Der gute alte Ticker



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November 28, 2014

Nie wieder erdrückt von der Last der Daunen!


Ich bin genervt!
Nach meiner enormen Abnahme habe ich mir vor 4 Jahren eine neue Winterjacke gekauft. Ein Wahnsinnsteil mit Schalkragen und tollen Strickeinsätzen an den Ärmeln. Ich liebe sie! Stop! Ich liebte sie. Denn jetzt bin ich kurz davor sie zu hassen! Habt ihr schon mal versucht, mit einem derartigen Koloss, wie ihr auf dem Foto erkennen könnt, morgens um 6 in einen Pendlerzug zu steigen, der noch dazu gerammelt voll ist? Platz, die Jacke zu verstauen ist keiner und behalte ich sie an und will mich anlehnen, hole ich mir einen Krampf im Nacken. Zudem finde ich sie dieses Jahr auch nicht besonders warm.

Es muss also was neues her! Im heutigen Zeitalter macht man das alles übers Internet - besonders wenn die Alternative dazu ist, an einem Samstag mit einem quengelnden Kind quer durch die Läden zu streifen und am Ende mit leeren Händen, aber Stofftieren, Bilderbüchern und Überresten von runterfallenen Vasen nach Hause zu fahren. Internet ist einfach praktisch und so habe ich mich bei einigen Shops rumgetrieben, mit bisher eher zurückhaltenden Erfolg. Als ich dann schon gar nicht mehr auf der Suche war und nur noch schnell meinen neuen Gefrierschrank bestellen wollte (ja, es gab Weihnachtsgeld), fiel mir auf, dass das Versandhaus wo ich gerade am Stöbern war, ja auch Klamotten hat und sofort vielen mir einige Dinge in mein neubebrilltes Auge. Und wieder habe ich ein Problem: Ich kann mich nicht entscheiden.

Folgende Kriterien müssen zutreffen:

  • Ich muss gut im Dunkeln erkennbar sein
  • Es sollte eine Daunenjacke sein
  • Figurschmeichelnder Schnitt - Tailliert
  • Kaputze
  • Meine roten Handschuhe sollten dazu passen
  • Leicht verstaubar
  • Praktisch und strapazierfähig

Diese 3 Kandidaten sind in meine engere Auswahl gekommen:

Zum Vergrößern des Bildes bitte klicken...

Mein Favorit würde alle Kriterien erfüllen und sieht dazu noch verdammt gut aus. Aber auch die anderen beiden Jacken erwecken bei mir einen gewissen Wohlfühlfaktor und gefallen mir recht gut, wenn ich auch der Meinung bin, dass gerade Beige mich eher fahl und blass aussehen lässt. Bei Kandidat 3 hätte ich dazu wieder das Problem, dass die Jacke dunkel ist, was ich ja eigentlich nicht mehr haben wollte. Fragen über Fragen. Ich lasse mir diese Sache mal am Wochenende durch den Kopf gehen und habe derweil nur den neuen Gefrierschrank bei dem Versandhaus bestellt (dort habe ich vor 1,5 Jahren auch meine Waschmaschine gekauft und bin vollkommen zufrieden damit!).

Für welches Modell würdet ihr euch entscheiden?

September 03, 2014

Mein August

 Der August war turbulent. Es war so viel los. So viel ist passiert.
Und damit meine ich nicht nur, dass ich die 2 gegen die magische 3 eingetauscht habe und eigentlich letztlich doch in den Erwachsenenstand übergegangen bin (was wohl ein sehr dehnbarer Begriff ist).  

