahme darf nur einmal im Monat passieren. Das ist keine aberwitzige Idee von mir, sondern passiert zu 95% aus gesundheitlichen Gründen. Seit heute bereite ich mich auf diesen "aprupten" und "krassen" Schnitt vor und esse schon mal keine mehlhaltigen Produkte mehr *zwinker* Einfach um mich einzustimmen und den Teufel an den Haaren zu packen und aus meinem Leben zu schleifen. Es ist ja so...man nimmt sich immer vor, dass man Diät macht zum Beispiel...ab morgen..oder ab Montag...oder ab nächsten Monat. Das mache ich im übertragenen Sinne auch. Ich fange ab 01. Jänner damit an, was weg zu lassen. Ich weiß aber, dass ich Heißhunger bekommen werde, wenn ich mir das so plötzlich verbiete. Deswegen bereite ich mich vor. Ich lasse einfach jetzt schon Mehl weg, aber denke nicht weiter drüber nach, weil mein Vorsatz ja erst in 4 Wochen startet. So habe ich keine Entzugserscheinungen, denn eigentlich kann ich ja jetzt noch essen, wenn ich wollen würde. Ja, damit verarsche ich mich selbst (und wenn mich wer verarscht, dann bin ich das). Aber wisst ihr was? Das klappt wunderbar! Das hat damals auch geklappt und ich sehe auch für dieses Mal ein wunderbares grelles Licht am Ende des Tunnels. Heute gab es zwar ein dreivierteltes geschenktes Kipferl am Morgen aber sonst blieb ich - zumindest bis jetzt - standhaft: Eier, Äpfel, Grünen Tee und bisher 3 Tassen Kaffee. Ich bin gut dabei und ich habe keinen Hunger. Ich fühle mich sogar super und freue mich jetzt schon auf das, was noch kommen mag, bis mein Vorsatz wirklich startet.

Apropos Vorsätze.
Habt ihr euch darüber schon Gedanken gemacht?
Was haltet ihr denn davon, ein neues Jahr mit neuen Taten (die man hoffentlich auch durchzieht) zu starten?

Über meine Vorsätze werde ich, wenn das Jahr so richtig zur Neige geht, noch gesondert berichten. Aus dem Grund, weil ich das alles noch gar nicht wirklich zusammen habe, was ich mir vornehme, was ich erreichen will. Ich weiß nur, dass Pläne zu schmieden was schönes ist und Lust auf das Leben macht! Wer keine Wünsche, Träume, Hoffnungen und Vorsätze hat, hat auch kein Leben mehr....Denkt mal drüber nach...

November 28, 2014

Tagebuch - Das Leben danach...

Gerade habe ich einen tollen Satz von Torsten gelesen (er war vor einiger Zeit Kandidat bei Extrem schwer auf RTL II). Da stand, er freut sich zu sehen wie sich die Ausstrahlung eines Menschen ändert - in diesem Fall, wenn er abgenommen hat und sieht, dass sich seine Mühen und Anstrengungen lohnen. Das finde ich ein schönes Zitat, weil es einerseits zeigt, dass Thorsten wahnsinnig stolz auf sich selbst sein kann für all das was er erreicht hat und dennoch auf die anderen schaut und ihnen hilft, auch ihren eigenen Weg zu einem neuen Leben zu gehen und andererseits ist dieses Zitat schön, weil es mir in Erinnerung ruft, wie sehr ich mich - innerlich und äußerlich - in den letzten 4,5 Jahren verändert habe. Ich stehe an einem Punkt, von dem ich nie dachte, dass ich ihn erreichen werde. Ich kaufe in Läden ein, vor denen ich mich vor 5 Jahren nicht mal getraut habe durch das Schaufenster zu sehen (und besitze sogar Kundenkarten davon). Es ist so vieles so anders und das Einkaufen in einer normalen Klamottenabteilung, ohne dass irgendwo "Übergrößen"  draufsteht, ist nur ein winziger Teil davon. Teilweise haben sich Dinge geändert, die ich noch gar nicht wirklich realisiert habe. Auch jetzt noch nicht, nach dieser Zeit. Dinge, die ich von anderen Leuten höre oder gesagt bekomme. Dinge, die mir plötzlich wie Schuppen von den Augen fallen.