|Lieder des Monats| Der August war rockig. Und rollig. Und retro. Und auch mal laut und wild. Ich habe viel #TheBossHoss und #AdrianoBatolba gehört. Auch die "alten" Dick Brave Sachen habe ich ausgekramt. Nicht zu vergessen #TheBaseballs. Ein herrlicher Musikmonat. Ein Lieblingslied ist deswegen schwer zu bestimmen. Aber wenn ich mich entscheiden muss: The Boss Hoss - "What if" *loveit* oder "Mary marry me"?
|Highlights des Monats| Gleich mehrere. Mit meiner Freundin Deidre auf (Foto)Exkursion im Park und mit
meiner Freundin Katha und ihrem Mann Harald auf Wien-Tourie-Tour zu meinem Geburtstag. Zu dieser runden Sache, müsst ihr nämlich wissen, haben mich die beiden eiskalt verarscht und überrascht. Eine knapp 700 km große Überraschung und dann bringen sie Geschenke auch noch mit. Ich gebe es zu, das hat mich ein bisschen überfordert. Dachte immer, dass nur andere so überrascht werden. Aber da habe ich wohl falsch gedacht. Ich habe mich jedenfalls sehr gefreut! Nicht nur über die Geschenke *zwinker*
|Test des Monats| Mein neues Spielzeug habe ich in den Einsatz gebracht und zwar nicht so, wie es auf den ersten Blick angewendet werden sollte. Nur ein Einsatzgebiet zu haben ist ohnehin langweilig und so habe ich meinen #DualShaker zur Salad-Machine umgewandelt und immer lecker angemachten Salat im Büro gehabt. Habe auch festgestellt, dass sich dieser Weltverbesserer auch gut als JoghurtShaker oder Müslimeister eignet. Für mich ist er die Erleichterung des Monats, denn gerade mit Paleo kann und will ich nicht da kaufen, was mir der Laden ins Regal stellt. Entweder mag ich die Inhaltsstoffe nicht oder ich vertrage sie nicht und um das jetzt zu entgehen, mache ich zum Beipiel meine Leckeren Salatsoßen selbst, fülle sie in das kleine Fach des DualShakers, fülle in das ander meinen Salat und schraube fest zu. Ab damit in meine Tasche und los ins Büro! Der Dualshaker ist platzsparend und ich muss nicht extra noch Taschen oder sonstiges mitnehmen, um mein Essen heil in die Arbeit zu bekommen. Ich finde sowas ja total unpraktisch und will es lieber chic und lässig. Im Büro schraube ich dann den Deckel halb auf, shake was das Zeug hält - im Inneren vermischen sich Salat und Soße - schraube auf und Kippe meinen fertigen, leckeren und zusatzstofffreien Salat auf meinen Teller und ab damit in meinen Magen. Ohne dass ich
mir Gedanken machen muss, dass ich was nicht vertrage. Wer mehr über den DualShaker wissen will, bleibt entweder meinem Blog treu, denn ich habe mir die Aufgabe gestellt, Gerichte zu finden, die alle mit diesem Gimmik leichter und praktischer werden, oder schaut mal auf die Homepage. Im September kommt zudem noch eine echt tolle Aktion für den Dual Shaker! Dazu aber im Laufe des Monats noch mehr Infos!
|Ärger des Monats| Was soll ich dazu noch sagen? Ich bin halb taub, hypernervös und das kleinste Geräusch lässt mich auszucken! 
|Neuigkeit des Monats| Ich habe meine erste Hose in Gr. 40! Sozusagen ein Geburtstagsgeschenk von mir an mich! Sie passt, muss ich dazusagen und gilt als neue Motivationshose, denn sie soll nicht die einzige ihrer Art in meinem Schrank bleiben. Besonders jetzt, wo ich alle alten Hosen, die nicht mehr passten (alle Gr. 42) meiner Freundin mitgegeben habe, die auch für den Übergang zwischen 2 Größen gerne mehr im Schrank hat. Wie Mädels eben so sind.
|Vorschau| Im September nehme ich für Henkel an einer Competition teil und verwandel was Altes in was Neues und hoffentlich Tolles! Noch bin ich planlos, lass euch aber an meiner Verschönerung teilhaben! Wir dürfen also alle gespannt sein!

Im September würde ich außerdem gerne Besserung geloben wieder mehr schreiben, weil ich auch den halben Monat im Urlaubstümpel vor mich hin murmel und auch mal wieder was für mich tun sollte/müsste....

März 12, 2014

Interview der Woche: Tobias (Hobbyfotograf)


Heute habe ich ein - für mich - besonderes Interview, denn ich führe es mit meinem besten Freund, der nicht nur einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben ist, sondern auch ein verdammt talentierter Fotograf - was ich lange Zeit gar nicht wusste, obwohl ich immer dachte, dass ich ihn gut kennen würde.