Wenn ich jetzt gefragt werde, was sich denn - außer das Offensichtliche - noch geändert hat, kann ich eigentlich keine Antwort geben, denn ich weiß einfach nicht, wo ich anfangen soll. Und wenn ich anfange, befürchte ich, dass ich kein Ende finden werde, weil es einfach so unheimlich viele kleine Dinge sind, die mich jeden erfreuen und die mir zeigen, dass ich trotz Selbstzweifeln, alles richtig gemacht habe.

Ich finde, ich habe mich sehr verändert in den letzten Jahren. Selbstverständlich das Aussehen. Die Macht, nun tragen zu können, was ich will (außer Faltenröcke) und nicht mehr tragen zu müssen, was eben passt. Ich habe mehr Selbstbewusstsein und ziehe es vor, mich nur noch mit Leuten zu umgeben, die mir positiven Input geben können und die ich wirklich mag und ertragen kann. Vorbei sind die Zeiten, in denen ich Menschen akzeptiere, nur um nicht alleine zu sein. Vorbi ist die Zeit mich mit etwas zufrieden zu geben, was ich eigentlich gar nicht will. Ja, noch nicht mal ertragen kann. Ich gebe mich nicht mehr mit dem zufrieden, was ich eben bekomme, sondern habe wieder Wünsche, Träume und Ziele in meinem Leben gesetzt, auf die ich hinarbeite und wenn ich daran nur mit halb so viel Elan gehe, werde ich alles schaffen, was ich mir vorstelle. Ich bin nicht mehr der düstere Pessimist, der ich mal war, sondern schaue mit Optimismus in eine Zukunft, die ich so gestalten kann, wie ich sie mir vorstelle. Das alles sind Vorstellungen, die beflügeln.

Ich muss aber auch aufpassen. Aufpassen, dass mich mein eigener Ehrgeiz nicht auffrisst und mir in den Rücken fällt. Dass mich mein Eifer nach immer wenigeren Kilos in eine Spirale zieht, die ich versuche zu umschiffen.

Vor meiner Schwangerschaft habe ich 75 bis 78 Kilo gewogen. Ich trug Gr. 42 und war wunschlos glücklich. Hatte auch Kleider und Röcke, es hat nichts gespannt ich sah schön aus und fühlte mich gut. Im Laufe meiner Schwangerschaft nahm ich wieder ordentlich an Gewicht zu und fand mich plötzlich wieder um die 25 Kilo schwerer vor. Und auch wenn ich im Kopf hatte, dass ja in meinem Bauch ein kleiner Mensch wohnt, fühlte ich mich mit den Kilo unwohl, schwer und belastet. Und nach der Geburt ging plötzlich gar nichts mehr. Für Sport war keine Zeit, regelmäßige Essenszeiten waren ein Traum und Schlaf sowieso nur etwas, was ich aus Erzählungen kannte. Und dennoch machte es irgendwann "Klick" (wieder) und ich stimmte mich voll auf die neue Situation ein. Ich ließ die Kohlehydrate weg, machte LCHF (nicht so streng wie manch ein anderer) und nahm binnen einem Monat wieder 10 Kilo ab. Das motivierte mich und ich fing an, wieder an mir zu arbeiten. Wieder etwas für mich zu tun. Und siehe da, plötzlich wa ich sogar unter meinem Mindestmaß auf 73 Kilo. Das spornte mich an! Es müsste doch jetzt zu schaffen sein, endlich unter die 70 Kilo Marke zu kommen. Und auch wenn ich mich mal mit etwas mehr Gewicht wohl fühlte, schob ich das ganz nach hinten und bildete mir ein, ich müsste weiter abnehmen, denn ich bin fett und unansehnlich. Ganz lange ging das so. Ich fing an, mir Dinge zu verbieten - krampfhaft. Die Quittung bekam ich schnell, denn mein Körper hat da nicht so ganz mitgespielt. Die Doppelbelastung mit Kind und Vollzeitjob war zu viel und ich musste in den letzten Wochen lernen, wieder auf mich, wieder auf meinen Körper zu hören und ich fing das Grübeln an. Wie kommt es, dass ich mich nun mit eigentlich dem gleichen Gewicht wie davor (und sogar einer Hosengröße kleiner als damals) so derartig unwohl fühle? Warum sehe ich jetzt nur Schwabbeln, wenn ich in den Spiegel schaue und warum idealisiere ich alte Bilder von vor der Schwangerschaft obwohl ich da sogar mehr wog wie jetzt (bzw gleich viel wiege)?