Tobias und ich lernten uns vor 20 Jahren in der Grundschule kennen. Wir haben unzählige Nachmittage damit verbrachten immer und immer wieder die "Alien" Filme zu schauen, Städtesimulationen am PC zu spielen (was ich heute noch gerne tue) und Spice Girls zu hören. Ich vermisse diese Zeit manchmal, denn da war eigentlich noch alles gut. Die Realität hatte uns noch nicht eingeholt. Im Gegensatz zu jetzt.
Das klingt vielleicht negativ, ist aber eigentlich gar nicht so gemeint. Ich bin nicht die einzige Erwachsene, die den Kindertagen nachweint oder zumindest wehmütig nachschaut.

Eines der wenigen Dinge, die mir aus meiner Kinderzeit geblieben ist und was ich mir sozusagen rüberretten konnte, ist meine Freundschaft zu Tobias. Durch dieses Interview habe selbst ich ihn neu und besser kennengelernt und diese Zeilen zu lesen machen richtig Spaß. Ich wünsche auch euch beim Lesen der folgenden Fragen und Antworten eine gute Zeit.

* * *

1. Stell dich doch bitte mal kurz vor und erzähle, was du tust, wenn du nicht gerade fotografierst.

So die schwierigste Frage zu erst.
Also bin der Tobi bin wie die Danie ein 84er, komm aus der nördlichsten Stadt Italiens :) und arbeite für einen großen europäischen Transformatorhersteller.


2. Als wir noch zusammen zur Schule gingen, hat dich das Fotografieren noch nicht so interessiert. Wie bist du zu diesem Hobby gekommen?

Das kann man so nicht sagen, Fotografie hat mich schon immer interessiert ABER (Achtung etz
erzählt der alte gleich wieder vom Krieg)
Damals gabs nur Analoge Kameras und die kosten pro Bild und die Wartezeit waren eben immer eine Manko. Digitale Kameras gabs auch damals schon aber im Consumerbereich gab eben nix was sich ein Schüler/Azubi mal eben so kaufen kann.

Hab hier sogar ein Beispiel rausgesucht: Im Jahr 2000 erschien die Canon EOS D30 damalige UVP 3250 €. Das ist eine Menge Holz.


Aber dann kam das Jahr 2005 und ich habe mir meine erste Digital Kamera gekauft. Eine Canon IXUS 430 damals nicht das neuste Modell aber für knapp 500€ damals erschwinglich. Mit der hab ich dann auch viel fotografiert überwiegend Schnappschüsse, digitales Bild kostet doch nix :)
Diese Kamera hat mich auch meinen kompletten Wehrdienst 2006 begleitet und hat auch viel aushalten müssen. Hab in dieser Zeit schon immer mal mit einer Spiegelreflex geliebäugelt ABER damals hatten die digitalen noch nicht die Leistung und vor allem den Preis.
Dann kam der 2011, ein Arbeitskollege hatte sich eine Spiegelreflex im Urlaub gekauft da seine andere Kamera den Geist aufgegeben hat. Da wurde ich natürlich sehr hellhörig :) Dauerte dann noch bis Herbst dann hab ich mir bei Ebay eine gebrauchte Canon EOS 500d und eine Objektiv dazu geschossen. Dann gings richtig los.....
Hab mir alles autodidaktisch beigebracht. Diverse YouTube Tube Kanäle verschlungen. Blog Websites und Foren durchwühlt. Und mir alles nötige zu Kameratechnik Bildbearbeitung und Bildgestaltung beigebracht. Und etz bin ich halt in einem Interview.

3. Was gefällt dir am Meisten am Fotografieren?

Ist meiner Meinung nach die einzige beständige Kunstform mit der sich der Moment einfrieren lässt, oder im umgedrehten Fall etwas zeigen lässt was sich dem Menschlichen Auge sonst verborgen wäre.

4. Gibt es Motive, die du gerne mal ausprobieren würdest?

Menschen würde ich gerne fotografieren aber nicht das extreme gestellte Fashion und Studio Fotografie. Sondern die Person in einer vertrauten oder ganz ungewöhnlichen Umgebung.
Und was mich noch reizen würde wäre in Island oder Schottland fotografien und wenn ich ein bisschen träumen darf …. Neuseeland und Asien abseits der Ballungsräume. :)

5. Mit welcher Technik arbeitest du und wie hast du dir den Gebrauch angeeignet?

So dann lass ich ich mal den Technerd frei :
Also meine erste Spiegelreflex hab ich mittlerweile verkauft und mir eine Canon Eos 70d zugelegt mit der ich 90% meiner Bilder mache. Objektive hab ich mich auf das nötigste eingeschränkt.
Also ein Sigma 17-70mm C ist quasi meine Immer-drauf , mit dem kann man Spontan mal losziehen und ist für fast alles gerüstet. Dann hab ich für meine Natur und Tier/Zoo Bilder eine Teleobjektiv Tamron 70-300mm. Das Pflicht Objektiv für jeden hab ich natürlich auch, Ein Canon 50mm 1.8. Benutze ich aber eher nur wenn mal eine Person fotografiert werden soll. Für Landschaftsaufnahmen hab ich noch ein Tamron 11-18mm Ultraweitwinkel. Und dann hab ich noch eine Tamron 90mm
Macro mit dem ich mich im Sommer vermehrt beschäftigen werden.

Neben den Objektiven kommen noch ein Sirui Stativ, Einen Canon und Yongnuo Blitz und Funkauslöser dafür. Sowie eine Rucksack Kabelauslöser Reinigungssachen Speicherkarten und Akkus usw.

Alles angeeignet habe ich mir wie schon oben beschrieben autodidaktisch. Kann jeden der sich näher mit der Fotografie beschäftigt den Kanal von Benjamin Jarworskyj (http://tinyurl.com/lhppumg) empfehlen. Der Ben vermittelt auf eine lockere art alles rund um die Fotografie mit minimaler Ausrüstung. Auch sämtlich Bildbearbeitung kann man sich Youtube sei dank sehr einfach aneignen. Und dann gibt’s auch noch Bücher....

Thema Bildbearbeitung kam bei mir lange nicht zum einsatz aber mittlerweile hab ich verstanden das es eben dazu gehört leichte Korrekturen an den Bildern vorzunehmen um die Unzulänglichkeiten der Technik auszugleichen.

Hier halte ich es auch sehr minimalistisch, Also Bilderverwaltung/ Bearbeitung habe ich Adobe Lightroom 5 im Einsatz. Und wenn mal mehr gemacht werden muss Gimp. Für das zusammenfügen der Panoramas benutze ich Hugin, und für Startrails StarStax. Bis auf Lightroom alles kostenfrei Software.

6. Wäre die Fotografie eine Option für eine berufliche Tätigkeit?

Meiner Meinung nach sind die Zeiten vorbei das man Voll von der Fotografie leben kann bis auf einige ausnahmen, der Markt ist von Hinterhofknipser überfüllt. Die großen Elektronikmärkte haben ja dazu beigetragen das sich jeder günstig an eine Professionelle Kamera kommt und durch die digitale Technik entstehen keine Kosten für die Bilderentwicklung. Wenn dann muss man sich in einen Bereich Spezialisieren. Aber die Konkurrenz ist groß also würde das allerhöchstens ein Nebengewerbe neben dem Hauptberuf sein. Will ja net mein Hobby kaputt machen :)




7. Was machst du mit deinen Bildern? Versuchst du sie zu verkaufen oder sind diese nur für den Privatgebrauch bestimmt?

Erstmal ist das ein Hobby. Ich mach das für mich weil es mir Spass macht. Aber wenn eine ein Bild vom mir haben will fühle ich mich natürlich geehrt.

8. Was magst du am Fotografieren gar nicht?

Dumme Sprüche wie : Mit so einer teuren Kamera kann ja jeder gute Bilder machen. Usw.
Und extrem gestellte Bilder in der Fashion Fotografie.
Ach ja das Frieren wenn ich im Winter mal wieder in der Nacht am Donauufer sitze und a Panorama oder eine Langzeitbelichtung mache :)

9. Welche Hobbies hast du noch neben dem Fotografieren?

Arbeite Schicht und dann is oft immer a schlechte Zeit für andere Hobbys. Aber geht gerne in Kino oder Schau mir mal einen Film an, bin Serien und Dokujunkie also ein wandelndes Lexikon unnützen wissens. Und treib mich auch gern mal in Regensburg rum.