Jeder merkt, dass da was schief läuft und so sollte es für mich nicht weitergehen. Ich will mich wieder gesund ernähren, will mir auch mal was gönnen, will mein Gewicht halten, denn ja, ich fühle mich wohl, ich gefalle mir und ja, ich bin der festen Überzeugung, dass ich eine hübsche Frau mit einer tollen Figur bin, egal, was mir mein Ikeaspiegel versucht vorzugaukeln. Egal, was mir aufkeimende schlechte PMS-Gefühle einreden wollen. Ich will einfach so bleiben wie ich bin. Ich bin nunmal breit gebaut, werde nie eine Victoria Beckham - und will das auch gar nicht sein. Ich will mein eigenes Vorbild sein und ich will wieder richtig durchstarten. Durchststarten mich glücklich sein!

Gestern habe ich mich mit Heike von Fräulein Muster`s Welt über Vorsätze für das neue Jahr unterhalten und ich denke, dass ich bei diesem Gespräch einige gute Ideen für mein neue Jahr gefunden habe, auf die ich mich schon freue, sie anzupacken und wahr werden zu lassen...

Ihr dürft gespannt sein....

Dezember 28, 2013

Countdown zum Geld in die Luft schießen

Ab heute ist es wieder soweit:

Es dürfen offiziell Böller, Raketen und sonstige bunt knallende Schweinereien verkauft werden. Bin ja gespannt, wie viele tausend, ACH WAS, MILLIONEN Euros über die Ladentheke für diesen Mist huschen werden, damit eigentlich erst an Silvester (aber wie man immer wieder der Tageszeitung entnehmen kann auch schon davor) ordentlich in die Luft gedonnert werden kann. Von den Folgen für die Umwelt rede ich hier gar nicht. Aber da jammern immer alle, dass es ihnen so schlecht geht und dann stehen genau diese Leute als erstes um 14 Uhr draußen und versuchen mit ihren Polenböllern die Atmosphäre zu verpesten. Und wenn sich dann einer mal die Hand abballert, wird geschrien und geweint. Das ist dann eben die Konsequenz. Aktion und Reaktion - haben wir doch (hoffentlich) alle mal in der Schule gelernt.

Ich habe mit solchen Leuten dann auch kein Mitleid. Ich schere mich nicht um die Gesundheit eines Teenagers, der daheim mit Raketen in seinem Zimmer hantiert, obwohl er es besser wissen müsste. Es interessiert mich auch nicht, ob sich jemand die Finger abknallt - hat ihn ja keiner gezwungen. Er macht es aus Spaß. Traurig bin ich über die ganzen Kriegsopfer, die durch "ernstes" Geböller mit richtigen Raketen verstümmelt werden. Die Menschen sind Opfer! Und nicht der ganze Mop mit seinen Raketen unterm Arm am Silvesterabend.

Noch nie wurde bei uns sowas gekauft. Ich habe mir zwar als Kind noch das Feuerwerk angesehen, aber auch das hat nachgelassen. Ich habe nichts davon mit bunte Raketen am Himmel anzuschauen. Vielleicht bin ich da unromantisch oder was auch immer, aber ich mag es einfach nicht. Ich hatte einmal an Sylvester eine Wunderkerze und das war es. Die hat mir schon nicht gefallen, weil sie bestialisch stank.

Ja, man könnte sagen, ich bin ein Silvestermuffel. Ich habe es halt nicht so mit gezwungenen Festen. Gut ja, das Jahr hört auf und manchmal ist man echt froh darüber, aber wenn ich schlafe und an Neujahr aufwache ist genauso das neue Jahr angebrochen. Ich muss nicht "Party" machen, mich wegsaufen und Geld in die Luft schießen.

Manchmal denke ich mir, was für eine reiche Frau ich wäre, wenn von jeder verkauften Raketenpackung 1 Euro in meine Tasche fließen würde und wie vielen Menschen man helfen könnte, wenn man das ganze Böllergeld einfach mal in etwas wertvolles und hilfreiches investieren würde.