10. Würdest du denn auch im Auftrag arbeiten, wenn du Anfragen bekommen würdest?

Kommt auf die Art des Auftrags an. Wenns passt warum den nicht.

11. Was bedeutet dir das Fotografieren?

Hobby → Leidenschaft → Leben

12. Was sind deine weiteren Pläne, was das Fotografieren angeht?

Zuerst mal außerhalb von Deutschland mal Fotografien siehe Frage 4.
Einen Blog bei Blogger aufsetzen aber des dauert noch. Mich mehr mit Macro und Peoplefotografie beschäftigen, in einer Tropfsteinhöhle fotografieren, mein Projekt Burgen,Schlösser der Oberpfalz mal durchziehen, Ibmer Moor in Österreich, Beelitz-Heilstätten, und in Berlin das alte Olympische Dorf.(http://tinyurl.com/n6zhkau) Ach da gibt’s soviel

* * *

Lieber Tobias, 
ich danke Dir, dass du dir die Zeit genommen hast, für mein Interview zur Verfügung zu stehen und meine Fragen zu beantworten. Eigentlich wollten wir noch viel mehr Fragen machen, aber ich bin in den letzten Tagen zu nichts mehr gekommen - nicht mal zum Schlafen - und aus diesem Grund kündige ich hiermit eine Fortsetzung an, sobald ich dazu komme mir noch mehr Fragen zu überlegen (und sie dir dann auch zu schicken, bevor ich vor dem Laptop dann doch mal wegnicke). Mir hat dieses Interview sehr viel Freude bereitet.










Den Link zu Tobias Flickr Account findet ihr in meiner Linkliste und sobald ein Blog oder ein anderes Projekt existiert, werde ich euch an dieser Stelle, dieses auch vorstellen. Darauf freue ich mich.

Damit wünsche ich euch eine schöne Wochenmitte und noch einen schönen Abend!

Gute Nacht

März 06, 2014

Blogvorstellung: Tangos Fotostream

Zwar habe ich diesem Beitrag den Titel "Blogvorstellung" gegeben, stelle hier aber heute keinen Blog vor, sondern den Fotostream meines besten Freundes Tobias. Er ist begeisterter Hobbyfotograf und macht das auch noch mehr als gut. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich neue Fotos von ihm bekomme...

Ich habe euch mal einige meiner Lieblingsbilder ausgesucht.
Ihr wollt mehr sehen? HIER geht es auf sein Flickr Profil!
Ihr wollt mehr wissen? Dann solltet ihr nicht verpassen, nächste Woche Mittwoch hier vorbei zu schauen, denn da findet ihr ein exklusives Interview mit Tobi.







Ich persönlich fotografiere auch sehr gerne, behaupte aber von mir selbst, dass ich nicht besonders gut darin bin. Ok, meine Bilder sind nicht hässlich, aber so gut wie beispielsweise die von Tobias sind sie bei weitem nicht. Was ich auch auf meine mindere Ausstattung schiebe, denn ich habe nur eine ziemlich alte Digitalkamera, die nur funktioniert, wenn ich wirklich nett bin und viel Geduld mitbringe. Ich finde es schön, mich nicht nur durch das Schreiben ausdrücken zu können, sondern auch durch das Fotografieren, auch wenn dort nicht immer alles so läuft oder aussieht, wie ich es gerne hätte.

Was liebe ich an der Fotografie?
Ich finde es toll, Momentaufnahmen zu machen. Situationen festzuhalten, die nie wieder kommen. Sozusagen persönliche Geschichte zu schreiben. Ist es nicht wunderbar, sich immer wieder in einer besonderen Situation betrachten zu können und in Erinnerungen zu schwelgen? Sich so zu sehen, wie andere einen sehen? Bei meiner Abnahme waren die Fotos, die ich von mir machte, mitunter das wichtigste was ich getan habe und der Grund wieso ich eigentlich abgenommen habe. Ich konnte mich und meine Figur lange und ausgiebig betrachten, Dinge finden, die mir gefallen und Dinge sehen, die mir nicht gefallen und die ich ändern möchte. Mein großer Wunsch ist es, mir auch eine professionelle Spiegelreflexkamera kaufen zu können und damit auf Streifzug durch die Natur zu gehen, denn die fotografiere ich neben mich selbst und meinem Sohn am liebsten.

Februar 28, 2014

Mein Februar

Für alles, was ich mir vorgenommen hatte, war der Februar trotzdem zu kurz.  Die Sportchallenge habe ich nicht geschafft. Eine neue Hose habe ich, aber keine schwarze, sondern mal wieder eine Jeans, die mir aber verdammt gut steht. Eine Bürohose muss dennoch her, denn ich will ja an meinen Vorhaben für dieses Jahr festhalten und weiter arbeiten.

Der Februar war für mich Frühling. Sonne, Vogelgezwitscher und blauer Himmel. Ich habe viele Fotos gemacht und war nahezu jeden Tag mindestens 2 Stunden draußen. Es ist einfach schön, dass die Temperaturen steigen, die Blumen sprießen und die Bäume ausschlagen. Alles wird neu und alles wird schön. Daran glaube ich stark.

Diesen Monat habe ich auch einen guten Menschen kennengelernt. Genau, einer von der Sorte, die es eigentlich gar nicht mehr gibt. Und es gibt sie doch! Bevor jetzt Erich von Däniken vor meiner Tür steht (denn der treibt sich zur Zeit bei mir in der Gegend rum) und mich über das Phänomen ausquetschen will, verweise ich auf meinen gestrigen Post und mache weiter im Text.

Womit ist nur die Frage, denn der Februar war wirklich, wirklich kurz.

|Lieder des Monats| „Rule the world“ Take That, „Der Pirat“ Volker Rosin und „Cinderella Rockafella“ Esther & Abi Ofarim
|Highlights des Monats| 1. Mein Sonderpreis von Kathi – das absolute Highlight! Besonders was das Wesen Mensch betrifft. 2. Die unförmige Figur der Person, die mich immer als fett bezeichnete (selbst als ich schwanger war) und mich als Schlampe hinstellt, jetzt nach der Geburt ihres Kindes. Und mit der Sonnenbrille bei Regenwetter durchs Dorf zu spazieren, macht es nicht besser *feix* 3. Meine tolle Jeans von Orsay von der Stange
|Downlights des Monats| Ich glaube es gab keines, denn der Monat war gut und schön
|Sendung des Monats| Der neue Restauranttest Steffen Henssler! Rach war schon toll, aber Henssler ist radikaler und das gefällt mir sehr gut! Außerdem habe ich mit voller Inbrunst „Biggest Loser“ angeschaut. Tolle Leute dabei!
|Test des Monats| Ich durfte als DM Trendscout die neue AUSSIE 3 Minute Miracle Intensivkur testen und bin hin und weg davon.
|Ärger des Monats| Dieses Monat habe ich mich mal nicht geärgert und das war fast wie Urlaub.
|Stresspegel des Monats| Ein wichtiges Gespräch stand an und das hat mich unter Stress gesetzt. Tut es noch immer, weil ich in dieser Angelegenheit noch keine Antwort erhalten habe. Eine andere stressige Sache konnte ich darüber hinaus gut beenden und bin froh, dass ich in Zukunft eine Sorge weniger habe.
|Neuigkeit des Monats| Es gab die letzten Monate so viel neues, da kann es auch mal einen Monat geben, in dem nicht Neues passiert.

|Blogerweiterung des Monats| Ich habe ein neues Profilfoto auf meinem Blog und wieder mehr Reviews gemacht. 








Februar 20, 2014

Neu verliebt ist gut gekleidet

Gr. 42
Heute habe ich mir eine Jeans gekauft. Mal eine richtig gute und schöne. Aber es kommt noch besser, denn ich habe sie in einem Laden gekauft, indem ich vor 3 Jahren gerade mal Accessorize kaufen konnte (und da schon dumm angeschaut wurde). Eigentlich, habe ich nicht mal das dort gekauft, weil ich mich nie reingetraut habe. Dafür habe ich mir die Nase am Schaufenster platt gedrückt und mir vorgenommen, dass ich mir auch bald dort mal zum Anziehen kaufen kann. Nicht immer nur Ohrringe, wenn überhaupt.

Heute war ich also wieder in diesem Laden und wollte eigentlich gar nichts kaufen. Wie so oft. Habe dann aber aus Spaß eine Bürohose (wisst schon, eine Hosenanzughose, die man normal eigentlich gar nicht trägt, die im Büro aber eigentlich "Pflicht" ist) anprobiert und sie passte mir wie angegossen! Besser noch: Als wäre sie für mich geschneidert worden! Und das in einer völlig normalen Größe. Konnte ich kaum glauben und holte mir eine andere Hose, die an sich ziemlich hässlich war, aber in meiner Größe vorhanden. Ich wollte ja nur sehen, ob ich mir das alles nicht einbilde. Und siehe da, auch das hässliche Ding passte wie angegossen, sah aber an mir nicht schöner aus als auf dem Bügel. Dann wollte ich den Härtefall versuchen: Eine Jeans. Bootcut. Ich probierte sie an. Sie passte an den Waden und auch über die Oberschenkel und den Hintern brachte ich sie rüber. Ich musste nicht die Luft anhalten, als ich den Knopf schloss und als ich mich im Spiegel sah, war es um mich geschehen: Ich war verliebt! Verliebt in eine Jeans von Orsay!
Ein wunderbarer Tag!

Dennoch entschied ich mich für die Anzughose, die mich auch superschlank machte. Die Jeans ging mir aber nicht mehr durch den Kopf und so fand ich mich ca. 1 Stunde später erneut in diesem Geschäft wieder, tauschte die Anzughose um und griff mit zitternden Händen nach dieser wundervollen Jeans, damit die Verkäuferin dort meinen Einkauf umtauschte. Und nun bin ich stolze Besitzerin einer tollen Jeans von Orsay.
Die anderen Jeans kann ich gleich wegräumen, denn die sind mir eh zu weit. Die Anzughose ist allerdings nur aufgeschoben, denn nach meinem Plan ("Masterplan Stilveränderung") brauche ich sowas in meinem Kleiderschrank. Da die aber neue Kollektion war und ich sie mir auch online bestellen kann, habe ich diesen Einkauf einfach aufgehoben. Noch bin ich in Karenz und brauche keine Anzughose. Wenn mein Arbeitsleben wieder losgeht, hängt sie eh schon in meinem Schrank. Die Jeans kann ich jetzt schon tragen, wenn meine Mutter so lieb ist und mir die ellenlangen Hosenbeine etwas kürzt (denn ich bin ja zu klein für solche Hosen).

Ich freue mich über meinen Kauf. Ich bin glücklich damit und das entschädigt für einiges. Allein schon, nicht mehr dumm angeschaut zu werden, wenn ich in diesen Laden komme, weil ich jetzt "eine von ihnen" bin. Und eine Kundenkarte habe ich mit meinem verlorenen Gewicht sogar auch schon erhalten. 

So kann es einem gehen. An dem einen Tag bist du dick, traust dich nicht in Geschäft und wirst, wenn du mal drin bist dumm von der Seite angeschaut. Über dich wird getuschelt und eine Kundenkarte bekommst du nie angeboten. Und am nächsten Tag, bist du schlank, wirst in diesem Laden gegrüßt und dir wird eine Kundenrabattkarte nachgeworfen. Du wirst sogar zu Fashionevents eingeladen. Auch das ist mir heute passiert. So ist das Leben. So liebe ich das Leben.

Für mich war es nie wichtig, spezielle Kleider einer Marke zu tragen. Ich wollte mich einfach nicht mehr zwingen oder schämen müssen. Und das muss ich nicht mehr. Und das ist toll!

Februar 10, 2014

Januar 17, 2014

Von der Heimat in die für mich schönste Stadt der Welt!

Im Februar 2012 hatte ich endlich mal die Gelegenheit London unsicher zu machen und wirklich kennen zu lernen. Was soll ich sagen? Seit diesem Besuch ist meine Liebe zu dieser Stadt nur noch gewachsen und ich kann es kaum erwarten, endlich wieder dorthin zu kommen (und dann auch hoffentlich länger als für einen Tag). Es lief nicht alles so toll, wie es hätte sein können, aber das hatte andere Gründe, die ich jetzt nicht erläutern will, weil das alles nicht mehr in mein Leben gehört und passt. Außer diese Stadt - sie passt immer!

Schon seit frühester Kindheit bin ich großer Fan von England und London und ich kann gar nicht genau sagen, wann und warum das alles begann. Ich weiß nur, dass es schon immer so war. Alles was ich über dieses Thema im Fernsehen und in Büchern finden konnte, habe ich in mich aufgesogen und nie einen größeren Wunsch gehegt, als nach England zu kommen. Vielleicht sogar dort zu wohnen. Bisher ist das nur ein Traum, aber wer weiß, was das Leben für mich noch bringen mag?

Als wir in der Schule Englischunterricht bekamen, habe ich jeder Stunde entgegen gefiebert, denn ich liebe diese Sprache, die englischen Dialekte, die Betonungen und die komische Art und Weise, wie die Engländer ihre Wörter aussprechen. Ich stehe auf verklemmt bieder *zwinker* Ich liebe die Engländer an sich, ihre Art zu Trinken und zu Essen (so schlecht ist das Essen dort gar nicht und ich bin verrückt nach englischen Süßigkeiten), ich liebe ihre Art so zu sein, wie sie sind, ihre Traditionbewusstheit und ihr Nationalstolz. Ich liebe den 5-Uhr-Tee und Ingwerplätzen und besonders ihre Musik. Meine Mutter meinte, dass sie in der Schwangerschaft mit mir immer die Beatles gehört hat und wenn wir einen Schuldigen suchen müssten, dann wären es meine Mutter und 4 musikalische Engländer (auf den Zebrastreifen zur Abbey Road habe ich es leider nicht geschafft und es bricht mir noch heute das Herz - das war ein Wunsch von mir).

Ich sammel auch Dinge von England, wobei mir nicht alles gefällt, nur weil der Union Jack drauf ist. Ich bin da schon auch wählerisch *zwinker* Nach kleinen, feinen Kuriositäten suche ich ständig und für meinen Sohn will ich die Geschichten von Paddington Bear besorgen und hoffe, dass auch er vielleicht meine Liebe zu dieser Stadt teilen wird.

Januar 15, 2014

Meine Heimat

Ich bin Bayerin. Genauer gesagt: Oberpfälzerin.
Ich komme aus der schönsten Stadt, die ich mir neben London vorstellen kann: Regensburg

Seit 2012 war ich nicht mehr dort und ich weiß auch gar nicht, wann ich das nächste Mal da sein werde. Aber es muss Sommer sein. Wahrscheinlich ist wohl der Sommer in jeder Stadt das Schönste. Zumindest habe ich von Berlinern zum Beispiel schon das selbe gehört.

Was ich an Regensburg so liebe: Die mittelalterliche Stadtstruktur, die von den Römern schon vor 1000 Jahren geprägt wurde und deren Überreste man noch heute wunderbar erhalten finden kann. Ich liebe das leichte südländische Flair, was noch immer durch die schmalen italienisch geprägten Gassen weht und doch auch diese bayerische Standfähigkeit. Tradition in jedem Fenster. Ich liebe den wunderschönen Dom, der bei jedem Wetter erhaben über der Stadt thront. Und jedes einzelne kleine Türmchen. Ich liebe die Steinerne Brücken, die schwer und doch so leicht ihren breiten Arm über die Donau bis nach Germanien schwingt. Jede Legende, jede Geschichte und jedes Lied über diese Stadt könnte ich immer und immer wieder hören.
Regensburg ist eine von den Städten, in denen man nach oben schauen muss, um die Schönheiten und kleinen Details an den Häusern zu sehen. Wer mit dem Blick nach unten durch diese Stadt lauft, verpasst alles und hat Regensburg eigentlich nie gesehen.

Es gibt so viel zu sagen über diese, meine Stadt und doch kann kein Wort, kein Satz, kein Roman, die Schönheit dieser Stadt wirklich ausdrücken. Keine Erklärung dieser Welt kann aufzeigen, wie sehr diese Stadt in meinem Herzen und in meiner Seele verankert ist. Ich werde immer Regensburgerin bleiben, egal wie weit es mich in die Welt hinausströmt. Heimat ist dort, wo das Herz schlägt. Und mein Herz schlägt weiß blau.